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Mama-Wissen

Orangensaft und Stillen: Gefährlich oder harmlos?

Orangensaft beim Stillen
Orangensaft beim Stillen (© Getty Images/ FatCamera)

Trinken ist wichtig, gerade an heißen Sommertagen. Doch kannst du neben den gängigen Getränken, wie Mineralwasser und Tee, beim Stillen auch mal zu einem Orangensaft greifen?

Die Vitamin-C-Bombe

Auch wenn wir den internationalen Tag des Orangensaftes, der übrigens am 4. Mai ist, verpasst haben, spielt Orangensaft auch an all den anderen Tagen eine wichtige Rolle. Das perfekte Frühstück mit Brötchen, Aufstrich und Eiern ist erst so richtig lecker, wenn auch der beliebte Fruchtsaft mit auf dem Tisch steht. Der Orangensaft ist aber nicht nur lecker, sondern eine richtige Vitamin-C-Bombe und somit auch echt gesund. Mit der Menge solltest du es jedoch nicht übertreiben, denn Saft enthält eine Menge Zucker. Hier sind jedoch einige seiner positiven Eigenschaften:

  • Senken Herz- und Kreislauferkrankungen:
    Dafür sind die in Orangensaft enthaltenen Naturstoffe zuständig. Wer also öfter mal Orangensaft trinkt, kann Herzprobleme vorbeugen.
  • Lieber frisch gepresst zu dir nehmen:
    Wenn du die Orangen auspresst, kann dein Körper die wichtigen Inhaltsstoffe noch besser aufnehmen. Bei der Orange allein geht davon vieles verloren.
  • Collagen-Herstellung:
    Durch das Vitamin C wird Collagen hergestellt, welches auch für ein straffes und festes Bindegewebe zuständig ist.
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Orangensaft und Stillen: Darf ich das?

„Orangensaft ist in der Stillzeit tabu, weil Zitrusfrüchte einen wunden Po machen.” Wahrscheinlich hast du dich wegen genau so einem Satz im Internet darüber informiert, ob du während der Stillzeit Orangensaft trinken kannst oder lieber verzichten solltest. Die meisten gut gemeinten Ratschläge von Mamas und Omas sind jedoch meist schon veraltet und haben nichts mehr mit dem heutigen Wissensstand zu tun. Sie sind oft Ammenmärchen. Auch laut La Leche Liga Deutschland e.V. müssen stillende Mütter sich nicht im Verzicht üben. Im Gegenteil: Iss das, was dir schmeckt. Abstriche gibt es beispielweise nur bei Alkohol und Koffein. Die Muttermilch wird schließlich aus deinem Blut gebildet und die Säure der Orange überträgt sich auf dieses nicht.

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Wunder Po durch Orangensaft?

Ein wunder Po muss also nicht zwingend eine Reaktion auf Zitrusfrüchte sein, denn auch die Haut eines Babys muss sich erst mal an die Welt außerhalb der Mutter gewöhnen. Daher kann ein wunder Po viele Ursachen haben:

Du kannst Orangensaft, während du stillst, trinken, ohne dir Sorgen um dein Baby zu machen. Um jedoch auf Nummer Sicher zu gehen, wäre es ratsam, zu beobachten, ob sich nach dem Genuss des Fruchtsaftes etwas bei deinem Kind verändert hat. Sollte dies der Fall sein, kannst du ihn eine Weile weglassen und dein Kind weiter beobachten.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch und das Stillen?

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