Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Zucker und Stillen: Was es zu beachten gibt

Hilfe Heißhunger!

Zucker und Stillen: Was es zu beachten gibt

Auch in der Stillzeit wird man den Heißhunger auf Süßes nicht los. Dieser lässt sich prima mit Zucker stillen. Allerdings kann zu viel zu unangenehmen Nebenwirkungen führen.

Zucker & Stillen: Welche Nebenwirkungen treten bei einem zu hohen Zucker-Konsum auf?

In der Schwangerschaft ist es wichtig, darauf zu achten, dass man nicht zu viel Zucker zu sich nimmt, um das Schwangerschaftsdiabetes-Risiko zu minimieren. Das trifft auf die Stillzeit zum Glück nicht mehr zu. Allerdings sollte man auch in dieser Zeit nicht jeden Abend eine Tafel Schokolade vernaschen. Der Verzehr von zu viel Zucker macht sich nämlich nicht nur auf den Hüften bemerkbar, sondern kann auch zu weiteren unangenehmen Nebenwirkungen führen:

  • Durchfall, Blähungen und Verstopfungen
  • Karies
  • Migräne/Kopfschmerzen
  • Schwächung des Immunsystems
  • Antriebslosigkeit
  • Hautprobleme

Prinzipiell gilt, dass man in der Stillzeit auf keine bestimmten Lebensmittel verzichten oder eine Diät einhalten muss. Es wird lediglich empfohlen, sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren, damit dein Baby ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird.

Welche Alternativen gibt es zum üblichen Haushaltszucker?

Häufig wird davon gesprochen, dass Honig eine gute Alternative zum üblichen Haushaltszucker (Saccharose) sei. Bedenkt man, dass der Nektar Mineralien, Vitamine und Spurenelemente enthält, stimmt das auch. Allerdings beträgt der Zuckeranteil etwa 80 Prozent, was bedeutet, dass man auch hier etwas sparsamer sein sollte. Auch Ahornsirup enthält viele wichtige Inhaltsstoffe, ist in der Regel jedoch nicht so süß wie Honig.

Außerdem besteht die Möglichkeit zu süßen Früchten zu greifen. Wie Honig enthalten sie Fruchtzucker. Aber auch hier gilt: Die Menge macht das Gift. Forschungsergebnisse weisen nämlich darauf hin, dass ein zu hoher Konsum ebenfalls zu Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettstoffwechselstörungen führen kann. Leider gibt es nicht die perfekte Alternative zum Haushaltszucker. Seid aber nicht so streng zu euch selbst. Wenn euch mal der Heißhunger überkommt, dann esst ruhig ein Stück Schokolade mehr. Eurem Kind wird es nicht schaden und auch als frischgebackene Mama muss man sich ab und zu mal etwas gönnen dürfen.

Fazit

Falls euch irgendwann mal mitgeteilt wurde, dass ihr in der Stillzeit auf bestimmte Lebensmittel verzichten müsst, dann haben wir dafür nur eine Antwort: Das ist Quatsch! Habt ihr Lust auf etwas Süßes, dann gönnt euch das auch. Natürlich sollte man es mit dem Zucker nicht übertreiben, da unangenehme Nebenwirkungen auftreten können. Hält man das Ganze jedoch im Rahmen, spricht nichts dagegen, sich ab und zu seinem Heißhunger hinzugeben.

Gesunde Ernährung für Kinder: Unsere 10 goldenen Regeln

Gesunde Ernährung für Kinder: Unsere 10 goldenen Regeln
Bilderstrecke starten (12 Bilder)
Bildquelle: pixabay

Hat Dir "Zucker und Stillen: Was es zu beachten gibt" gefallen? Wir freuen uns, wenn du den Artikel teilst - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Pinterest oder Instagram folgen.

Galerien

Lies auch

Teste dich