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Wie oft stillen? 5 Stilltipps für mehr Mama-Durchblick

Wie oft stillen? 5 Stilltipps für mehr Mama-Durchblick

Essen ist fertig

Wenn der Stillstart beginnt, stellt sich den Müttern schnell die Frage: "Wie oft stillen?" Während wir Großen uns nach dem Prinzip Frühstück, Mittag- und Abendessen ernähren, gilt für Säuglinge ein anderer "Essensplan" ...

"Ich habe Hunger! Ich habe Durst!" – bis dein Nachwuchs dir diese wichtige Mitteilung machen kann, dauert es noch eine Weile. Bis dahin wird dir dein Baby sein Bedürfnis nach Muttermilch mit Weinen und Schreien äußern, aber nicht immer steckt Hunger dahinter. Eine volle Windel, zu warme oder zu kühle Kleidung oder Überreizung kann ebenfalls der Grund sein. Doch wie ist das nun mit der Anzahl der Stillmahlzeiten?

5 Fragen und Antworten rund um "Wie oft stillen?"

#1 Kann ich meinem Baby zu oft die Brust geben?

Nein, es gibt da keine "Überfütterung", denn dein Baby ist im Wachstum und braucht stetig mehr Nahrung. Dein Kleines holt sich das, was es braucht. Es gibt nur zu wenig stillen, nicht das Gegenteil.

Angaben zur Berechnung:

  • Alter des Kindes: ${ model.age.year } Jahre ${ model.age.month } Monate
  • Geschlecht des Kindes: ${ genders[model.gender].toLowerCase() }
  • ${ label.name } des Kindes: ${ model.measurements[measurement] } ${label.unit}

Ergebnisse:

Wahrscheinliche Größe des Kindes mit 18: ca. ${ results.predictedSize } cm

${ label.name }

Die ${ label.name } ihres Kindes liegt genau im Mittelwert.

Dein Kind ist ${ label.adj[+(results[measurement] > 50)] } als ${ Math.max(results[measurement],100-results[measurement]) }% der Kinder.

${ label.unit }

#2 Wie oft soll ich täglich mein Baby stillen?

Dein Mini Me wird sich meistens alle zwei bis drei Stunden melden, weil er Hunger hat. Nachts werden die Abstände etwas größer. Da wird wahrscheinlich dein Würmchen alle drei bis fünf Stunden wach, weil es trinken möchte. Wie du schon siehst, dein Baby gibt den Takt und den Ton an, wann und wie oft. Stillen nach Bedarf also. Achte darauf, dass du immer abwechselnd die Brust anbietest, eventuell auch während einer Stillmahlzeit, damit kein Milchstau entsteht.

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#3 Wie lange dauert eine Stillmahlzeit?

Etwa 15 bis 20 Minuten trinkt ein Baby durchschnittlich an jeder Brust. Manche Babys saugen nur an einer Brust, damit der Hunger gestillt ist, andere brauchen beide, um satt zu werden, und trinken dann auch länger. Es hängt auch davon ab, wie oft der Wonneproppen über den Tag verteilt sich meldet.

#4 Woran erkenne ich, dass mein Baby satt ist?

Dafür gibt es verschiedene Anzeichen, ein einfaches Indiz ist die Anzahl der nassen Windeln. Es sollten mindestens vier bis sechs schwere Einmalwindeln oder sechs bis acht nasse Stoffwindeln pro Tag sein. Der Urin eines gesunden Babys ist klar und geruchslos. Wenn du dir unsicher bist, wie schwer eine volle Windel sein soll, gieße sechs Esslöffel Wasser auf eine Einmalwindel und nehme sie in eine Hand. In die andere Hand nimmst du eine trockene Windel – das Gewicht sollte sich deutlich unterscheiden. Weitere Signale gibt es hier: Bekommt mein Baby genug Milch?

Übrigens: Auch Clusterfeeding, das heißt, dass dein Baby plötzlich sehr häufig an die Brust möchte, ist kein Zeichen dafür, dass dein Nachwuchs nicht richtig satt wird.

#5 Wie lange soll ich stillen?

Diese Frage ist eine berechtigte Frage, aber es gibt keine universelle Antwort dazu, denn für die meisten Mamas ist die Dauer eine reine Bauchentscheidung. Eins aber vorweg: Es gibt kein zu lang. Oft ist es so, dass sich Mütter am Anfang vornehmen, nicht länger, als ein Jahr zu stillen – in der Theorie. In der Praxis merken sie aber, dass sie noch nicht abstillen möchten. Ihr gutes Recht. Genau so auch, wenn Mamas doch vom Stillen bis zum erstens Lebensjahr abweichen, weil z. B. das Kleine immer wieder in die Brustwarzen beißt. Total nachvollziehbar! Mehr dazu hier im familie.de-Artikel:

Du hast noch mehr Fragen? Vielleicht können wir deinen Wissensdurst stillen, denn wir haben noch viele weitere Artikel dazu.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Mein Fazit

Das Thema "Wie oft Stillen?" hat mich ebenfalls am Anfang verunsichert. Gerade wenn man zum ersten Mal stillt und der Druck auch da ist, dass das Kleine zunehmen muss, wollte ich so etwas wie Kontrolle haben. Deswegen führte ich tatsächlich anfangs ein Stillprotokoll und habe mir sogar einen Wecker gestellt, dass ich nachts nicht das Stillen verschlafe. Relativ schnell wurde mir aber klar, dass beides nicht notwendig ist, denn das Babygeschrei wegen Hunger verpasst keine Mama. Und beim Stillen nach Bedarf habe ich nichts mehr dokumentiert, sondern es einfach geschehen lassen. War viel entspannter so.

Bildquelle: Vasyl Dolmatov/iStock/Getty Images Plus

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