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Ernährungstipps

Lachs und Stillen: Für mich und mein Baby empfehlenswert?

In der Stillzeit ist Fischverzehr sehr empfehlenswert. Ob Lachs mit dem Stillen auch gut harmoniert, verraten wir dir gerne im Artikel.

Wie gesund ist Lachs?

Lachs zählt zu den Lieblingsspeisefischen in Deutschland und hält sich dauerhaft auf der Nummer eins. Er schmeckt besonders lecker und ist gut bekömmlich. Lachs ist besonders gesund, da er langkettige Omega-3-Fettsäuren beinhaltet. Dieses Fettsäuren sind für den Körper essentiell und können nicht selbst hergestellt werden. Sie haben positiven Einfluss auf die Gehirnfunktion, die Sehkraft als auch auf den Blutdruck sowie auf die Herzfunktion. Leidest du unter einem Mangel dieser wertvollen Fettsäure, kann sich das zum Beispiel in Schlafstörungen, Durchblutungsstörungen oder auch Wachstumsstörungen auswirken, wovon dein Baby bei einem Mangel betroffen sein kann. Darüber hinaus zeichnet sich Lachs als wertvoller Folsäure-Lieferant aus und versorgt dich mit reichlich Vitaminen wie Vitamin D und B. Gerade Babys haben in ihrem ersten Lebensjahr einen erhöhten Vitamin-D-Bedarf.

Wie oft darf ich also Lachs in der Stillzeit essen?

Wenn du Fisch allgemein gerne magst, bietet es sich an, zweimal pro Woche Lachs zu essen. Gerade dieser Fisch eignet sich ebenso wie Makrele oder Hering besonders gut für die Stillzeit und du versorgst dich und dein Baby mit unverzichtbaren Nährstoffen. Der Verzehr von Lachs unterstützt gleichzeitig die Jodversorgung deines Babys. Besteht bei einem Baby eine Unterversorgung mit Jod, kann sich das negativ auf dessen Entwicklung auswirken. Die Omega-3-Fettsäuren können präventiv gegen mögliche Allergien wirken. So kann sich eventuell ein potentielles Neurodermitis-Risiko von Anfang an minimieren lassen.

Wie darf ich Lachs verzehren?

Du darfst aufatmen, denn die „strengen Regeln“ der Schwangerschaft sind vorbei. Du darfst deinen Lachs genießen, wie du möchtest. Auch im rohen Zustand stellt er jetzt keine Gefahr mehr für eine Listeriose dar, da diese nicht über die Muttermilch an dein Baby übertragen werden kann. Ebenso darfst du durchaus deinen Lachs in der geräucherten Variante zu dir nehmen, solltest aber in diesem Fall Acht geben, ob dein Baby vielleicht mit einem wunden Po reagiert. Sollte dieser Fall eintreffen, versuchst du es einfach nochmal zu einem späteren Zeitpunkt erneut. Auch gebraten oder gedünstet schmeckt der Lachs vorzüglich und du darfst beherzt zugreifen.

Muttermilch ist übrigens nicht nur die perfekte Ernährung für dein Baby, sondern kann noch viel mehr. Im Video stellen wir dir sieben Dinge vor:

7 Dinge, die Muttermilch kann Abonniere uns
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Fazit

Mit dem Verzehr von Lachs zweimal pro Woche versorgst du dich und dein Baby mit sehr vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen und kannst einer eventuellen Allergie deines Baby mit Hilfe der Omega-3-Fettsäuren vorbeugen. Wie du deinen Lachs genießen möchtest, bleibt allein dir überlassen und bedarf keiner Beachtung etwaiger Grenzen. Gerne verraten wir dir auch, ob du in der Stillzeit auch Sushi wieder bedenkenlos genießen darfst.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch und das Stillen?

Bildquelle: Pexels/Huy Phan

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