Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Matcha in der Stillzeit: Ist das eine gute Idee?

Matcha in der Stillzeit: Ist das eine gute Idee?

Grüner Tee

Matcha ist eine gesündere Alternative zu Kaffee. Da er trotzdem Koffein enthält, haben wir für dich recherchiert, ob du während der Stillzeit Matcha trinken kannst oder wie viel davon gut für dich ist.

Was ist Matcha?

Ein kleiner Überblick: Matcha gehört zu den grünen Teesorten. Ursprünglich stammt Matcha aus China und ist mittlerweile eine der kostbarsten Teesorten Japans – er ist Teil der Tradition japanischer Teezeremonien. Die Matcha-Teeblätter werden zu Pulver verarbeitet und enthalten viel Koffein. Daher wird Matcha-Tee gern als Alternative zu Kaffee getrunken. Der Geschmack von Matcha kann als würzig, aber auch leicht herb oder süßlich beschrieben werden und ist daher in jedem Fall Geschmackssache.

Kann Matcha während der Stillzeit schädlich sein?

Es hängt von der Zubereitung des Matcha-Tees ab, wie viel Koffein das Getränk enthält und demzufolge, wie viel du in der Stillzeit davon zu dir nehmen darfst. In einem Gramm Matcha-Tee sind etwa 35 Milligramm Koffein enthalten. Je nachdem, wie viel Gramm Matcha du in deinem Tee verarbeitest, kannst du dir ausrechnen, wie viele Tassen du pro Tag zu dir nehmen darfst. Generell kann Koffein in zu großen Mengen während der Stillzeit den Schlafrhythmus deines Babys stören und zu Bauchschmerzen oder Blähungen führen. Von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit wird in der Stillzeit empfohlen, nicht mehr als 200 Milligramm Koffein am Tag aufzunehmen. Das entsprich circa zwei Tassen Kaffee.

Welche positiven Effekte hat Matcha auf deinen Körper?

Die wachmachende Wirkung von Matcha setzt später ein als die von Kaffee, hält dafür aber länger an. Zudem wirkt Matcha antibakteriell, antioxidativ und hat eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel. Wenn du Matcha trinkst, nimmst du viele Antioxidantien auf und schützt somit deinen Körper vor freien Radikalen. Matcha wirkt gut gegen Bluthochdruck, verbessert die Konzentration und die Ausdauer.

Für mehr Abwechslung stellen wir dir im folgenden Video ein paar gesunde Durstlöscher vor:

Wie bereitest du deinen Matcha Tee zu?

Wenn wir dich auf den Matcha-Geschmack gebracht haben und du das Trendgetränk probieren möchtest, haben wir hier eine Anleitung für die traditionelle Zubereitung für dich. Du benötigst einen Matcha-Besen (Chasen) und eine spezielle Schale (Chawan). Am besten legst du dir ein entsprechendes Matcha-Set zu.

  1. Gib zuerst ein Gramm Matcha-Pulver in die Schale.
  2. Gieße das Pulver im Anschluss mit circa 100 Milliliter heißem Wasser auf. Das Wasser sollte ca. 80 Grad warm sein. Achte darauf, dass es nicht heißer ist, da sonst einige Inhaltsstoffe des Matchas abgetötet werden können.
  3. Schlage anschließend den Tee mit dem Matcha-Besen schaumig. Dabei solltest du nicht kreisförmig „rühren“, sondern z-förmliche Bewegungen ausführen.
  4. Es ist keine Ziehzeit notwendig. Du kannst den Matcha-Tee direkt genießen.

Fazit

Matcha während der Stillzeit ist also nicht verboten, sondern sehr empfehlenswert und ein gesünderer Muntermacher als Kaffee. Wenn du dich an die maximale Verzehrmenge in der Stillzeit hältst, kannst du von den positiven und gesundheitsfördernden Eigenschaften profitieren. Probiere es doch mal aus.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Bildquelle: Pexels/Monstera

Na, hat dir "Matcha in der Stillzeit: Ist das eine gute Idee? " gefallen, weitergeholfen, dich zum Lachen oder Weinen gebracht? Dann hinterlasse uns doch ein Like oder teile den Artikel mit anderen netten Leuten. Wir freuen uns sehr über dein Feedback – und noch mehr, wenn du uns auf Pinterest, Facebook, Instagram, Flipboard und Google News folgst.

Galerien
Lies auch
Teste dich