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Grüner Tee und Stillen: So wirkt er auf deinen Körper

Grüner Tee und Stillen: So wirkt er auf deinen Körper

Mama-Tipps

Gerade am Anfang der Stillzeit sind viele Frauen unsicher und fragen sich, welche Teesorten sie trinken dürfen. Darf man grünen Tee beim Stillen trinken? Wir haben Erstaunliches herausgefunden.

Grüner Tee und Stillen: Die Menge machts

Nach der Schwangerschaft wird von Wissenschaftlern, Hebammen und Ärzten unterschiedliches zu Ernährung und zum Verhalten geraten. Was vor der Schwangerschaft bedenkenlos war, wird plötzlich infrage gestellt. Wir haben aber eine gute Nachricht für alle, die nicht auf den leckeren und gesunden grünen Tee verzichten möchten: Grüner Tee darf während der Stillzeit getrunken werden. Grundsätzlich ist natürlich Wasser die beste Flüssigkeitszufuhr in der Stillzeit, aber du kannst auch auf bestimmte Teesorten zurückgreifen. Allerdings ist zu beachten, dass eine Tasse grüner Tee mindestens 50 mg Koffein enthält. Zu viel Koffein kann beim Neugeborenen zu Nervosität und Schlaflosigkeit führen. Aus diesem Grund ist es ratsam, nicht mehr als zwei Tassen am Tag davon zu trinken. Besser noch wäre es, wenn du auf koffeinfreie Varianten des grünen Tees zurückgreifst, dann darf es auch gerne mal eine Tasse mehr sein.

Ist grüner Tee wirklich so gesund?

Grüner Tee ist nicht nur der gesündeste Tee der Welt, er stärkt sogar das Immunsystem wie kein anderer. Die zur Gruppe der Flavonoiden gehörenden sogenannten Catechine wirken entzündungshemmend und haben eine positive Wirkung auf das Immunsystem. Grüner Tee stabilisiert unter anderem den Cholesterinspiegel und schützt die Herz- und Blutgefäße. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung wird sogar das Karies-Risiko reduziert. Zudem beugt grüner Tee Grippe und Erkältungen vor. Ein wahrer Gesundheits-Cocktail. Grüner Tee enthält viele Vitamine wie:

  • Vitamin A
  • Vitamin B
  • Vitamin B2
  • Kalzium 
  • Kalium
  • Phosphate 
  • Magnesium
  • Kupfer, Zink, Nickel
  • Carotine
  • Florid

Achte darauf, möglichst Bioprodukte zu verwenden, da hier der Anteil an gesundheitlich bedenklichen Stoffen so gering wie möglich gehalten wird. Sollte dein Baby allerdings mit Symptomen wie Bauchschmerzen oder einem wunden Popo reagieren, dann müsstest du auf diese Teesorte verzichten und andere Sorten ausprobieren.

Schau dir in unserer Bilderstrecke beliebte Still-Positionen an:

Stillpositionen: Die 13 beliebtesten Still-Haltungen mit Anleitung und Variationen

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Genug Trinken ist wichtig für Mutter und Kind

Trinken ist generell sehr wichtig. Du solltest besonders in der Stillzeit darauf achten, genügend zu trinken. Mindestens zwei bis drei Liter sollten regelmäßig getrunken werden. Du kannst dich selbst daran erinnern, indem du zu jeder Stillmahlzeit ein Glas Wasser bereitstellst. Sollte es dich nach Süßem dürsten, kannst du auch etwas Honig in deinen grünen Tee mischen. Hier gibt es allerdings einiges zu beachten. Auf jeden Fall sollte in der Stillzeit Honig nur in geringem Maße verzehrt werden. Deinem Baby selbst solltest du auf keinen Fall Honig geben, weil es zum sogenannten Botulismus kommen kann.

Schau dir unser Video zum Thema Stillen in der Öffentlichkeit an:

Welche Getränke werden in der Stillzeit empfohlen?

  • Möglichst kochsalz- und natriumarmes Mineralwasser 
  • Gutverdünnte Fruchtsaftschorlen 
  • Milchbildende Teesorten wie Anis-, Fenchel-, Kümmel- und Brennnesseltees
  • Ungesüßte Kräutertees
  • Tee aus Ingwer

Fazit

Grüner Tee ist grundsätzlich nicht schädlich. Achte darauf, dass du möglichst auf Bioprodukte zurückgreifst. Grüner Tee enthält zudem Koffein und dieses kann bei Neugeborenen zu Schlafstörungen und Nervosität führen. Deshalb sollten besser koffeinfreie Produkte getrunken werden. Aufgrund seiner positiven Wirkung auf das Immunsystem ist grüner Tee sogar empfehlenswert.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Bildquelle: Pixabay/FreePhotos

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