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Papaya fürs Baby: Ab wann ist die Frucht empfehlenswert?

Papaya fürs Baby: Ab wann ist die Frucht empfehlenswert?

Tropisch

Obst versorgt die Kleinsten mit wertvollen Vitaminen. Ob auch eine Papaya auf Babys Speiseplan gehört, erklären wir dir gerne in unserem Artikel. 

Ab wann darf mein Baby Papaya essen?

Sobald du deinem kleinen Schatz Beikost anbietest, darfst du wenig später bedenkenlos Papaya mit ins Spiel bringen. Du kannst die Frucht ab dem siebten Monat deinem Baby geben. Papaya ist im reifen Zustand eine überaus schmackhafte und süße Frucht, die von deinem Baby sehr wahrscheinlich auch problemlos vertragen wird. Sie enthält im Vergleich zu Kiwis oder Ananas viel weniger Fruchtsäure und ein wunder Po ist meistens nicht zu erwarten. Babys können diese tropische Frucht gut essen, da das Fruchtfleisch nicht fasrig ist und sich wunderbar im Mund lutschen lässt. Die Papaya ist reich an Vitaminen sowie Folsäure. Folsäure benötigt dein kleiner Schatz, um einen gesunden Aufbau des Nervensystems sicherzustellen, zu welchem auch das Gehirn zählt. Neben Phosphor, Kalium, Eisen und Magnesium beinhaltet die Papaya das Enzym Papain, welches die Verdauung unterstützt und kann so bei Verstopfung als auch Durchfall hilfreich sein.

Wie kann ich meinem Baby Papaya anbieten?

Die tropische Frucht bietet sich geradezu an, um sie als Fingerfood zu servieren. Sie ist relativ hart, um vom Baby gut in den Händen gehalten zu werden, aber dennoch weich genug, um sie auch noch zahnlos genießen zu können. Ebenso kannst du sie mit einem Pürierstab zerkleinern und unter einen Getreidebrei mischen. Es bietet sich an, sie roh zu verarbeiten und nicht vorher zu dünsten, da so mehr Vitamine erhalten bleiben. Auch ein babygerechter Salat ist eine tolle und gesunde Idee. Dazu zerkleinerst du die Papaya mit Hilfe einer Küchenreibe und kombinierst sie zum Beispiel mit Karotten und Gurke. Mit ein bisschen Öl als Dressing, ist der Salat direkt schmackhafter und nährreicher.

Mehr Ideen für leckeres Fingerfood für dein Babys findest du in unserer Bilderstrecke:

Fingerfood fürs Baby: 21 einfache und gesunde Ideen

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Worauf sollte ich beim Kauf einer Papaya achten?

Am besten kaufst du eine Papaya aus biologischem Anbau. Auf ihren Reifegrad solltest du unbedingt achten, da sie sonst weder besonders schmackhaft noch sehr nährstoffreich ist. Du erkennst es an ihrer Schale, die im reifen Zustand etwas rötlich-orange ist und du kannst sie leicht eindrücken. Hast du eine noch grüne unreife Frucht erwischt, kannst du sie bei Zimmertemperatur ein paar Tage nachreifen lassen. Die Fruchtschale muss vor Verzehr unbedingt entfernt werden, da sie sehr bitter und ungenießbar ist. Außerdem kann die Schale mit Pestiziden verunreinigt sein, je nachdem, wo die Früchte herstammen. Die schwarzen Körner im Inneren der Papaya sind übrigens essbar, allerdings bitte nur von Erwachsenen. Sie sind nicht nur zu scharf für dein Baby, sondern die Gefahr ist zu groß, dass die kleinen Kerne in die Atemwege des Kindes gelangen können.

Fazit

Allgemein ist Papaya aufgrund ihrer geringen Fruchtsäure auch für die Kleinsten schon sehr gut verträglich und kann ihren geschmacklichen Horizont nur erweitern. Wenn die Kerne der Frucht entfernt sind, kannst du deiner Phantasie beim Servieren der tropischen Frucht freien Lauf lassen, alles ist erlaubt und versorgt dein Kleines mit vielen Vitaminen und wertvollen Nährstoffen. Erfahre bei uns mehr über tropisches Obst – ab wann dürfen Babys zum Beispiel Mango essen?

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Bildquelle: Pexels/Jess Loiterton

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