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Dauerfresser

Was fressen Pferde und was ist zum Füttern verboten?

Manchmal findest du an Koppeln Verbotsschilder, weil du die Pferde nicht füttern sollst. Wir erklären dir, was Pferde fressen und warum du fremde Tiere vor allem nicht mit Brot füttern solltest.

Kinderleicht erklärt: Was fressen Pferde?

Pferde sind Vegetarier und fressen Gräser und Kräuter, aber auch Wurzeln oder Laub. Während bei uns Menschen das Verdauungssystem bei jedem von uns gleich ist, gibt es im Tierreich Unterschiede. Rehe gehören zum Beispiel zu den Wiederkäuern, während Pferde Dauerfresser sind. Das bedeutet, Sie verbringen zwölf Stunden am Tag mit Fressen und besitzen ein sehr empfindliches Verdauungssystem. Schon kleine Änderungen in Ihrem Speiseplan können dazu führen, dass sie schlimme Bauchschmerzen bekommen oder pupsen müssen. Und das klingt lustiger, als es für die Tiere ist. Im Winter bekommen sie neben Heu noch Kraftfutter wie Hafer oder Gerste. Natürlich dürfen die Tiere auch mal naschen, dann gibt es Saftfutter wie Äpfel, Möhren, Rüben oder Birnen. Fohlen werden übrigens bis zum 10. Monat gesäugt und beginnen dann mit der Herde zu fressen.

Mehr Wissen: Was dürfen Pferde nicht fressen?

Wie oben beschrieben, besitzen Pferde ein empfindliches Verdauungssystem. Bekommen Sie etwas Falsches zu essen oder lange Zeit gar nichts, können Sie krank werden. Zitrusfrüchte oder Steinobst zum Beispiel sollten die Tiere nicht essen. Auch Nachtschattengewächse, zu denen Tomaten gehören, sind für die Tiere giftig. Andere Gemüsesorten wie verschiedene Kohlarten sind ebenfalls nicht geeignet. Ihre Besitzer und Besitzerinnen achten daher bei Weiden auch immer darauf, dass die Pferde nicht zufällig etwas davon finden und essen. Auch manche Leckereien, die uns gut schmecken, sind auf dem Speiseplan von Pferden tabu. Dazu zählen zum Beispiel Schokolade oder Avocados. Im schlimmsten Fall kommt es durch den Verzehr nämlich zu schweren Vergiftungen.

Darf ich Pferde mit Brot füttern?

Wenn wir die Pferde fragen, dann beantworten sie diese Frage mit einem „Ja“, denn sie lieben Brot. Leider sind die Inhaltsstoffe für die Tiere nur schwer verdaulich und sollten daher die absolute Ausnahme auf dem Speiseplan sein. Pferdebesitzerinnen und -besitzer können die Menge gut kontrollieren und selbst entscheiden, ob sie ihrem Tier ein Stück Brot geben oder nicht. Bei Pferden, die in der Natur leben oder auf einer Wiese stehen, kann das aber niemand überprüfen. Es könnte also sein, dass du nicht das einzige Kind bist, das dem Tier an diesem Tag Brot bringt. Damit wir das Verdauungssystem der Pferde nicht unnötig belasten, sollten wir fremde Tiere nicht füttern. Aus diesem Grund siehst du auch häufig Verbotsschilder an Pferdekoppeln, aber auch in der Nähe von Seen. Es gibt nämlich gute Gründe, warum du auch Enten nicht mit Brot füttern solltest.

Fazit

Pferde verbringen bis zu zwölf Stunden am Tag mit fressen. Dabei finden Sie auf den Wiesen genug Gräser und Kräuter. Im Winter werden sie mit Heu gefüttert. Wenn Sie dann noch ab und zu saftiges Futter bekommen, sind sie rundum zufrieden. Manchmal teilen sich Pferde die Wiesen mit einem weiteren Bewohner: dem Maulwurf. Erfahre bei uns, ob auch dieses Tier immer Hunger hat.

Das große Tierquiz: Wie gut kennst du die Welt der Tiere?

Bildquelle: Pexels/Erik Mclean

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