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Kinderfragen

Waschbären: Was fressen sie und darf ich sie füttern?

Waschbären gibt es in Deutschland noch nicht sehr lange. Du fragst dich, was der Waschbär am liebsten frisst? Hier erfährst du es und wir erklären, woher der Name des Raubtieres kommt. 

Kinderleicht erklärt: Was fressen Waschbären?

Der Speiseplan des Waschbären ist ziemlich vielseitig. Als Allesfresser frisst er, ähnlich wie der Marder, so gut wie alles, was er in der Natur findet. In seinem ursprünglichen Lebensraum, dem Wald, frisst der Waschbär gerne kleine Vögel, Würmer, Mäuse, Insekten, Salamander und Echsen. In Wassernähe fängt er sich problemlos kleine Fische und Frösche. Allerdings ist er kein reiner Fleischfresser: Auch Gemüse und Obst finden sich auf dem Speiseplan des Waschbären. Da das katzengroße Wildtier sehr anpassungsfähig ist, verschmäht er auch Essensreste von Menschen nicht. 

Macht der Waschbär Winterschlaf und darf ich ihn füttern?

Der Waschbär hält keinen Winterschlaf und auch keine Winterruhe, wie du es vielleicht von den Eichhörnchen kennst. Er ist also ganzjährig auf Futtersuche. Das heißt aber nicht, dass er dabei Unterstützung vom Menschen braucht. Als Raubtier darf er in manchen Bundesländern in Deutschland per Gesetz auch gar nicht gefüttert werden.

Ursprünglich stammt der Waschbär aus Nordamerika und seit 1934 gibt es ihn in freier Natur auch in Deutschland. Sein Erkennungszeichen sind der geringelte Schwanz und die schwarze Fellmaske im Gesicht, mit der er manchmal wie ein Bandit aussieht. Da sich der Waschbär unglaublich schnell vermehrt und noch dazu ein super Kletterer ist, befürchten manche Leute, dass er heimische Tiere wie bestimmte Vogelarten und den Fuchs verdrängt. Deshalb darf der Waschbär seit 1954 ganzjährig gejagt werden. Mittlerweile haben Forscher aber gezeigt, dass der Waschbär heutzutage zur heimischen Tierwelt dazugehört und keinen Schaden anrichtet. 

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Woher hat der Waschbär seinen Namen?

Vielleicht hattest du Glück und konntest schon einmal einen Waschbären bei der Futtersuche beobachten? Sobald er etwas zu fressen gefunden hat, frisst er nicht sofort drauflos. Stattdessen bewegt er die Nahrung in Ruhe mit den Vorderpfoten in verschiedene Richtungen und untersucht sie. Dieses Verhalten kannst du bei der Futtersuche an Land und auch am Wasser beobachten und genau daher kommt auch der Name des Tiers: Durch die Bewegungen seiner Pfoten, sieht der Räuber aus, als würde er im Wasser waschen. 

Fazit

Der Waschbär ist ein Allesfresser, der ganzjährig auf Futtersuche ist. Er frisst neben Kleintieren und Fischen auch Obst und Gemüse. In Städten macht er sich über Essensreste her. Deshalb brauchst und darfst du den Waschbären auch nicht füttern. Hast du dich schon einmal gefragt, ob Enten wirklich Brot fressen? Hier erfährst du, was die Schnabeltiere tatsächlich gerne auf ihrem Speiseplan haben. 

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Bildquelle: Pexels/Pixabay

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