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Kinderwissen

Wie oft putzen sich Katzen? So viel Zeit kostet ihre Körperpflege

Katzen sind sehr saubere Tiere. Wie oft sie sich selber putzen und warum sie das überhaupt tun, verraten wir dir gerne in diesem Artikel.

Kinderleicht erklärt: Wie oft putzen sich Katzen?

Wenn Katzen nicht durch die Gärten streunen und Mäuse jagen, verbringen sie viel Zeit damit, sich zu putzen. Vielleicht hast du selber eine Katze als Haustier und hast sie schon häufig dabei beobachten können. Mehrmals täglich putzt sich eine Katze gründlich von den Ohren bis zu ihrem Schwanz. Ungefähr zehn bis 30 Prozent ihrer Zeit verbringt sie jeden Tag damit, sich zu säubern – etwa dreieinhalb Stunden pro Tag. Den Putzinstinkt haben sogar schon kleine Katzenbabys. Zunächst werden sie von ihrer Katzenmama geputzt und mit ungefähr sechs Wochen können sie das bereits ganz alleine.

Warum putzen sich Katzen so häufig?

Katzen putzen sich im Vergleich zu großen Wildkatzen wie Löwen, die nur ihre Vordertatzen reinigen, einfach sehr gerne. Doch ihre extreme Reinlichkeit hat mehrere Gründe. Katzen lecken ihr Fell mit ihrer Zunge sauber, die kleine hornige Häkchen besitzt. Dadurch können sie lose Haare, Kletten und auch Parasiten entfernen. Der Putzvorgang regt außerdem die Durchblutung der Haut an und sorgt dafür, dass ihre Talgdrüsen Fett absondern. So bleibt das Fell schön glänzend und wasserdicht. Durch den Putz hinterlässt die Zunge eine Duftnote, an der sich Katzen schon aus weiter Ferne gegenseitig erkennen können. Im Sommer dient das Putzen der Katze zudem noch als eine Art Klimaanlage: Ihr Speichel verdunstet auf ihrem Fell und hält ihre Körpertemperatur auf 38 bis 39 Grad.

Ist es schlimm, wenn sich eine Katze zu häufig putzt?

Es kann passieren, dass eine Katze sich so doll und häufig putzt, dass sie sogar Kahlstellen im Fell bekommt. In diesem Fall solltest du deine Katze genau beobachten und sie vielleicht zum Tierarzt bringen. Womöglich ist deine Katze krank, von Parasiten wie Flöhen oder Läusen befallen oder steht einfach unter sehr viel Stress. Auch in Stresssituationen neigt ein Stubentiger nämlich dazu, sich heftig das Fell zu lecken: Sie versucht dadurch, Stress abzubauen. Das ist in etwa so, wie wenn du dir den Kopf kratzt, wenn dich etwas sehr verlegen macht oder du sehr schüchtern bist.

Familie und Haustiere: Katzen richtig in der Wohnung halten

Muss ich eine Katze auch bürsten?

Alte oder sehr dicke Katzen, die mit ihrer Zunge nicht mehr jede Körperstelle erreichen, sowie Katzen mit sehr langen Fell sollten von ihren Besitzern tatsächlich mit Kamm und Bürste gepflegt werden. So kannst du es verhindern, dass ihr Fell verfilzt oder von Parasiten befallen wird. Die meisten Katzen genießen es sichtlich, wenn du ihnen bei der Körperpflege behilflich bist. Zu diesem Zweck gibt es zahlreiche professionelle Haarbürsten extra für Katzen.

Fazit

Nun weißt du, dass es ganz normal ist, dass eine Katze pro Tag etwa dreieinhalb Stunden damit verbringt, sich zu putzen. Sie macht das nicht nur, um sich im Sommer damit selber abzukühlen, sondern auch um lose Haare aus dem Fell zu entfernen. Außerdem befreit sie sich so von möglichen Parasiten, macht ihr Fell wasserdicht und hüllt sich durch ihren Speichel in ihre eigene Duftnote ein. Möchtest du als Katzenfan auch Genaueres über die großen Katzen wie Tiger erfahren? In unseren Artikeln kannst du dir viel Kinderwissen aneignen!

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Bildquelle: pixabay/TeamK

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