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Wo leben Piranhas? Die Heimat der gefräßigen Räuber

Wo leben Piranhas? Die Heimat der gefräßigen Räuber

Gefährlich?

Piranhas werden oft als blutrünstige Räuber dargestellt, die einfach alles in sekundenschnelle fressen. Wo leben Piranhas und sind sie wirklich so gefährlich? Wir haben ein paar spannende Informationen über die Fische für dich.

Kindgerecht erklärt: Wo leben Piranhas?

Piranhas leben in Süßgewässern. Du findest die Raubfische also in Flüssen und Seen. Verbreitet sind sie aber nur in Südamerika, vor allem im Amazonas und dem Orinoco. Dort leben sie am liebsten in Schwärmen und jagen gemeinsam mit anderen Piranhas verschiedene Fische und Krustentiere. In größeren Gruppen sind sie  aber manchmal besonders mutig und jagen größere Tiere. Als Einzelgänger sind Piranhas schreckhaft und gar nicht mehr so mutig.

Für Schulkinder: Was fressen Piranhas?

Über Piranhas werden gerne schaurige Geschichten erzählt, dabei sind die Fische gerade mal 15 bis 40 cm groß. Nur in der Gruppe fühlen sie sich sicher. So machen sie auch Jagd auf andere Fische und Krustentiere. An größere Tiere trauen sie sich meist nur, wenn ihr übliches Futter knapp wird. Das ist in Trockenzeiten der Fall, wenn die Wasserspiegel der Gewässer sinken. Piranhas ernähren sich aber auch von Aas und kranken Tieren. Deswegen werden sie auch „Gesundheitspolizei“ genannt und spielen so eine wichtige Rolle in ihren Ökosystemen. Es gibt aber auch Piranha-Arten, die sich von Pflanzenteilen ernähren und weniger aggressiv sind als andere.

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Sind Piranhas gefährlich?

Gelegentlich gibt es Unfälle mit Piranhas. Mit ihren scharfen Zähnen können sie tatsächlich ordentlich zubeißen. Das kann zum Beispiel Anglern zum Verhängnis werden: Nachdem Piranhas aus dem Wasser gefischt und einfach ins Boot geschmissen werden, wollen sich die kleinen Fische wehren und beißen dann zu. Da sollte man lieber in Deckung gehen. Erfahrene Angler wissen aber, wie sie mit den Fischen umgehen müssen. Piranhas reagieren aber auch sehr empfindlich auf Blut, das ihren Jagdinstinkt anregt. Das hast du bestimmt auch schon von Haien gehört. Weißt du auch, wo Haie leben?  

So gefährlich wie Piranhas in Gruselgeschichten dargestellt werden, sind sie tatsächlich nicht. Wer sich auskennt, wie und wo die Fische leben, braucht keine Angst vor ihnen zu haben. Piranhas sind zum Beispiel am Tag aktiv. Nachts sind Flüsse und Seen somit sicherer. Wirklich aggressiv werden sie auch nur, wenn das Futter knapp wird. Dann sollte man sich von stehenden und langsam fließenden Gewässern fernhalten. Starke Strömungen mögen die kleinen Fische nämlich nicht. Sie mögen lieber stille Gewässer mit kleinen Verstecken, in denen sie sich zurückziehen können.

Fazit

Piranhas komme auf natürliche Weise nur in Südamerika vor. Dort leben sie in Schwärmen vor allem im Amazonas und dem Orinoco. So gefährlich, wie sie gerne dargestellt werden, sind sie aber nicht. Sie werden sogar als „Gesundheitspolizei“ bezeichnet. Zu ihren Feinden zählen übrigens auch Delfine. Die wohnen in Flüssen. Wenn du das noch nicht wusstest, erfährst du bei uns, wo Delfine leben. Und weißt du auch, wo Krokodile zu finden sind?

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Bildquelle: Getty Images/Issaurinko

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