Babyschlafsack: Das solltet ihr beim Kauf beachten

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Babyschlafsack: Das solltet ihr beim Kauf beachten

Gegen Ende der Schwangerschaft geht’s los mit der Frage: Was brauchen wir für unser Baby nach der Geburt? Eine wichtige Anschaffung ist ein Babyschlafsack!

Zu den wichtigsten Dingen, die Eltern schon vor der Geburt des Kindes besorgen sollten, gehört in jedem Fall ein Babyschlafsack. Die neuen Erdenbürger verbringen viel Zeit mit Schlafen, und da sollen sie es ganz gemütlich, warm und sicher haben! Experten raten, im Babybett auf Decken und Kissen zu verzichten und das Baby in einem Babyschlafsack schlafen zu legen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Babys strampeln und wälzen sich im Schlaf - dabei könnte es passieren, dass die Babydecke übers Gesicht gezogen wird und das Baby zu wenig Sauerstoff bekommt. Im Schlafsack verpackt kann das Baby strampeln so viel es mag, ohne sich dadurch in Gefahr zu bringen. Die Auswahl an Schlafsäcken ist riesig - wir helfen bei der Wahl des optimalen Schlafsacks.

10 Dinge, die Babyeltern beim Schlafsack-Kauf beachten sollten

1. Ein Babyschlafsack muss passen! Zwar wachsen Babys in den ersten Monaten rasant - aber kauft den Schlafsack nichtsdestotrotz nicht auf Zuwachs, ansonsten kann er wie eine Decke im Babybett zur Gefahr werden. Mit folgender Formel könnt ihr ganz leicht die Schlafsackgröße bestimmen: Nimm die Länge des Babys, ziehe davon die Kopflänge ab und zähle zehn Zentimeter dazu.
2. Der Schlafsack muss in jedem Fall so eng geschnitten sein, dass das Baby nicht mit dem Köpfchen in den Sack rutschen kann. Optimal passt er, wenn zwischen Nacken und Halsausschnitt des Schlafsacks ungefähr ein Finger passt.
3. Der Schlafsack sollte keine drückenden Nähte oder Knöpfe haben.

4. Besonders praktisch sind Schlafsäcke, die sich unten öffnen lassen. Sie erleichtern das Wickeln in der Nacht.
5. Babys verbringen viele, viele Stunden in ihrem Schlafsack - wichtig ist deshalb ein schadstoffgeprüfter Stoff. Baumwolle ist atmungsaktiv und kann bei hohen Temperaturen gewaschen werden.
6. Für die Allerkleinsten und für Babys, die sich schwer tun, zur Ruhe zu kommen, gibt es spezielle Pucksäcke. Neugeborene lieben das Pucken, es erinnert sie an das geborgene Gefühl der Enge in Mamas Bauch. Wenn Babys in der Lage sind, sich aus eigener Kraft zu drehen, ist es Zeit auf einen Schlafsack umzusteigen.

7. Ärzte raten, das Kind mindestens das gesamte erste Lebensjahr im Schlafsack schlafen zu lassen. Aber auch danach sind Kleinkinder im Schlafsack am besten aufgehoben. Erst wenn sie beginnen, nachts ruhiger zu schlafen oder schon alleine aufs Klo gehen, macht eine Kinderdecke mehr Sinn. Denn bei nächtlichen Wanderungen in Richtung Badezimmer oder Mamas Bett sind Schlafsäcke gefährliche Stolperfallen.
8. Es gibt Schlafsäcke für kalte und warme Tage. Wenn es im Sommer heiß ist, reicht ein Body unter dem Schlafsack. Wenn es kalt ist, sind Bodys plus Schlafanzug die beste Wahl. Ob eurem Baby zu warm oder zu kalt ist, könnt ihr im Nacken testen. Fühlt es sich dort heiß und feucht an, ist ihm definitiv zu warm!
9. Mit oder ohne Ärmel? Eine allgemeingültige Antwort ist hier schwierig. Schlafsäcke mit Ärmel sind in jedem Fall sehr warm und nur für wirklich kalte Winternächte geeignet, da es den Kleinen sonst schnell zu heiß wird. Da sich die Wärme im Schlafsack gut verteilt, ist die Sorge, dass Babys im Schlafsack frieren, unbegründet - auch wenn der Babyschlafsack keine Ärmel hat.
10. Geld lässt sich mit mitwachsenden Modellen und Ganzjahresschlafsäcken, bei denen im Winter ein zusätzliches Innenfutter für wohlige Wärme sorgt, sparen.
Seid ihr unentschlossen, welches Modell es denn nun wirklich sein soll? Schließt die Augen und befühle das in Frage kommende Material in aller Ruhe. Fühlt es sich weich an? Hat der Schlafsack ungemütliche Verschlüsse, die beim Liegen drücken könnten? In welchem Schlafsack würdet ihr euch am wohlsten fühlen?

Bildquelle: iStock

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