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Dein Baby schwitzt am Kopf beim Schlafen? Das ist der Grund

Wenn unsere Babys beim Schlafen am Kopf völlig nassgeschwitzt sind, kann uns das erst mal ganz schön erschrecken. Besonders, weil wir Eltern oft akribisch darauf achten, dass das Schlafzimmer schön kühl und unser Baby richtig angezogen ist. Warum es oft normal ist, dass unsere Minis nachts am Kopf schwitzen – und was du dann tun kannst.

Es ist völlig verständlich, dass man sich Sorgen macht, wenn etwas mit dem Baby nicht normal erscheint. Zum Beispiel, wenn es morgens oder nach dem Mittagsschlaf wie nass gebadet aufwacht.

Der Strampler oder Body ist durchgeschwitzt, die Haare sind klatschnass und sogar das Kissen ist total durchfeuchtet. Stimmt da etwas nicht? Musst du dir Sorgen machen?

Die gute Nachricht: Nein, in der Regel nicht. Und jeder Kinderarzt wird dir sagen, dass das alles völlig normal ist. Alle Babys schwitzen sehr viel.

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In den allermeisten Fällen ist extremes Schwitzen nichts Schlimmes. Denn Schwitzen ist auch eine wichtige Körperfunktion, sie schützt den Körper vor Überhitzung. Durch die Schweißperlen kühlt die Hautoberfläche herunter.

Beim Säugling ist die Temperaturregulation im Körper noch nicht gut entwickelt, überschüssige Wärme wird hauptsächlich über den Kopf abgeleitet, daher schwitzt das Baby am Kopf besonders stark.

Warum Babys viel schwitzen, vor allem am Kopf

Babys können an den unterschiedlichsten Stellen schwitzen: an den Händen, den Füßen, in den Hautfältchen. Oder eben am Kopf. Dort und im Nacken stark zu schwitzen ist für Babys daher nicht ungewöhnlich.

Gründe, warum Babys vermehrt schwitzen

  1. Sie können ihren Kreislauf und Wärmehaushalt noch nicht regulieren.
  2. Viele Babys und Neugeborene haben eine vermehrte Schweißbildung.
  3. Kinder träumen sehr intensiv und schwitzen dann.
  4. Große Kraftanstrengungen wie das Trinken beim Stillen sind schweißtreibend.
  5. Sie sind zu warm angezogen.
  6. as Zimmer ist überheizt.

Kein Grund zur Sorge besteht in diesen Fällen

  • Dein Baby verhält sich normal.
  • Es ist fit.
  • Es trinkt normal.
  • Es hat kein Fieber.

Symptome, mit denen du sicherheitshalber mit deinem Baby zum Arzt gehen solltest

  • Die Haut ist marmoriert.
  • Die Lippen sind blau.
  • Es atmet schnell und angestrengt.
  • Es hat Atemaussetzer im Schlaf.
  • Es ist unruhig.
  • Es weint (mehr oder anders als sonst).

Und wenn es doch einen Auslöser gibt – das könnte es sein

  • Das Kind hat Fieber.
  • Es kann sein, dass das Baby zu zahnen anfängt.
  • Der Säugling hat einen angeborenen Herzfehler.
  • Das Baby hat eine schwere Lungenerkrankung.
  • Selten kann es auch eine Schilddrüsenüberfunktion sein.

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Dein Baby schwitzt extrem – so kannst du ihm helfen

Wenn es keinen Verdacht für eine der Erkrankungen gibt, was der Kinderarzt oder die Kinderärztin sicher längst bemerkt hätte, gibt es keinen Grund zur Sorge. Vielmehr ist es so, dass für den kleinen Körper viele Tätigkeiten eben sehr anstrengend sind.

Neben dem kräftigen Saugen beim Stillen sind das auch noch die intensiven Träume und damit einhergehend ein Hin- und Herwerfen im Schlaf. Das alles verbraucht viel Energie und kurbelt die Schweißbildung an.

Was du tun kannst, wenn das Kleine stark schwitzt

  1. Umziehen, wenn es durchgeschwitzt ist
  2. Viel trinken lassen
  3. Gut lüften
  4. Dünnere Kleidung, auch beim Schlafen – oder einfach nur eine Windel
  5. Möglichst Baumwolle-Bodys (z. B. bei Babymarkt, ca. 25 €)
  6. Ggf. im Zwiebel-Look anziehen, für schnelles Aus- und Anziehen
  7. Kein Mützchen in der Wohnung, besonders nicht beim Stillen
  8. Ein kühles Schlafzimmer. Um dein Raumklima besser zu regulieren, können wir dir den Medisana Ultraschall Luftbefeuchter (ca. 60 €, bei Amazon) empfehlen.

Also auch wenn dein Baby manchmal schweißgebadet ist und vor allem am Kopf extrem stark schwitzt, solltest du dir deswegen keinen Kopf machen. Denn alle Babys schwitzen sehr viel, und ziemlich sicher ist alles in bester Ordnung.

Mit dem Wetter ändert sich auch der Dresscode für unsere Kleinsten. Wir zeigen dir, wie du dein Baby immer temperaturgerecht anziehst.

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Bildquelle: Getty Images/kieferpix

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