Geschlechtsbestimmung: Studie zeigt, ob Mädchen und Jungs in der Familie liegen

Junge oder Mädchen

Geschlechtsbestimmung: Studie zeigt, ob Mädchen und Jungs in der Familie liegen

Zwei Mädchen nacheinander? Eine halbe Jungen-Fußballmannschaft in der nahen Familie? Kann doch gar kein Zufall sein! Wohl seit jeher hält sich die Annahme, dass Jungen oder Mädchen in der Familie liegen. Und dass das Geschlecht des Babys auf unserer genetischen Veranlagung basiert. Eine neue Studie räumt mit der Idee auf, dass Geschlechtsbestimmung von der Verwandtschaft abhängt.

Auch wenn es jede Menge Tipps und Tricks gibt, wie wir das Geschlecht unserer Babys beeinflussen können, wissen wir seit Langem: Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, ist genetisch festgelegt. Ab dem Zeitpunkt der Befruchtung ist das Erbgut unseres Sonnenscheins in Stein gemeißelt. Aber wie ist es um unsere eigene Veranlagung und die unseres Partners bestellt? Sowie Zwillinge in der Familie liegen, könnte das ja auch mit Mädchen oder Jungen der Fall sein. Und Beispiele im Bekanntenkreis haben wir wohl alle genug, auf die das zutreffen könnte.

Geschlechtsbestimmung: Die genetische Chance ist immer die gleiche

Eine australische Studie hat sich mit der Thematik befasst und alle Geburten in Schweden seit 1932 ausgewertet. Im Wissenschaftsjournal “Proceedings of the Royal Society” veröffentlicht, zeigt das Projekt ganz klar: Von den 4,7 Millionen Babys und deren 3,5 Millionen Eltern hat nur ein Faktor das Geschlecht beeinflusst: Der Zufall.

So fanden die Wissenschaftler keinen genetischen Link zwischen einer Person und der Anzahl der Jungen oder Mädchen, die sie bekommen werden. Auch hatte das Geschlecht der Geschwister, der Cousins und der Cousinen der Babys keine Relevanz. Wenn wir schon ein Mädchen haben, ist es also nicht wahrscheinlicher, dass es das nächste Mal ein Junge wird. Zusätzlich konnte die Studie bestätigen, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Jungen zu bekommen, leicht erhöht, generell aber bei jedem Menschen gleich ist.

“Die Chance, einen Jungen zu bekommen, liegt eher bei 51 zu 49, aber die Gene der Mutter und des Vaters spielen keine Rolle. Diese Ergebnisse haben einen großen Einfluss auf biologische und evolutionäre Theorien zum Nachwuchs-Verhältnis,” sagt Dr Brendan Zietsch von the University of Queensland.

Ab wann ihr das Geschlecht eures Babys bestimmen könnt, lest ihr hier bei uns.

Junge oder Mädchen: Welches Geschlecht hat dein Baby? Mach den Test!
Bildquelle: Getty Images/Antonio_Diaz

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