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Joggen mit Kind: Ein Hobby für die ganze Familie?

Sport für Kinder

Joggen mit Kind: Ein Hobby für die ganze Familie?

Joggen ist ein beliebtes Hobby von vielen Erwachsenen. Egal, ob mitten in der Stadt oder im Grünen, man sieht Jogger überall. Ungewöhnlich ist jedoch der Anblick, wenn neben Mama oder Papa noch ein Kind nebenher läuft. Ob es sich dennoch um ein geeignetes Hobby für Kinder handelt und worauf man achten sollte, erfahrt ihr hier.

Joggen mit Kind: Warum ist Bewegung wichtig fürs Kind?

Viele Kinder haben einen Mordsspaß, wenn sie ohne Plan durch die Gegend flitzen dürfen und Fangen oder andere Spiele spielen können. Bewegung ist für Kinder einfach klasse! Deshalb liegt es nahe, die Kleinen ein Hobby ausführen zu lassen, bei dem sie sich sportlich betätigen können. Neben der großen Freude ist Bewegung natürlich auch sehr gesund. Sie trägt erheblich zu einer gesunden geistigen und körperlichen Entwicklung bei und fördert zudem in den meisten Fällen das Sozialverhalten.

Einer Studie zufolge bewegen sich in Deutschland circa 80 Prozent der Kinder zu wenig. Zu den Gründen gehören unter anderem die zunehmende Technisierung sowie der steigende Medienkonsum. Die mögliche Folge: Übergewicht. Um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen, ist es ratsam, wenn Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, die Freude am Sport wieder zu entdecken.

Gemeinsam Joggen mit Kind: Warum eigentlich nicht?

Wenn euer Kind Interesse daran zeigt, ebenfalls mit dem Lauftraining zu beginnen, solltet ihr es in seinem Vorhaben unterstützen. Einige Veranstalter und Vereine bieten sogar Bambini- und Kinderläufe an. Eine einheitliche Altersgrenze gibt es dabei nicht. Es spricht also nichts dagegen, wenn ihr euer Kind an eurer Leidenschaft teilhaben lasst. Auch für Kinder ist es super, wenn sie ihre Ausdauer verbessern und lernen, nicht bei der kleinsten Ermüdung sofort aufzugeben. Allerdings sollte man keinesfalls davon ausgehen, dass das Kind bei Mutti oder Papi direkt mithalten kann. Möchtet ihr also bei eurem Laufpensum bleiben, ist es besser, das weiterhin ohne Kind zu machen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass ihr es überfordert und der Spaß an der Bewegung verloren geht.

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Was sollte man beim Joggen mit Kind beachten?

Zwar bewegen sich Kinder im Durchschnitt mehr als Erwachsene, vergleichbar mit dem Laufsport ist das jedoch nicht. Sie rennen für gewöhnlich nicht über einen längeren Zeitraum eine bestimmte Strecke, ohne eine Pause einzulegen. Der Laufsport ist also auch für sie etwas vollkommen Neues. Deshalb muss man immer auf die Bedürfnisse und Grenzen der Kleinen eingehen.

Bevor man mit dem richtigen Lauftraining beginnt, sollte das Kind dazu in der Lage sein, sein eigenes Alter locker in Minuten laufen zu können. Das heißt: Ist euer Kind sechs Jahre alt, kann es sechs Minuten am Stück laufen, ist es neun Jahre alt, dann kann es problemlos neun Minuten schaffen. Zudem gilt: Euer Liebling sollte noch gut mit euch quatschen können! Wenn es allerdings nach jedem Wort nach Luft japst, reduziert lieber die Geschwindigkeit.

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Laufsport? Ach wie langweilig!

Nicht jedes Kind ist begeistert von dem Laufsport. Vielen, vor allem den Jüngeren, ist der Sport einfach zu monoton. Da ist wohl ein bisschen Kreativität angesagt. Um den Laufsport etwas aufzupeppen, eignet sich zum Beispiel ein Parcours. Lasst euer Kind doch einfach zwischendurch über einen Baumstamm balancieren, etwas Seilspringen, oder über etwas herüberklettern. Dann ist das Ganze gar nicht mehr so langweilig. Eine weitere süße Idee ist die Organisation eines Wurfduells. Hier könnt ihr mit einem Ball, Steinen oder Tannenzapfen ein bestimmtes Ziel abwerfen. Bei jedem Treffer folgt eine individuell angepasste Strecke, die gelaufen werden muss. Das weckt den Ehrgeiz und bringt mit Sicherheit nicht nur eurem Schatz jede Menge Freude. Natürlich gibt es aber  noch viele weitere Möglichkeiten, wie Kinder in Bewegung kommen.

Welche Sportart passt zu deinem Kind?
Das sagt Sarah Morgenstern:

Fazit

Joggen mit Kindern kann also viel Freude bereiten. Vorausgesetzt: Ihr überfordert es nicht und es hat Spaß dabei. Wenn das Kind kein Interesse zeigt, gibt es genügend Möglichkeiten, die Laufrunde aufzupeppen, sodass sich die ganze Sache etwas spannender gestaltet. Sollte auch das nichts für die Kleinen sein, gibt es ja zum Glück noch viele weitere Möglichkeiten, dem Kind die Freude am Sport etwas näher zu bringen. Beispiele wären hier unter anderem Tanzen, Karate, Handball, ein Leichtathletikverein.

Bildquelle: Getty Images/Halfpoint

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