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Dating-Trend "Hardballing": Was Corona mit dem Liebesleben macht

Die Pandemie hat uns alle in der ein- oder anderen Art und Weise getroffen - gesundheitlich, beruflich, privat oder gleich alles zusammen. Für Singles bedeutet diese Zeit vor allem viel Einsamkeit, denn die große Liebe zu finden, wird in dieser Zeit noch schwerer. Und dennoch werden Alleinstehende immer wählerischer und wählen noch genauer aus, mit wem sie ihre Zeit verbringen. Doch was steckt genau hinter dem Dating-Trend "Hardballing"?

Hardballing - mehr Klartext reden!

Die Corona-Pandemie hat uns allen vor allem eines gezeigt: Gesundheit, aber auch die Zeit mit den Liebsten ist unglaublich wichtig. Die Zeit, die wir daher für andere Dinge nutzen, möchten wir sinnvoll mit anderen teilen. Gemeinsame Erlebnisse sammeln und sich gegenseitig unterstützen - wer in dieser Zeit Single ist, wünscht sich oft genau diese Dinge in einer Beziehung. Doch durch Corona werden die meisten Alleinstehenden weniger kompromissbereit. Sie wollen ihre Zeit nicht für "irgendwen" opfern, der am Ende eh nicht lange Teil ihres Lebens ist. Daher ist der Dating-Trend Hardballing ein großer Bestandteil des Dating-Verhaltens, wie die Dating-App Bumble in einer Studie herausfand. Mehr als 59% der 8.500 befragten Nutzern gaben an, sich beim Kennenlernen noch klarer dazu äußern zu wollen, wonach sie suchen und was sie sich im Bezug auf die Liebe wünschen. So soll schneller die Person herausgepickt werden, mit der gemeinsame Ziele viel realistischer erscheinen.

Bedeutung: Hardballing (engl. "hartnäckig") steht für das stärkere "Bälle zuspielen". Gegenseitiges Kennenlernen wird intensiver und erkenntnisreicher, je offener beide Dating-Partner miteinander kommunizieren. Das macht dieses Datingverhalten auch in diesem Jahr wieder zu einem wichtigen Begleiter der Singles.

Die langsame Variante des Datings

Mit dem "Slow-Dating" könnte man diese Art des Kennenlernens gut vergleichen. Es kommt nicht mehr so schnell zu belanglosen Treffen, sondern Online-Gespräche werden ausführlicher und dauern länger an. Schon dabei wird ausgesiebt und zwar schon anhand der Dauer des Interesses. Es geht nicht mehr um die schnellen Nummern, sondern es wird immer wichtiger, der anderen Person viel Zeit zu schenken, um die große Liebe zu finden. Zum Einen, um sich vorab schon besser kennenzulernen aber auch, um wirkliches Interesse zu beweisen. Wenn es dann noch auf persönlicher Ebene passt, kommt es zum Treffen. Bis dahin kann jedoch einige Zeit vergehen.

Der einzige Nachteil des "Hardballings"? Sich auf diese Art und Weise kennenzulernen, kann sich manchmal durchaus wie ein Bewerbungsgespräch anfühlen, bei dem man um den begehrten Job kämpft. Viele Fragen werden beantwortet, die oft auch schnell in die sehr intimen Gedanken greifen. Das kann oft auch sehr überfordern und kann eher schüchterne Menschen abschrecken.

Worauf solltest du beim "Hardballing" achten?

  • Tiefgründig, aber nicht zu fordernd: Achte darauf, dass du bei den persönlichen Fragen nicht zu viel auf einmal verlangst. Es ist völlig in Ordnung, ernstere Themen anzusprechen, doch solltet ihr euch auf eine ungezwungene Art und Weise kennenlernen. Gehst du zu schnell in die Tiefe, schlägst du manche direkt in die Flucht.
  • Lass dir Zeit, aber zögere nicht unnötig. Langsames Kennenlernen ist besonders und kann euch nach und nach noch enger zusammenschweißen. Doch solltest du dann, wenn du wirklich ernsthaftes Interesse spürst, auch den nächsten Schritt wagen und die andere Person bei einem persönlichen Treffen kennenlernen. Zögerst du zu lange, kann es deinem Date mehr und mehr vorkommen als würdest du Spielchen spielen.
  • Kompromisse: Denk dran, dass niemand perfekt ist. Du solltest nicht mit einer Checkliste an eure Gespräche herangehen. Nur, weil es an einer oder zwei Stellen nicht passt, ist eine Beziehung nicht gleich zum Scheitern verurteilt. Es gibt niemals den perfekten Partner oder die perfekte Partnerin.

Dating während der Corona-Pandemie

Gerade, wenn man sich jetzt während der Pandemie kennenlernt, steht manchmal eine Sache sehr im Fokus: Wie denkt mein Gegenüber über die Situation? Ist der oder die Andere geimpft oder nicht? Das sind Fragen, die sehr beschäftigen. Um euch erstmal ohne Vorbehalte kennenzulernen, solltet ihr dieses Thema zu Beginn eher etwas beiseite schieben. Denn habt ihr unterschiedliche Ansichten, kann das schon sehr schnell zum Konflikt werden. Lass es dabei langsam angehen und dränge nicht direkt auf dieses Thema, zumal sich nicht jeder gleich dazu äußern möchte. Warte ab, bis ihr euch etwas besser kennt und vielleicht kommt ihr irgendwann beide auf das Corona-Thema zu sprechen. Eine kleine Diskussion ist dann nichts Schlimmes, aber pass auf, dass es nicht ausartet. Die unterschiedlichen Ansichten zur Corona-Politik sind für viele eine Belastung. Da muss ein Streit nicht auch noch sein. Ihr entscheidet selbst, ob ihr die Einstellung der anderen Person dazu so hinnehmen könnt, oder nicht.

Wichtig ist, dass du dich bei und mit der anderen Person wohlfühlst. Wenn das passt und ihr euch kennengelernt habt, steht einer glücklichen Beziehung nichts mehr im Wege. So meistert ihr dann auch schwierige Zeiten, wie beispielsweise die aktuelle Pandemie.

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Bildquelle: Getty Images/Jelena Danilovic

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