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Reisebericht

Urlaub auf Lanzarote: 12 Gründe, warum wir die Insel für Familienreisen lieben

Letztes Jahr sollte es für uns vier im November außerhalb der Schulferien noch einmal ins Warme gehen. Unser Sohn (5) kommt dieses Jahr in die Schule und da nimmt man jede Möglichkeit des Off-Season-Reisens noch mit. Gleichzeitig war es die erste Flugreise für unser damals gerade so Kleinkind (12 Monate). Also: Wo ist es im November noch warm, der Flug nicht zu lang und es gibt auch außerhalb der Hotelmauern etwas zu erleben? Unsere Wahl fiel auf die Kanareninsel Lanzarote – und wir haben es nicht bereut.

12 Gründe für Urlaub auf Lanzarote mit Kindern

#1 Beständige Temperaturen

Wenn man im November noch einmal in die Sonne und ans Meer will, muss man wohl oder übel in den Flieger steigen – zumindest, wenn man dazu auch noch angenehm warme Temperaturen möchte. Das alles bieten die Kanaren im November. Tatsächlich liegt die Insel Lanzarote von allen Kanareninseln am dichtesten an Afrika und bietet damit die höchsten Temperaturen. Im Mittel sind es im November auf Lanzarote etwa 22 Grad, es kann aber auch noch bis 26 Grad hochgehen. Herrlich!

#2 Akzeptable Flugzeit

Klar gibt es im November auch wärmere Badeziele auf der Welt, aber mit Baby und Kind wollten wir eine zu lange Flugzeit vermeiden, zumal wir auch nur knapp 9 Tage Zeit hatten. Mit 5 Stunden Flugzeit ist Lanzarote auf jeden Fall auch für einen Urlaub von 7 bis 10 Tagen noch gut erreichbar. Mit unserem Wuselkleinkind waren wir um jede Minute weniger im Flieger froh.

#3 Bezahlbar

Für viele Familien ist der Preis des Urlaubs kein unwichtiger Faktor – so auch für uns. Die Preise für Pauschalangebote auf Lanzarote für Familien waren im November noch recht fair und mit ein bisschen Suchen und Vergleichen haben wir ein tolles Familienhotel gefunden: das H10 Suites Lanzarote Gardens in Costa Teguise.

Hier gibt es den Daisy Kinderclub, einen Pool mit Piratenschiff, Familiensuiten mit Wohn- und Schlafzimmer samt kleiner Küchenzeile, große Balkone und es liegt nur einen kurzen Fußweg vom Strand, Restaurants und einer Flaniermeile entfernt. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt, auch wenn wir den Pool nicht nutzen konnten, weil das Wasser für unseren Zitterfrosch zu kalt war. Super war das familienfreundliche Essen (was die Speisen, sowie die Anzahl der Kinderstühle und den Umgang mit nicht ganz leisen und sauberen Kindern beim Essen angeht). Die Auswahl war übrigens auch für Vegetarier*innen reichlich und immer bestens ausgewiesen.

#4 Mit dem Mietwagen über die Insel

Die Mietwagenpreise auf Lanzarote waren angemessen. Wir erkunden in unserem Urlaub immer gerne jede Ecke unseres Reiseziels und Lanzarote hat genau die richtige Größe, um in 7 bis 10 Tagen alles abfahren zu können und nicht das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.

Wir sind immer am späten Vormittag losgefahren, damit unser junges Kleinkind seinen Mittagschlaf im Auto machen konnte. So haben wir wirklich jede Ecke der Insel "erfahren". Wer wie wir auch gerne mal offroad fährt und holprige Pisten nicht scheut, kann auf Lanzarote wunderbar einsame und magische Orte entdecken. Unsere Kinder fanden das toll.

#5 Unter der Erde: Cueva de los Verdes

Die Höhle Cueva de los Verdes ist ein tolles Ausflugsziel mit Kindern auf Lanzarote. Die durch einen Vulkanausbruch entstandene 6 km lange Höhle, von denen ihr knapp 2 km in einer geführten Tour besichtigen könnt, ist absolut magisch.

Es gibt jede Menge Stalagmiten und Stalaktiten zu bestaunen, es geht durch enge Gänge und auf schmalen Galerien entlang (alles gesichert), es warten spiegelglatte unterirdische Seen und sogar ein Konzertsaal auf euch. Unser Sohn (5) fand den Besuch absolut faszinierend und war ganz gebannt von den Piraten- und Schmugglergeschichten der Höhle. Unsere Kleine (12 Monate) war in der Trage mit dabei. Eintritt: 10 € für Erwachsene, 5 € für Kinder von 7 bis 11 Jahren.

Cueva de los Verdes
Ist es ein See oder eine weitere unterirdische Höhle? Was glaubt ihr?

#6 Rumstehende Steine am Straßenrand

Manch einer mag die vulkanische Landschaft Lanzarotes langweilig finden. Wir konnten uns an den Farben von rot bis schwarz und der teilweise mondähnlichen Landschaft nicht satt sehen. Unser Weg führte uns mehrfach an Steinen und Felsen vorbei, die wohl von einem Steinbruch übrig geblieben waren. Das sah abgefahren aus und wir mussten natürlich anhalten und uns das aus der Nähe anschauen. Unsere Kinder hatten sehr viel Spaß beim Erklimmen der verschiedenen Formationen und beim Spielen im feinen Sand (ok, es war eher Staub). Bei Google Maps findet ihr die Felsen als Stratified City.

Der Staub auf dem Weg war spannender als die Felsformationen
Der Staub auf dem Weg war für unsere Kleine spannender als die Felsformationen

#7 Tanz auf dem Vulkan: Islote de Hilario

Im Nationalpark Timanfaya könnt ihr den vulkanischen Ursprung der Insel besonders eindrucksvoll erleben. Das Besucherzentrum Islote de Hilario - Parque Natural del Timanfaya kostet zwar Eintritt, aber dafür bekommt ihr auch eine Busrundfahrt durch die faszinierende Vulkanmondlandschaft, seht Demonstrationen der noch aktiven Hitze des Berges mit Feuer und Wasserdampf und könnt euch im Restaurant mit über Vulkanhitze gegrilltem Hühnchen stärken (nicht inklusive). Eintritt: 12 € für Erwachsene, 6 € für Kinder von 7 bis 11 Jahren.

#8 Echt stachelig: Jardin de Cactus

Unser Sohn ist Kakteen-Fan, weshalb ein Besuch im Jardin de Cactus, zu deutsch im Kaktusgarten, für uns quasi Pflicht war. Der Künstler César Manrique, der auch das beliebte Ausflugsziel Jameos del Agua auf Lanzarote geschaffen hat (sehr stylisch, für Kinder aber eher langweilig. Was bringt der tolle Pool, wenn man da nicht rein darf?), hat hier über 4.500 Kakteen angesammelt und einen künstlerischen Garten angelegt. Eintritt: 6,50 € für Erwachsene, 3,23 € für Kinder von 7 bis 11 Jahren.

#9 Strände, Strände, Strände

Der Urlaub auf Lanzarote hat jede Menge Strände zu bieten, um zu Baden oder nur verzückt aufs türkisfarbene Meer zu starren. Gleich mehrere tolle helle Sandstrände zum Planschen und Buddeln findet ihr im Los Ajaches National Park im Süd-Westen der Insel. Am bekanntesten – und auch schönsten – ist hier sicher der Playa de Papagayo. Wir fanden auch den Playa Caleta del Congrio sehr schön. Aber Achtung hier wird auch häufig nackt gebadet und gesonnt.

Ebenfalls gut gefallen hat uns der schöne weitläufige Surferstrand Playa de Famara mit der wunderschönen Aussicht auf hohe Felswände. Im angrenzenden Örtchen Famara findet man leckeres Essen und es ist weder sehr voll noch zu touristisch. Wir haben auch einige schwarze Strände besucht, z. B. den Playa de las Malvas, die wir, dank der Anfahrt über Schotterpisten immer ganz für uns alleine hatten. Zum Baden war es hier zu wild, aber trotzdem traumhaft um im Sand zuspielen, Felsen zu erkunden und sich die Meeresbriese um die Nase wehen zu lassen.

Strände auf Lanzarote
Wirklich schön: die Strände auf Lanzarote

#10 Wie aus einem Bond-Film: Mirador del Rio

Der Künstler César Manrique war auf der Insel Lanzarote sehr aktiv und hat dort noch einen dritten magischen Ort geschaffen, der mit Kindern ein Besuch wert ist. Wir waren am frühen Morgen am Aussichtspunkt Mirador del Rio und haben Kaffee und Eis bei spektakulärer Aussicht auf die Nachbarinsel La Graciosa genossen.

Aussichtspunkt Mirador del Rio
Aussichtspunkt Mirador del Rio

#11 Spritzende Meereshöhlen und grüne Seen

Los Hervideros ist ein Aussichtspunkt direkt am Meer, an dem das Wasser sich in enge zerklüftete, vulkanische Meereshöhlen drückt, dabei herrlich laut tost und in die Höhe spritzt. Unsere Kind fanden das toll und juchzten mit den Wellen um die Wette.

Gleich um die Ecke liegen weitere Sehenswürdigkeiten der Insel, die grünen Seen Charco Verde beim Örtchen El Golfo. Dort haben wir einmal sehr lecker gegessen und einmal habe ich mir mit einer schlechten Muschel den Magen verdorben. Am Ende des Ortes gibt es noch einen Kinderspielplatz und man kann von dort zu einer schönen Wanderung auf den schwarzen Klippen entlang des Meeres aufbrechen.

Grüner See: Chaco Verde bei El Golfo
Grüner See: Chaco Verde bei El Golfo

#12 Vulkanbesteigung

Wir sind Corona in unserem Urlaub wortwörtlich aufs Dach gestiegen. Eine ca. 20 minütige Wanderung brachte uns nämlich auf den Gipfel bzw. zur Caldera des Volcan del Corona. Unsere Sohn war begeistert auf einem echten Vulkan zu stehen – und auch wir fanden die Aussicht in das Innere des Kraters und vom Kraterrand über die Insel bis zum Meer beeindruckend.

Aufstieg zum Vulkan de la Corona
Aufstieg zum Vulkan de la Corona

Wir haben auch noch weitere tolle Ideen, wohin euer Urlaub mit der Familie gehen könnte: Wie wäre es z. B. mit einer Städtereise, dem Besuch im Freizeitpark, einem Campingtrip, einer Urlaubsreise mit dem Auto oder einem nachhalitgen Fahrradurlaub?

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Bildquelle: privat

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