Taufe planen: 7 Tipps für Babys großen Tag

Frohes Feiern!

Taufe planen: 7 Tipps für Babys großen Tag

Die Taufe ist ein festliches Ereignis. Heilig, einmalig und unwiederholbar, durch sie wird das Kind in die Gemeinde der Christen aufgenommen. Doch manche Eltern sind unsicher, was auf sie zukommt. Diese 7 Tipps helfen euch bei der Planung:

Taufe planen Schritt#1: Die Entscheidung zur Taufe

 

Die Baby-Taufe gehört zu den wichtigsten heiligen Handlungen der Kirche. Im katholischen und evangelischen Glauben gilt sie als Sakrament, also als Zeichen, durch das Gott selbst mit dem Menschen in Verbindung tritt. Christ ist nur, wer getauft wurde (dabei ist es egal, wie alt der Täufling ist) und es gilt: einmal getauft, immer getauft. Daher wird die Taufe auch von beiden Kirchen anerkannt. Die Entscheidung, ob ihr euer Baby taufen lassen möchten, kann euch niemand abnehmen. Du und dein Partner müssen weder derselben Religion angehören noch verheiratet sein. Und natürlich können auch Alleinerziehende ihr Kind taufen lassen.

Regeln für die Baby-Taufe

„In der evangelischen Kirche ist es üblich, dass zumindest ein Elternteil des Täuflings auch Mitglied der evangelischen Kirche ist“, sagt die Pfarrerin und Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Barbara Rudolph. „Ausnahmen sind möglich, müssen aber in der jeweiligen Gemeinde geklärt werden. Nach katholischem Glauben hingegen darf jeder getauft werden, auch wenn die Eltern einer anderen Religion angehören. Hier werden aber die Paten besonders wichtig, sie stehen dann verstärkt in der Verantwortung, für die christliche Erziehung des Kindes zu sorgen.“

Die Paten bei der Taufe

Gerne entscheiden sich Eltern für zwei Paten, die sich das Amt teilen. Ob Familienmitglieder oder enge Freunde, die Wahl der Taufpaten ist ganz allein eure Sache. Berücksichtigen müsst ihr nur Folgendes: „In der katholischen Kirche müssen die Paten ebenfalls katholisch sein, Christen anderer Konfessionen dürfen aber als Zeugen die Taufe mitgestalten. Bei den Protestanten ist es von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich: „Einige akzeptieren auch Paten anderer Konfessionen, solange sie einer Kirche der ACK angehören“, sagt Barbara Rudolph.

Taufzeremonie und Feier der Taufe

Zuletzt noch unsere Tipps für die Planung der Tauffeier.

Taufzeremonie

Während des Taufgottesdienstes verpflichten sich die Eltern und Paten, das Kind christlich zu erziehen, und bitten vor versammelter Gemeinde um die Taufe im Namen Gottes. Zentrale Elemente sind die Taufe durch Wasser und der Segen, auch das Glaubensbekenntnis, die Fürbittegebete und das Vaterunser gehören in beiden Kirchen dazu.

Feier der Taufe

Am besten beginnen Sie mit der Planung der Taufe, sobald der Tauftermin bestätigt wurde. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde, ob ein Sektempfang in der Kirche möglich ist - dann können Sie mit allen Gästen anstoßen und danach in aller Ruhe mit Familie und Paten essen gehen. Oder Sie organisieren ein größeres Fest. Dafür sollten Sie sich aber rechtzeitig um einen geeigneten Raum und eventuell ums Catering kümmern. Und: Vergessen Sie nicht, schon auf der Einladung alle Details zur Feier bekannt zu geben.

Eine Alternative zur Baby-Taufe: die Namensfeier

Für alle, die auf eine Feier zur Geburt Ihres Kindes nicht verzichten wollen, jedoch von einer christlichen Taufe Abstand halten, gibt es eine Alternative: die Namensfeier. Im Rahmen dieser Feier können Sie mit Freunden und Verwandten das neue Leben begrüßen und wie in der Kirche Paten wählen, die das Kind auf seinem Lebensweg begleiten sollen. Bei einer Namensfeier geht es u.a. darum, das Kind im Geiste des Humanismus zu erziehen.

Noch mehr Themen rund um die Taufe

Fürbitten für den Täufling
• Basteln für die Taufe: Einladungskarten mit Babyfoto
Taufgeschenke: Schöne Anregungen
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• Taufspruch gesucht? Hier die schönsten Taufsprüche!

Die Vorbereitung der Taufe

An was Sie bei der Vorbereitung der Taufe alles denken müssen, haben wir einmal für Sie zusammengefasst.

Die Vorbereitung der Taufe

Nachdem Sie die Paten ausgesucht haben, sollten Sie mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin Ihrer Gemeinde sprechen, um gemeinsam den weiteren Ablauf zu planen - idealerweise zwei Monate vor Ihrem Wunschtermin. Sie benötigen dafür folgende Unterlagen:
• die Geburtsbescheinigung für kirchliche Zwecke,
• Ihre Personalausweise,
• ggf. Ihre Taufscheine,
• die Heiratsurkunde und
• die Bescheinigung über die Kirchenzugehörigkeit der Paten.
Oft finden Taufen in den sonntäglichen Gottesdiensten statt. In vielen Gemeinden gibt es aber spezielle Taufgottesdienste und andere Möglichkeiten, der Taufe einen besonderen Rahmen zu verleihen (Gemeindefest, Osternacht, Kindergottesdienst).
Nutzen Sie das Taufgespräch, um solche und weitere Details zu klären:
• Welche Lieder passen?
• Wie können sich Freunde und Familie an der Zeremonie beteiligen?
• Wer kümmert sich um die Dekoration?
• Dürfen Fotos gemacht werden?
• Wie sieht das mit Taufkerzen, Taufsprüchen (evangelisch) und der Salbung (katholisch) aus?

Bildquelle: Gettyimages/S_Kaisu

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