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Mit Checkliste

Taufe planen: In 7 Schritten zur perfekt geplanten Tauffeier

Taufe planen

Die Taufe ist ein festliches Ereignis, durch sie wird euer Kind in die Gemeinde der Christen aufgenommen. Manche Eltern sind unsicher, was beim Taufe planen auf sie zukommt. Wir helfen euch, damit ihr an alles denkt: Von A wie „Anmeldung“ bis Z wie „zeitig die Windel wechseln“ – diese sieben Tipps helfen euch bei der Organisation einer rundum gelungenen Tauffeier.

Taufe planen und vorbereiten – was ist zu tun?

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Die Entscheidung zur Taufe

Die Baby-Taufe gehört zu den wichtigsten Zeremonien in der Kirche. Im katholischen und evangelischen Glauben gilt sie als Zeichen, durch das Gott mit dem Menschen in Verbindung tritt. Christ ist nur, wer getauft wurde – dabei ist es egal, wie alt der Täufling ist.

Doch first things first: Am Anfang steht die bewusste Entscheidung, sein Kind taufen zu lassen… Bevor ihr also beginnt, die Baby-Taufe zu planen, fragt euch zuallererst: Möchte ich, dass mein Kind Teil der christlichen Gemeinschaft wird und wollen wir es nach christlichen Werten großziehen? Oder gibt es andere Gründe für die Taufe meines Kindes? Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, eine Taufe ohne Kirche zu planen. Geht ihr den konventionellen Weg, steht als erstes die Kontaktaufnahme mit dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin (ev.) oder dem Priester (kath.) eurer Gemeinde auf dem Plan zur gelungenen Taufe.

Taufpaten bestimmen

Noch bevor ihr euch in eurem Gemeindebüro meldet, ist es ratsam, die Pat*innen für eure Baby-Taufe zu bestimmen und sie – nach Einverständnis – gleich um eine Kopie ihrer Taufbescheinigung zu bitten. Die müsst ihr nämlich beim Pfarrer oder der Pfarrerin einreichen.

Gerne entscheiden sich Eltern für zwei Paten, die sich das Amt teilen. Ob Familienmitglieder oder enge Freund*innen, die Wahl der Taufpaten ist ganz allein eure Sache. Berücksichtigen müsst ihr nur Folgendes: „In der katholischen Kirche müssen die Paten ebenfalls katholisch sein. Bei den Protestanten ist es von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich. Einige akzeptieren auch Paten anderer Konfessionen“, so Barbara Rudolph, Pfarrerin und Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. Am besten, ihr sprecht euren Pfarrer oder eure Pfarrerin direkt darauf an.

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Anmeldung zur Taufe

Der dritte Schritt beim Taufe planen ist die persönliche Anmeldung bei eurem Pfarrer oder eurer Pfarrerin – idealerweise ca. zwei Monate vor eurem Wunschtermin der geplanten Taufe. Ihr benötigt für die Anmeldung folgende Unterlagen:

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Personalausweise der Eltern (plus ggf. eure Taufscheine)
  • Heiratsurkunde (falls ihr verheiratet seid)
  • Bescheinigungen über die Kirchenzugehörigkeit der Paten (falls Paten gewünscht sind)

Regeln für die Baby-Taufe

Zur Voraussetzung für die Taufe sagt Pfarrerin Barbara Rudolph: „In der evangelischen Kirche ist es üblich, dass zumindest ein Elternteil des Täuflings auch Mitglied der evangelischen Kirche ist. Ausnahmen sind möglich, müssen aber in der jeweiligen Gemeinde geklärt werden. Nach katholischem Glauben hingegen darf jeder getauft werden.“

Taufe planen: die Zeremonie

In einem sogenannten Taufgespräch besprecht ihr mit eurem Pfarrer oder eurer Pfarrerin den Ablauf eurer Taufe, was euch während der Zeremonie wichtig ist und wählt vielleicht schon einen Taufspruch aus. Oft finden Taufen in den sonntäglichen Gottesdiensten statt. In vielen Gemeinden gibt es aber spezielle Taufgottesdienste und andere Möglichkeiten, der Taufe einen besonderen Rahmen zu verleihen (z.B. im Rahmen des Gemeindefestes, der Osternacht oder im Kindergottesdienst).

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Nutzt das Taufgespräch, um folgende Fragen zu klären:

  • Wie lautet der Taufspruch? Ihr habt noch keine Idee für einen passenden Spruch? In unserer Sprüchegalerie werdet ihr hundertprozentig fündig.
  • Welche Tauflieder passen?
  • Wie können sich Freunde und Familie an der Zeremonie beteiligen? Vielleicht durch das Lesen einer Bibeltextstelle oder einer Fürbitte?
  • Dürfen Fotos gemacht oder darf gefilmt werden?
  • Wie sieht das mit Taufkerzen oder der traditionellen Salbung (kath.) aus?
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Während des Taufgottesdienstes verpflichten sich die Eltern und Paten, das Kind christlich zu erziehen. Zentrale Elemente sind die Taufe durch Wasser und der Segen, auch das Glaubensbekenntnis, die Fürbittengebete und das Vaterunser gehören in beiden Kirchen dazu.

Einladungen zur Taufe verschicken

Sobald das Datum der Messe und der Taufspruch feststehen, solltet ihr die Einladungen zu eurem Tauffest gestalten und bald verschicken. Besonders festlich kommt die Einladungskarte mit dem passenden Taufspruch und einem süßen Foto daher. Auf der Einladungskarte können auch Geschenkideen und Wünsche kommuniziert werden. Und vergesst nicht, alle Details zur Feier bekannt zu geben.

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Feier der Taufe planen

Als nächstes steht die Planung der Tauffeier im Anschluss an den Gottesdienst an: Soll sie in großem oder kleinem Rahmen stattfinden? Das ist ganz euch überlassen. Erkundigt euch doch mal bei der Gemeinde, ob ein Sektempfang in der Kirche möglich ist – dann könnt ihr mit allen Gästen anstoßen und danach in aller Ruhe mit Familie und Paten essen gehen. Oder aber ihr organisiert ein größeres Fest. Dafür solltet ihr euch rechtzeitig nach einer geeigneten Location umsehen und ein Catering reservieren. Mein Tipp: Wer Kosten sparen will, fragt eine*n Verwandte*n, ob er oder sie am Tauftag Fotos machen kann, anstatt eine*n professionelle*n Fotograf*in zu engagieren. Selbstgemachte Speisen können auch mitgebracht werden.

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Täufling ausstatten

Als letztes solltet ihr euch mit der Outfit-Frage beschäftigen: Was soll der kleine Täufling tragen? Das gewählte Outfit darf gerne festlich, aber auch bequem sein. Hier findet ihr Inspiration für niedliche Festtagskleidung:

Kurz bevor eure top geplante Baby-Taufe losgeht, sollte euer Kind bestenfalls ausgeschlafen, frisch gewickelt und gefüttert sein. Dann kann einem gelungenen Tauffest nichts mehr im Wege stehen.

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Ein ganz besonderer Tag

Auch wenn euer Baby quengelt, schreit oder ihm das Wasser auf dem Kopf nicht ganz geheuer ist – macht euch keinen Stress und versucht, neben all der Planung diesen besonderen Tag mit eurem kleinen Täufling auch zu genießen! Die Taufe bleibt euch für immer in Erinnerung.

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Taufe planen Checkliste: Was ist wann zu tun?

Wann?

Was?

8 Wochen vor dem Tauftermin

  • Taufpaten bestimmen

7 Wochen vorher

  • Anmeldung zur Taufe im Gemeindebüro
  • Termin festlegen

6 Wochen vor der Taufe

  • Location für die Feier festlegen & buchen
  • (falls gewünscht) Fotografen buchen

5 Wochen vor der Taufe

  • Taufgespräch führen & Taufspruch auswählen
  • Einladungen gestalten und verschicken

4 Wochen vor der Taufe

  • Genauen Ablauf der Feier durchgehen
  • evtl. Familienmitglieder um Hilfe bitten

2 Wochen vor der Taufe

Kurz vor der Taufe

  • Baby füttern & wickeln

2 Wochen nach der Taufe

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Hier findet ihr alle Tipps rund um das Taufe planen nochmal im Video:

6 Vorbereitungen für die Taufe: Die ultimative Checkliste
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