Mögliche Nebenwirkungen von Antibiotika

Im allgemeinen gehen Ärzte verantwortungsvoll mit der Verschreibung von Antibiotika um - schon allein wegen der vielen möglichen Nebenwirkungen.

Antibiotika sind Medikamente, die das Wachstum von Bakterien hemmen und diese abtöten. Jedes Antibiotikum hat seine ganz eigene, spezifische Wirkung und bekämpft jeweils bestimmte Bakterien. Neben diesen sogenannten Schmalband-Antibiotika gibt es auch Breitband-Antibiotika, die bei einer Vielzahl unterschiedlicher Keime eingesetzt werden können.
 

Alles Gründe, warum der Kinderarzt in jedem einzelnen Fall gut überlegen muss, ob ein Antibiotikum erforderlich ist - oder nicht.

Dr. Bernd Hinrichs, Oberarzt in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, rät davon ab, das Medikament eigenmächtig abzusetzen, weil es dem Kind besser geht. „Immer die vorgeschriebene Einnahmedauer einhalten - meist 5 bis 7 Tage“, sagt Dr. Hinrichs. Denn: „Nicht nur ein unnötiger Einsatz von Antibiotika kann dazu beitragen, dass Bakterien resistent werden und das Medikament wirkungslos bleibt sondern auch eine Unterdosierung.“ In einem solchen Fall reicht die Konzentration des Medikaments nicht aus, um die Erreger komplett abzutöten. Wenn Antibiotika bei Babys oder Kleinkindern nicht wirken, hat das jedoch meist andere Gründe als resistente Bakterien. „Dann wurde die Infektion nicht durch Bakterien, sondern durch Viren ausgelöst“, so Dr. Hinrichs. „Vielleicht hat der Arzt auch nicht das richtige Medikament gefunden. Je nach Bakterienstamm, den es zu bekämpfen gilt, wirkt nicht jedes Antibiotikum gleich gut.“


Hat dir der Artikel " Mögliche Nebenwirkungen von Antibiotika" gefallen? Dann freuen wir uns, wenn du uns auch einen Besuch auf unserer Facebookseite abstattest. Für originelle Bastelideen und jede Menge Inspiration schau auf unserer Pinterest-Seite vorbei.