5 Funfacts über Playmobil, die du bestimmt noch nicht wusstest

Wie lang wäre eine Reihe, in der man alle weltweit existierenden Playmobilfiguren nebeneinander aufstellt? Und wie inspirieren sich die Designer für neue Playmobilfiguren?

Playmobil

Playmobil kennen wir bisher nur als Spielzeugfiguren aus dem Kinderzimmer. So sehen die Playmobilfiguren aus, die auf der Kinoleinwand zum Leben erwachen.


Ein Feuerwehrmann, der mit einer Prinzessinnenkrone auf dem Kopf durch die Prärie reitet, zwischendurch Halt im Freibad macht und anschließend mit dem Campingwagen in die Schule fährt? Eine absurde Vorstellung, die jedoch in einer Welt möglich ist. In der Welt, in der nahezu alles möglich ist, in der Astronauten im Schloss leben und Ritter auf dem Bauernhof wohnen. In der Fischer Kühe aus dem Meer angeln und Feuerwehrmänner Giraffen aus der Polizeistation befreien. In der Playmobilwelt!

Playmobil, der Spielzeugklassiker, der sich in nahezu jedem Kinderzimmer findet, schafft es ab dem 29. August 2019 raus aus seiner Spielzeugkiste, ab auf die große Leinwand. Passend zum Kinostart haben wir euch ein paar Funfacts zu den beliebten Spielfiguren zusammengestellt.

Fakt 1: Playmobil gab es schon im 19. Jahrhundert

1876 gründete Andreas Brandstätter in Fürth die Firma “Playmobil Company”, die damals allerdings noch Schatullenbeschläge und -schlösser herstellte. Bis zu den Playmobilfiguren dauerte es noch eine ganze Weile: Erst 1971, also fast 100 Jahre später gibt der neue Inhaber Horst Brandstätter dem Entwickler Hans Beck den Auftrag, ein neues Spielzeugsystem zu entwerfen. Bereits ein Jahr später wird auf Becks 7,5 cm große Spielzeugfigur Patent angemeldet, auf dem Markt erscheinen die ersten Playmobilmännchen dann 1974. Damalige Varianten: Ritter, Indianer und Bauarbeiter.

Mittlerweile ist Playmobil Deutschlands größte Spielzeugproduktion und beschäftigt 4.400 Mitarbeiter weltweit, rund 2.400 davon allein in Deutschland. Die Produkte werden von einem Team aus ca. 80 Designern, Modellmachern und Ingenieuren entwickelt.
Von der ersten Idee bis zum finalen Produkt kann es bis zu 2 Jahre dauern, die Produkte sind häufig von Kinderwünschen inspiriert.

Fakt 2: Es gibt mehr Playmobil-Figuren als Menschen

Seit 1976 werden die Figuren in der Playmobil-Fertigung auf Malta hergestellt, insgesamt ca. 100 Millionen pro Jahr. 3,2 neue Playmobil-Figuren erblicken je Sekunde das Licht der Welt; dagegen wächst die Weltbevölkerung nur um 2,6 Menschen pro Sekunde. Playmobilmännchen setzen sich übrigens aus sieben Teilen zusammen: Dem Kopf, einer Frisur, einer Kopfbedeckung, dem Rumpf, zwei Armen sowie einem Unterkörper. In den ersten Jahren nach der Markteinführung hatten alle Figuren die gleiche bekannte Zackenfrisur. Seit dem Marktstart 1974 wurden über 6.600 Figurenvarianten kreiert. Mittlerweile gibt es eine große und bunte Diversität an Playmobilfiguren: Groß, klein, weiblich, männlich mit grauen, roten, braunen oder blonden, kurzen oder langen Haaren und mit unterschiedlichen Hautfarben.

Fakt 3: Von der Ritterburg bis zum Supermarkt

Playmobil bietet ca. 30 verschiedene Spielwelten, darunter historische, moderne und fiktive
Spielthemen: In den verschiedenen Welten gibt es alles von Ritterburg und Schloss über Freibad, Supermarkt und Bauernhof bis hin zu Feuerwehr und Polizeistation. Jedes Jahr erscheinen ca. 170 neue Artikel. Mittlerweile gibt es Special-Editions zu Ghostbusters, zum FC Bayern München oder zum Weltraum.

Fakt 4: Playmobil geht um die Welt

Seit 1974 haben mehr als 3 Milliarden Playmobil-Figuren ihren Weg in die Kinderzimmer in ca. 100 Ländern gefunden. Könnte man all diese Figürchen aneinanderreihen, würden sie Hand in Hand etwa 3,7 Mal um den Äquator reichen.

Fakt 5: Playmobil ist nicht für die Tonne

Wenn Kinder sich beim Spielen so richtig austoben, kann schon mal etwas kaputt gehen. Und wenn sie sich mit Freunden zum Spielen verabreden geht schnell mal die ein oder andere Playmobilfrisur, ein Arm oder Tier verloren. Bei Playmobil heißt das aber nicht, dass die Figürchen damit dauerhaft kaputt und nutzlos sind: Vielmehr können für die meisten Sets und Figuren Ersatzteile gekauft werden. Auf diese Weise kann man sich auch seine Figuren nach eigenen Vorstellungen zusammensetzen.

Die Lieblings-Playmiobilsets der familie.de-Redaktion:

Lisa: Als Kind habe ich mit meinen beiden Schwestern tagelang im Keller gehockt und mit Playmobil gespielt. Am größten funkelten unsere Augen, als wir damals zu Weihnachten ein großes Playmobil-Wohnhaus geschenkt bekamen. Wir verbrachten Stunden damit, alles einzurichten und uns darüber zu streiten, wer welche Playmobilfigur in welches Zimmer einziehen lassen darf. Unsere Eltern konnten so in aller Ruhe die Weihnachtstage genießen. Das Playmobil-Wohnhaus gibt es auch heute noch zu kaufen, z. B. hier bei Amazon für ca. 160 €.*

Charoline: Der absolute Liebling meines Sohnes seit er ein Jahr alt ist, ist das Feuerwehr Leiterfahrzeug, erhältlich z. B. bei Amazon für ca. 43 €*. Auch bei allen Kindern, die zu Besuch kommen immer der Renner. Unsere neueste Anschaffung und seither heiß geliebt: Der ferngesteuerte Playmobil E-Porsche, erhältlich u. a. bei Amazon für ca. 54 €*.

Jennifer: An unsere Nichten und Neffen in Australien schicken wir immer wieder mal Playmobil. Dort gibt es das nämlich nur sehr schwer zu kaufen. Unser Sohn hat einen absoluten Liebling: Der Riesentraktor mit Anhänger! Zum Nachkaufen gibt es den z. B.  bei Amazon für ca. 28 €*.

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