Kim Kardashian: Leihmutter für das vierte Baby

Kinderwunsch

Kim Kardashian: Leihmutter für das vierte Baby

Fürs dritte Kind heuerten Kim Kardashian und Kanye West erstmals eine Leihmutter an – und auch Baby Nummer vier erblickte auf diesem Weg das Licht der Welt.

Als Kim Kardashian (38) und Kanye West (41) ihren Clan um ein weiteres Familienmitglied erweitern wollten, stand schnell fest: Baby Nummer vier sollte erneut von einer Leihmutter ausgetragen werden. Die befruchtete Eizelle wartete bereits auf ihren Einsatz, denn sie entstand bereits bei den Vorbereitungen für das dritte Baby, ein Mädchen namens Chicago, das am 15. Januar 2018 geboren wurde. Und am 10. Mai 2019 war es dann soweit: Ein Junge! Sein Name steht noch nicht fest, Insider tippen jedoch auf Rob. Neben dem Wirbel um den Kardashian-Nachwuchs belebt diese News auch wieder die allgemeine Diskussion um Leihmutterschaft und um mögliche Ausbeutung sozial benachteiligter Frauen.

Kim Kardashian setzt erneut auf Leihmutter

Kim Kardashian: Andere Leihmutter für ihren zweiten Sohn

Es wird nicht dieselbe Leihmutter sein, die das vierte Baby austrägt, denn La'Reina Haynes, die Chicago zur Welt brachte und bereits zwei eigene kleine Söhne hat, war selbst erneut schwanger geworden. Sie und ihr Ehemann konnten sich am Heiligabend über eigenen Nachwuchs freuen.

La'Reina Haynes, die laut der US-Webseite 'Radar online' einen Abschluss in Kriminologie von der Universität in Phoenix hat und mit einem Army-Soldaten verheiratet ist, verteidigte ihren Einsatz und Kim Kardashians Entscheidung: "Leihmutterschaft ist etwas sehr Positives, auch wenn manche anders denken. Ich bin froh, dass mir Menschen das Vertrauen entgegengebracht haben, dass ich ihnen dieses Wunder schenke", sagte die junge Frau, die schon vorher zweimal Babys als Leihmutter austrug, in einer Episode der Reality-TV-Show 'Keeping Up With The Kardashians'. Für ihr viertes Kind haben sich Kim und Kanye erneut an eine auf die Vermittlung von Leihmüttern spezialisierte Agentur gewandt.

Warum Kim Kardashian sich für Leihmutterschaft entschied

In Deutschland ist Leihmutterschaft gesetzlich verboten, in den USA hingegen ist sie als Serviceleistung gegen Bezahlung erlaubt. Nichtsdestotrotz ist dieser Weg auch in Amerika nicht unumstritten, besonders, wenn das Risiko besteht, dass arme Frauen sich aus Not für diese ganz besondere Dienstleistung zur Verfügung stellen. Wohlhabende Eltern wie Kim Kardashian und Kanye West haben die finanziellen Möglichkeiten, ihren Kinderwunsch auf jedem nur erdenklichen Weg wahr zu machen. Entscheiden sie sich für eine Leihmutterschaft, sind sie ebenso wie alle anderen, die diese Option wählen, moralisch dazu verpflichtet, eine Frau zu finden, die ihr Kind aus freien Stücken austrägt und nicht nur aufgrund einer finanziellen Notlage.

Kim Kardashian hatte bereits zwei Risikoschwangerschaften hinter sich, als sie sich erstmals für eine Leihmutter entschied. Ihre Ärzte rieten ihr wegen Präeklampsie und Placenta accreta dringend davon ab, erneut schwanger zu werden. Das würde Lebensgefahr für Mutter und Kind bedeuten, warnten die Mediziner.

Gestationsleihmutterschaft für Kim Kardashians Baby

Für die Kinder Nummer drei und vier wählten die Eltern die Option der Gestationsleihmutterschaft: Eine Eizelle von Kim wurde mit Samen von Kanye im Reagenzglas befruchtet und der Leihmutter eingepflanzt. So handelt es sich genetisch betrachtet zu 100 Prozent um ihr eigenes Kind. Auch wenn sie lieber selbst schwanger geworden wäre und ihr die Entscheidung nicht leicht gefallen sein soll – nach der Geburt der kleinen Chicago stellte sie erleichtert fest, dass die emotionale Verbindung sofort da und genauso stark war, wie sie ihren Fans über ihre App 'Kim Kardashian West App' mitteilte.

Ihre Namen sind eigentlich Orte

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Und wie geht’s danach weiter? Platz ist im Leben der Celebritys sicher noch, und Kanye West soll einmal die Zahl sieben in den Raum gestellt haben. Ob Kim Kardashian sich nach ihrem zweiten Sohn auch noch drei weitere Kinder wünscht? Warten wir’s ab – das Prinzip Leihmutterschaft hat sich jedenfalls für sie bewährt. Den dreijährigen Saint West, seine Schwestern, die fünfjährige North West und die elfmonatige Chicago West, und den noch namenlosen neugeborenen Sprössling würde es bestimmt freuen.

Bildquelle: Jordin Althaus/E! Entertainment/NBCU Photo Bank via Getty Images

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