OvulaSens im Test: familie.de testet NFP-Thermometer

Dieses Mal testet familie.de-Userin diesuwe OvulaSens, weil sie ihren Zyklus besser kennenlernen und wissen will, wann der Eisprung ist. Denn das große Ziel ist: Schwanger werden!

Was ist OvulaSens?

OvulaSens: Gerät und Sensor zur Zyklusüberwachung bei Kinderwunsch


OvulaSens dient der zielgerichteten Planung einer Schwangerschaft durch eine genaue Analyse des Zyklus. Während des Zyklus wird ständig die Körpertemperatur gemessen und diese Daten werden auf dem Sensor gespeichert. Damit kann dann am Ende eines Zyklus ein persönliches Profil erstellt werden, das den genauen Zyklusverlauf anzeigt. Vor allem soll die Frage beantwortet werden: Habe ich einen Eisprung und wann ist dieser ungefähr?
Wie genau die Temperatur mit dem Zyklus zusammenhängt, erfahren Sie hier: Wann ist der Eisprung?
Das Paket beinhaltet drei Kunststoffringe, einen Sensor, Desinfektionstücher, ein Lesegerät, einen frankierten Umschlag (an Ovulasens adressiert), sowie eine sehr ausführliche und bebilderte Anleitung. Die Verpackung des Gerätes ist sehr ansprechend und dezent gehalten, so dass Außenstehende nicht gleich wissen, worum es sich handelt. Der Inhalt wird in zwei verschiedenen Boxen geliefert. Eine Box enthält die ganzen Utensilien zum Messen, die andere das Lesegerät. Auf der Verpackung des Sensors befinden sich alle Angaben zum anonymen Einloggen auf der Ovulasens-Internetseite, auf der man seine Daten hochladen kann. Also nicht wegwerfen! Mir wäre es fast passiert. Die Ringe und der Sensor sind alle separat steril verpackt. Laut Angaben der Firma muss der Sensor erst noch durch das Einlegen in das Lesegerät aktiviert werden, aber auf der Verpackung meines Sensors stand „aktiviert“ drauf, also konnte ich sofort loslegen.

So funktioniert OvulaSens

Zyklusphasen grafisch: Follikelreifung, Eisprung, Gelbkörperphase, Periode.

Die verschiedenen Zyklusphasen in der Übersicht.


Vor dem Einsetzen des Sensors in den Ring müssen die Hände gereinigt, sowie Sensor und Ring mit den beigefügten Desinfektionstüchern vorbereitet werden. Das Befestigen des Sensors im Ring ist sehr unproblematisch. Beim Einführen muss man sich schon etwas verbiegen, um den Ring exakt zu positionieren, aber es geht sehr unproblematisch und schnell. Sofort spürt man … nichts. Das Material passt sich dem Körperinneren an und ist wirklich nicht spürbar. Ich empfand die Vorbereitungen sehr leicht, schnell und dank der Anleitung sehr anschaulich.
Weder bei sportlichen Aktivitäten, in der Freizeit, noch während der Arbeitszeit habe ich etwas von dem Ring gemerkt. Sobald die Periode einsetzt, bzw. max. 30 Tage vorbei sind, muss der Ring entfernt werden. Die Daten des Sensors werden ausgelesen und nach dem Abklingen der Menstruation wird der Ring mit Sensor wieder eingesetzt.

Und wie kommt man an die Daten?

Das Auslesen der Daten ist eher etwas für technisch Begabte. Zuerst wird der Sensor gereinigt und in das Lesegerät eingelegt, dieses wird dann wie ein USB-Stick mit dem PC verbunden. Auf der Internetseite von Ovulasens loggt man sich mit dem mitgelieferten Kennwort ein. Jetzt müssen nur noch die Daten übertragen werden. Voilá: Nach kurzer Zeit wird die Temperaturkurve angezeigt.
Die grafische Darstellung der Messdaten ist sehr übersichtlich und gibt einem viel Aufschluss über den eigenen Körper und Zyklus. Die Messdaten sind sehr fein - man kann zeitgenau sehen, wann man aufgewacht ist, geschlafen hat oder Stress hatte. Die Internetseite des Anbieters ist sehr benutzerfreundlich und gut strukturiert.
Laut Angaben der Firma kann der Sensor auch durch Vertrags-Fachärzte oder durch das Einsenden an Ovulasens direkt erfolgen, ein frankierter Rückumschlag liegt dem Paket bei.

Beispiel: OvuSens-Temperaturkurve

Nach der Auswertung der Temperatur auf der OvuSens-Website, könnte die Kurve so aussehen. Die fruchtbaren Tage sind hervorgehoben.


(erhältlich über ovulasens.com, ab ca. 35 Euro im Monat)

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