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Erster Kindergartentag: spannend und aufregend für Kind, Mama & Papa

erste Trennung

Erster Kindergartentag: spannend und aufregend für Kind, Mama & Papa

Erster Kindergartentag! Endlich ist der lang ersehnte Tag doch, trotzdem schwingt vor allem bei Mama und Papa ein ungutes Gefühl in der Magengegend mit. Ob wohl alles so klappt? Die Gefühle eures Kindes fahren wahrscheinlich ebenso Achterbahn.

Wie bereitet ihr euer Kind auf den ersten Kindergartentag vor?

Ein Patentrezept gibt es leider nicht. Der erste Kindergartentag für die Ü3-Kinder ist und bleibt spannend. Ihr kennt euer Kind am Besten. Vielleicht macht es Sinn, Bücher zu dem Thema zu lesen oder den Weg zum Kindergarten schon mal zu laufen?

Bindet euer Kind bei den Vorbereitungen mit ein. Die Kindergärten geben eine Checkliste raus, was ihr alles kaufen und dann mitbringen müsst. Sucht doch zusammen die Hausschuhe aus.

Um den ersten Tag im Kindergarten gebührend zu begehen, darf die eigene Kindergartentasche natürlich nicht fehlen. Zieht zusammen los und räumt auch zuhause für den Kindergarten symbolisch Platz ein. Hängt die Kindergartentasche an der Garderobe auf.

Schwing eher etwas Angst mit? Dann lasst euer Kind besser mit dem Thema in Ruhe, sonst schürt ihr die Sorgen vermutlich nur noch weiter. Euer Kind kann einfach keine Vorfreude empfinden, es weiß ja auch nicht, was auf ihn zukommt. Das ist völlig in Ordnung so.

Was passiert im Kindergarten?: Ab 18 Monaten (ministeps Bücher)

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Meine ersten KITA- und Kindergarten-Geschichten (Meine erste Kinderbibliothek)

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Schnuppertage zur Kindergarten-Eingewöhnung nutzen

Einen sanften Einstieg, sich mit der Tagesstätte vertraut zu machen, bieten die sogenannten Schnuppertage, die einige Kindergärten wöchentlich anbieten. An diesen Tagen können Eltern und Kind gemeinsam in die Spielgruppe kommen und die Kinder, Erzieherinnen bzw. Erzieher und Räume kennenlernen.

Mancher Orts gibt es auch einen Tag der offenen Tür. Dort können sich Eltern und Kinder alles schon einmal anschauen.

Ansonsten folgt auf den ersten Kindergartentag eine sanfte Eingewöhnung, meist nach dem Berliner Modell. Über mehrere Tage bzw. Wochen übt ihr dann die Trennung, bis euer Kind schließlich von der Garderobe aus direkt in seine Spielgruppe rüber flitzt.

Sicherheit schenken, hilft bei der Eingewöhnung

Kinder lassen sich sehr von den Unsicherheiten Mamas und Papas beeinflussen. Deshalb gilt: Nur wenn die Mama bzw. der Papa einen zuversichtlichen Eindruck macht, traut sich auch das Kind die Eingewöhnung in der neuen Umgebung zu.

Mindestens genauso wichtig für die Kindergarten-Eingewöhnung ist, dass die Mutter zeigt, dass sie Vertrauen in die neue Umgebung und zu der Erzieherin hat und davon überzeugt ist, dass der Kindergarten ihrem Kleinen guttut.

Eine klare Haltung gegenüber dem Kind ist wichtig: So bekommt es Sicherheit in einer so unruhigen Zeit.

Erster Kindergartentag: Was solltet ihr mitbringen?

Erkundigt euch im Vorfeld bei eurem Kindergarten, was ihr am ersten Tag mitbringen sollt. Es gibt normalerweise eine Checkliste. Wenn nicht am ersten Tag, braucht ihr aber zumindest auf Dauer:

Kindergartenrucksack und Kindergartentasche

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Trennung und Abschied ernst nehmen und überbrücken

Das der Abschied am Anfang schwer fällt, ist völlig normal. Es gibt aber Möglichkeiten, die helfen, die Trennung zu überbrücken:

  • Malt euch und eurem Kind die gleichen Symbole auf die Hand. Dann erinnert es sich an euch, wenn es darauf schaut.
  • Malt eurem Schatz eine kleine Nachricht für die Brotbox.
  • Ladet das Lieblingskuscheltier mit Mama- bzw. Papaenergie auf, dann kann sich das Kind im Laufe des Tages "Energie zapfen".
  • Gebt z. B. einen Schaal mit, der nach euch riecht.
  • Fragt euer Kind, was es braucht, um sich im Kindergarten wohl zu fühlen. Alle Ideen dürfen sein, nichts davon ist doof.
Die kleinen Hefte / Eingewöhnung von Kita-Kindern: Die schnelle Hilfe!. Ratgeber

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Handbücher für die frühkindliche Bildung: Bindung und Eingewöhnung von Kleinkindern

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Und ansonsten gilt:

  • Wichtig ist, dass ihr eurem Kind glaubhaft versichert, dass ihr es bald wieder abholt und es bis dahin gut bei der Erzieherin aufgehoben ist. Macht ihm Lust auf seinen Spieltag im Kindergarten und sagt ihm, was ihr in der Zeit macht und wann ihr zurückkehren. Uhrzeiten helfen die Kleinsten allerdings nicht. Sagt beispielsweise, dass ihr nach dem Mittagsschlaf wieder kommt.
  • Seid dann unbedingt pünktlich, damit euer Kind das Gefühl hat, auf eure Aussagen ist Verlass.
  • Zeigt eurem Kind, dass ihr Vertrauen zu seiner Erzieherin bzw. Erzieher habt. Schließlich ist er/sie auch die wichtigste Ansprechperson, falls doch mal Probleme auftreten.
  • Erinnert euer Kind an die vielen Sachen, die es im Kindergarten machen kann, z.B. draußen herumtoben, singen, spielen.
  • Zeigt eurem Kind, wie stolz ihr  auf seine Selbstständigkeit seid. Für Kinder ist es ein tolles Erfolgserlebnis, sich in einer fremden Umgebung gut integriert zu haben.
  • Ob ihr schnell oder langsam Abschied nehmen solltet beim Hinbringen - darüber gibt es geteilte Ansichten. Da ihr euer Kind kennt, werdet ihr am besten wissen, ob ihr es auch mal weinend bei der Erzieherin zurücklassen könnt und es sich schnell beruhigt oder ob sie noch einen Moment bei ihm bleiben solltet.

 

Bildquelle: Gettyimages/lithiumcloud

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