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Babybauch zu groß: Mama wird online von Hatern attackiert

Babybauch zu groß: Mama wird online von Hatern attackiert

Fies und unnötig!

Selten bekommen wir so viele (ungewollte) Kommentare und Ratschläge von der Außenwelt wie in der Schwangerschaft. Körper- und Anstandsgrenzen scheinen auf einmal wie weggeblasen. Oft ist es schön, wenn andere an unserer Vorfreude teilnehmen. Dass Anteilnahme aber auch schnell in Hasstiraden ausarten kann, musste eine Mama aus Melbourne erfahren, die stolz ihren Babybauch online teilte.

Babybäuche sind wunderschön, alle individuell einzigartig … aber leider auch eine große Quelle der Unsicherheit für viele werdende Mamas. Während manche bis zum dritten Trimester sehnlichst auf ein Bäuchlein warten, können andere ihre Schwangerschaft schon in den ersten Wochen kaum geheim halten. Und wie immer sind es die Kommentare von Außenstehenden, die uns besonders verunsichern. So ging es auch der Australierin Elisha Bakes, die stolz ihren Bauch in den sozialen Medien teilte. Denn ihre Schwangerschaft war bereits im ersten Trimester offensichtlich.

“Als ich in der 14. SSW war, haben die Kommentare angefangen. Weil es meine zweite Schwangerschaft war, hat man es schon viel eher gesehen als beim ersten Mal,” sagte sie dem Mirror. Elisha ist bereits stolze Mama des zweijährigen Kyson und wurde direkt schwanger, als er sich abstillte.

“Ich habe in der 14. SSW ein Bild gepostet und die Leute haben gesagt, ich habe wohl das Datum verpeilt und wäre schon viel weiter. Oder dass ich zu viel esse und ungesund bin.”

Belastende Hass-Kommentare zu Familienfotos

Im weiteren Verlauf ihrer Schwangerschaft wurden die Kommentare dann immer fieser. Sie wäre wohl mit einem Pferd schwanger, schrieben manche Trolls. Andere schrieben immer wieder, da wären wohl 78 Kinder in ihrem Bauch.

Am schlimmsten trafen Elisha aber Kommentare anderer Mamas: “Warum ist ihr Bauch denn so riesig, ich hoffe doch, ich werde nie so dick!”, schrieben viele. Das sei ja widerlich. Und dass es der größte Babybauch sei, den sie jemals gesehen hätten. Solche Kommentare sind verletzend, keine Frage. Zum Glück bekam die Australierin auch Nachrichten von Mamas, denen es genauso ging:

“Ich bekam Hunderte Nachrichten von Frauen, die dasselbe durchmachen mussten. Sie haben mir erzählt, dass sie richtig Angst vor den Kommentaren anderer hatten und dass sie sich sehr unsicher fühlten und ihre Schwangerschaft gar nicht mehr genießen konnten.”

Gleichzeitig merkt Elisha an, dass die Anmerkungen im Internet immer am schlimmsten sind. Im echten Leben hätte sie zum Glück auch nette Kommentare von Passanten erhalten.

Und das Wichtigste: Der kleine Kaelen kam gesund und munter zur Welt und macht das Familienglück der vier perfekt

Schwangerschafts­mythen: Stimmt's oder stimmt's nicht?

Jeder Bauch ist anders!

Auch ich habe einen großen Babybauch und das war auch schon in meiner ersten Schwangerschaft so. Die Kommentare und das Entsetzen der Außenwelt sind hier leider endlos. Gleichzeitig kenne ich Mamas, die traurig sind, weil bei ihnen “noch nichts passiert”. Wie schlimm, dass unbedachte Mitmenschen uns so verunsichern können. Besonders in der Mama-Community finden wir hier wertvolle Unterstützung: Wir machen ja alle dasselbe durch und wissen am besten, dass man keine Schwangerschaft und kein Kind vergleichen kann. Schade, wenn schwarze Schafe dann bei der Kritik so mitziehen. Share the love!

Bildquelle: Getty Images/Vasyl Dolmatov
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