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Buggy-Test: Das sind die 5 Sieger bei Stiftung Warentest

Irgendwann möchten die Kinder laufend die Welt erkunden. Dazu brauchen sie aber einen Zufluchtsort, wenn sie müde sind – da kommt so ein Buggy gerade recht. Stiftung Warentest hat für ihren Buggy-Test im Laufe der Jahre zahlreiche Modelle unter die Lupe genommen und schaute sich dabei auch drei Sportmodelle an. Nur zwei bekamen ein "gut".

Buggy-Test 2021: Die Testsieger in der Schnellübersicht

Buggys sind wirklich praktisch: Sie sind leicht, platzsparend und lassen sich meist gut verstauen. Doch nicht alle Modelle sind für Kleinkinder wirklich komfortabel. Das zeigt auch der aktuelle Buggy-Test von Stiftung Warentest, der Ende August 2021 veröffentlicht wurde. Weitere Mankos: keine gute Liegeposition und zum Teil Schadstoffbelastung. In welche Buggys ihr eure Kleinen ohne Sorge setzen könnt, verraten wir euch deshalb hier.

Modell "Happy +" von Smiloo "Mytrax" von Joie "Urban Glide 2" von Thule
Optik
Buggy Test - Smiloo Happy +
Buggy Test - Joie Mytrax
Buggy Test - Thule Urban Glide 2
Gesamtnote 2,0 2,2 2,3
Preis 299 €* (via idealo) 249,95 € (Babywalz) 658,99 € (Babywalz)
Art Buggy Buggy Jogger
Altersempfehlung 6 bis 42 Monate 6 bis 36 Monate 6 bis 48 Monate
Eigengewicht 9,7 kg 11,4 kg 11,6 kg
Geeignet für Kinder mit einem Gewicht bis zu 22 kg 22 kg 22 kg
Regencover nein ja nein

*Die Preise können sich jederzeit ändern. Bei idealo könnt ihr den Preisverlauf gut im Blick behalten und checken, wo es das gewünschte Produkt aktuell am günstigsten gibt.

So lief der Buggy-Test bei Stiftung Warentest ab

Im aktuellen Buggy-Test nahm Stiftung Warentest neun klassische Buggys und drei Jogger unter die Lupe. Der Sitzkomfort war für die Tester*innen besonders wichtig, weshalb unter anderem die Rückenstütze genauer betrachtet wurde. Aber auch die Federung wurde akribisch getestet. Bewertet wurde außerdem, ob es einen Regen- oder Sonnenschutz gibt und wie gut das Gurtsystem ist. Diese kindgerechte Gestaltung war zunächst das Hauptkriterium (45 %).

Des Weiteren stand die Handhabung auf dem Prüfstand (35 %): Wie gut ist die Gebrauchsanleitung? Lässt sich der Buggy gut zusammenlegen und wieder aufklappen? Wächst er mit? Getestet wurden darüber hinaus die Bremsen und damit die Standsicherheit (5 %). Haltbarkeit (5 %) und Schadstoffbelastung (10 %) zählten ebenfalls zur Bewertung dazu.

Buggy-Test 2021: Die Sieger im Detail

"Happy +" von Smiloo

Buggy-Test 2021
Schnitt mit der Gesamtnote 2,0 am besten im Buggy-Test ab: der "Smiloo Happy +" von Gesslein. Bildquelle: Hersteller

Dieses hübsche Teil ist der Testsieger im neuesten Buggy-Test von Stiftung Warentest: Der "Smiloo Happy +" von Gesslein konnte mit einem Gesamturteil von 2,0 überzeugen. Die Expert*innen sind sich sicher, dass "in ihm Kinder ab sechs Monaten bis etwa drei­einhalb Jahren bequem sitzen". In unwegsamem Gelände, wie Sand- oder Waldboden, fahre er sich gut. Aber auch Stadteltern und -kinder werden mit dem Modell gut zurecht kommen: Mit Stufen und Bordsteinen kommt er nämlich ebenso klar. Da der Schieber verstellbar ist, können ihn auch Elternteile über 1,80 m komfortabel schieben.

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Nur zwei kleine Minuspunkte fanden die Tester*innen am "Smiloo Happy +", der über Idealo im Moment 299 € kostet: Der Griff zum Zusammenklappen liegt ungünstig unterm Sitzpolster. Außerdem gibt es keinen passenden Regenschutz. Hier kann man sich aber einfach mit einer der vielen Universal-Schutzhauben auf dem Markt behelfen.

Zum Beispiel hier kaufen:

Reer RainCover Active Regenschutz, für Buggys und Sportwagen
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"Mytrax" von Joie

Buggytest Stiftung Warentest
Auch der "Mytrax" von Joie schnitt mit einem Gesamturteil von 2,2 "gut" ab. Bildquelle: Hersteller

Auf dem zweiten Platz im Buggy-Test 2021 landete mit dem "Mytrax" von Joie ein Bestseller, den viele Eltern bereits kennen werden. Er schnitt mit einem Gesamturteil von 2,2 ab. In dem Buggy, den es zum Beispiel aktuell bei Babywalz für ca. 250 € zu kaufen gibt, sitzen, so die Expert*innen, Kinder zwischen einem halben und drei Jahren bequem.

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Ein großer Pluspunkt: Das Modell lässt sich besonders leicht zusammenklappen und wieder aufklappen. Mit einem Handgriff lässt sich die Lehne fast waagrecht stellen, sodass einem kleinen Schläfchen nichts im Wege steht. Den Sonnenschutz sowie den mitgelieferten Regenschutz beurteilen die Expert*innen als "zuverlässig". Negativ wurde lediglich angemerkt, dass der Buggy recht groß und schwer sei. Außerdem lasse sich die Schieberhöhe nur "geringfügig an die Größe der Eltern anpassen".

"Urban Glide 2" von Thule

Buggy-Test Jogger
Der beste Jogger im Test: "Gilde 2" von Thule. BIldquelle: Hersteller

Der "Glide 2" von Thule ist der Jogger, der Stiftung Warentest im Moment am meisten überzeugt: Für ihn vergaben sie die Gesamtnote 2,3. Der Grund für die gute Bewertung: Er sei "komfortabel für Klein und Groß" und für Kinder bis etwa vier Jahre bequem. Die Schieberhöhe lässt sich super an die Größe der sportlichen Eltern anpassen. Dank der großen Räder machen dem Thule weder Waldboden, noch Stufen oder Steigungen etwas aus.

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Sowohl Links- als auch Rechtshänder würden mit der Handbremse zurechtkommen. Super praktisch: der große, verschließbare Korb. Nur der fehlende Kindergriff zum Festhalten wurde von den Tester*innen bemängelt. Bei Babywalz ist er momentan in der Farbe "Black" für 659 € zu haben.

Buggy-Test 2021: Das sind die Verlierer

Wenn man als Eltern eines garantiert nicht in seinem Buggy haben möchte, dann sind das Schadstoffe. Deshalb watschte Stiftung Warentest die zwei Modelle im Buggy-Test, die mit Schadstoffen belastet sind, auch konsequenterweise mit einem "Mangelhaft" ab – auch wenn diese bei anderen Bewertungskriterien teilweise sehr gut bis gut abschnitten.

Einer davon ist der "Buggy1 i maxx" von Hartan. Dort wurde im Kinder­griff das Phthalat DEHP nachgewiesen, das die Frucht­bar­keit beein­trächtigen kann. Der Hersteller bietet inzwischen an, den Griff kostenfrei auszutauschen. Beim Jogger "Mono Sportkinderwagen" von tfk ist es der mit­gelieferte Regen­schutz, der DEHP enthält.

Buggy-Test 2018: Die Testsieger im Detail

Bereits 2018 führte Stiftung Warentest einen Buggy-Test durch und prüfte auch damals neun Buggys und drei Jogger. Da es einige der Modelle noch auf dem Markt gibt, wollen wir euch auch hier die Testsieger nicht vorenthalten.

Joie Litetrax 4

Buggy Test Stiftung Warentest
Testsieger beim Buggy-Test 2018: der Joie Litetrax 4. Bildquelle: Hersteller

Der Joie Litetrax 4, der die Gesamtnote 2,2 erhielt, hat einen ordentlichen Sitzkomfort und schnitt gut in der Federung ab. Auch sein Gurtsystem überzeugte. Wenn ihr nicht nur in der Stadt unterwegs seid, sondern auch einmal einen Waldspaziergang machen möchtet, seid ihr mit dem Gerät gut aufgehoben. Die großen Räder rollen leicht über unebene Flächen.

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Wichtig ist ja auch immer, wie schnell sich so ein Buggy zusammen- und wieder aufklappen lässt. Auch hier schnitt der Joie Litetrax mit einem "gut" ab. Was Schadstoffe und die Sicherheit betrifft, war alles im grünen Bereich. Die Bremsen funktionieren gut, und es wurde auch keine gefährdende Menge an Schadstoffen gefunden. Die Tester*innen waren zudem sehr angetan von dem ausladenden Sonnenschutz. Auch beim Preis konnte der Testsieger punkten – bei Babywalz kostet das Modell momentan ca. 180 €.

iCoo Pace

Buggytest
Gut und stylisch: der iCoo Pace. Bildquelle: Hersteller

Der iCoo Pace platzierte sich hinter dem Testsieger und bekam von den Tester*innen ebenfalls ein "Gut" (2,3). Die Liegefläche kann relativ weit heruntergelassen werden, wenn euer Nachwuchs mal eine Schlafpause einlegen möchte. Allerdings bemängelten die Tester*innen, dass das Sitzkissen zu dünn sei. Anders als beim Joie Litetrax wird hier kein Regenschutz mitgeliefert.

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Der Wagen lässt sich gut aufbauen und schnell wieder zusammenfalten. Euer Gepäck könnt ihr auch gut verstauen. Das Modell hat kleinere Räder, das macht ihn im Supermarkt wendiger. Der Buggy ist auch noch für größere Kinder mit einem Gewicht bis zu 22 kg geeignet. Wie auch beim Testsieger müsst ihr euch, wenn ihr über 1,80 m groß seid, ein wenig vorbeugen, um den iCoo Pace zu schieben. Bei den Sicherheit- und Schadstofftests schnitt der Buggy aber gut ab. Inzwischen kostet das Modell bei Amazon nur noch knapp 140 €.

Buggy Test 2018: Das waren die Verlierer

Drei Buggys gehörten 2018 zu den Verlierern, weil bei ihnen eine erhöhte Schadstoffmenge festgestellt wurde. Beim Hauck Rapid fand sich im Sitzbezug eine zu hohe Menge des Flammschutzmittels TCPP. Der Hersteller reagierte: Kund*innen, konnten den belasteten Bezug reklamieren und bekamen einen neuen.

Chic 4 hat seinen Buggy Luca aufgrund der Schadstoffkonzentration vom Markt genommen und tauschte die Griffe bei bereits gekauften Modellen aus. Beim Jogger-Buggy Bugaboo Runner fanden die Tester hohe Mengen an TCPP im Regenschutz.

Buggy: familie.de-Kaufberatung

Bei einem Buggy kommt es ganz auf eure Bedürfnisse an. Gesundheitsgefährdend dürfen sie nicht sein, deshalb können wir die Testsieger empfehlen, die die Schadstofftests bestanden haben.

Wohnt ihr eher ländlich, braucht ihr einen Buggy mit größeren Rädern, der sich auch auf unebenen Wegen behaupten kann. Für die Stadt und den Supermarkt reichen Modelle mit kleineren Rädern. Gehört ihr zu den größeren Menschen ist auch wichtig, dass ihr euch nicht ständig bücken müsst, wenn ihr euren Nachwuchs durch die Gegend schiebt.

Letzten Endes müsst ihr schauen, wie eure Tochter oder euer Sohn in dem Buggy sitzen. Wird ihr Rücken gut gestützt? Sitzen sie zu tief? Allgemein gilt, dass diese Art des Transports für ältere Babys geeignet ist, die schon selbstständig sitzen können. Zu früh solltet ihr den Nachwuchs nicht in den Buggy hieven.

Wenn ihr noch mehr Inspiration braucht beim Buggy-Kauf: Vielleicht hilft euch ja unser Praxistest zum Joie Litetrax 4 Air aus unserer Reihe "familie.de testet".

Quelle: Stiftung Warentest, Test 09/2021

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Bildquelle: Getty Images / monkeybusinessimages

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