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Kapselmaschinen Test 2020: Das sagt Stiftung Warentest

Besser als ihr Ruf

Kapselmaschinen Test 2020: Das sagt Stiftung Warentest

Im Kapselmaschinen Test der Stiftung Warentest überzeugten viele Maschinen. In Kombination mit wiederverwendbaren Kapseln, sind sie eine super Variante, um Kaffee zuzubereiten. 

Mal ehrlich: Ohne Kaffee wären viele Eltern in manchen Momenten aufgeschmissen. Wer den Alltag zwischen Job, Haushalt und Kindern wuppen möchte, der braucht manchmal einfach einen kleinen Muntermacher. Andererseits gehört Kaffee auch zu den beliebtesten Genussmitteln. Während einer entspannten Auszeit im Café oder auf dem Sofa lassen wir ihn uns so richtig schmecken.

Wer nicht immer gleich eine ganze Kanne Kaffee brühen möchte, entscheidet sich für eine Portionskaffeemaschine. Damit lässt sich in kurzer Zeit eine einzelne Tasse Kaffee zubereiten. Beliebte Varianten sind dabei Kapsel- und Padmaschinen. Stiftung Warentest hat sich jetzt beide Varianten genauer angesehen. Da die wenigen Padmaschinen, die getestet wurden, allesamt schlecht abschnitten, konzentrieren wir uns hier nur auf die Kapselmaschinen – denn die waren alles andere als schlecht.

So lief der Kafpselmaschinen Test der Stiftung Warentest ab

Stiftung Warentest testete insgesamt 13 Porionskaffeemaschinen, darunter elf mit Kapseln und zwei mit Kaffeepads. Die Preisspanne der Geräte war dabei ziemlich groß: Das günstigste Modell im Test kostete 40 €, das teuerste über 300 €. Die Geräte wurden zwischen Februar und April 2020 eingekauft. Im Test wurde bei den Maschinen die Technik (45 %), die Handhabung (35 %), der Stromverbrauch (5 %), der Lärm (5 %), die Sicherheit (5 %) sowie Schadstoffe (5 %) überprüft. Der Geschmack (der für uns ja eigentlich am interessantesten ist) zählt übrigens zum Bereich "Technik".

Doppelpack wiederbefüllbare Kaffeekapseln aus Edelstahl zum Nachfüllen

Doppelpack wiederbefüllbare Kaffeekapseln aus Edelstahl zum Nachfüllen

Kaffeemaschinen Test: Die Testergebnisse im Überblick

Insgesamt elf der 13 getesteten Maschinen schnitten mit der Note "gut" ab. Auffällig ist hier, dass es sich dabei ausschließlich um Kapselmaschinen handelt (außer ein Modell, das sowohl für Kapseln als auch für Pads genutzt werden kann). Eine der Padmaschinen schaffte immerhin noch ein "befriedigend", die andere Padmaschine (Flytek Zip Lux), die stolze 380 € kostet, bekam die Note "mangelhaft". In den Punkten Sicherheit und Schadstoffe schnitt sie sehr schlecht ab.

Die Testsieger: Gute Maschinen sind nicht teuer

Den ersten Platz mit der Note 1,9 teilen sich zwei Geräte: Die Cremesso Viva Elegante und die K-fee One. Beide zauberten guten Espresso und es lassen sich auch Kapseln von Fremdanbietern einsetzen. Bei manchen Maschinen aus dem Test konnten nur bestimmte Markenkapseln eingesetzt werden. Vorteil der K-fee-One ist ihr etwas geringerer Preis, dafür verbraucht sie aber mehr Strom. Dicht dahinter (Note 2,0) landet die De'Longhi Nespresso Essenza Mini, die ebenfalls guten Espresso brühte und auch in den anderen Testbereichen mindestens gute Ergebnisse erzielte.

De'Longhi Nespresso Essenza Mini EN 85.B Kaffeekapselmaschine

De'Longhi Nespresso Essenza Mini EN 85.B Kaffeekapselmaschine

Die drei Testsieger des Kapselmaschinen Test im Detail

Cremesso Viva Elegante

Cremesso Viva Elegante
Bildquelle: Hersteller

Mit einer Gesamtnote von 1,9 landet die Cremesso Viva Elegante im Kapselmaschinen Test ganz vorn. Sie braut nicht nur guten Espresso, sie ist auch sofort einsatzbereit. Für Eltern mit wenig Zeit ein wichtiger Punkt. Die Espresso-Creme wird von den Testern als sehr feinporig beschrieben. Auch können verschiedene Kapseln verwendet werden, nicht nur die des Herstellers. Nachteile: Der Kapselbehälter ist etwas hakelig einzusetzen und das erste Getränk war nicht besonders heiß.

Preis: Die Kapselmaschine von Cremesso gibt es für ca. 93 € bei Saturn (statt UVP 179 €).

K-fee One

K-fee One
Bildquelle: Hersteller

Ebenfalls die Note 1,9 gab es für das Gerät der Marke K-fee. Mit ca. 54 € ist sie sehr preiswert, steht ihren teureren Konkurrenten aber in nichts nach. Auch sie heizt sehr schnell auf und bereitet einen guten Espresso zu, die Crema des Espressos wird als sehr feinporig beschrieben. Ein Kritikpunkt ist bei dieser Maschine der recht hohe Stromverbrauch, weswegen es für diesen Bereich nur ein "befriedigend" gab. Was die Tester außerdem störte: der Wasserstand ist nur schwer einsichtbar.

Preis: Die K-fee-Maschine kostet bei Amazon ca. 57 €.

De'Longhi Nespresso Essenza Mini

De'Longhi Nespresso Essenza Mini
Bildquelle: Hersteller

Kaum schlechter als die Modelle von Cremesso und K-fee schnitt die De'Longhi Nespresso Essenza Mini ab. Sie ist die kleinste Maschine im Test und zaubert dennoch einen guten Espresso mit feinporiger Crema. Sie hat den geringsten jährlichen Stromverbrauch aller getesteten Maschinen, dafür sind die dazugehörigen Nespresso-Kapseln am teuersten. Laut Stiftung Warentest lassen sich aber auch andere Kapseln in das Gerät einsetzen.

Preis: Die Maschine von De'Longhi kostet bei Amazon 73,62 €.

Die vollständigen Testergebnisse der Stiftung Warentest gibt es hier.

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Lisa Purrio
Das sagtLisa Purrio:

Das Kapsel-Problem

Kapselmaschinen können eine super Maschine für den schnellen Kaffee zwischendurch sein – sofern ihr keine Einwegkapseln nutzt. Denn die sind ein echtes Problem. Laut Quarks fallen durch die kleinen Kapseln allein in Deutschland etwa 8.000 Tonnen Verpackungsmaterial jedes Jahr an. Und der kann oft nicht mal reycylet werden, denn die meisten Menschen werfen ihre Kapseln nicht in den gelben Sack, sondern in den Restmüll. Unser Tipp, um gar nicht erst so viel Müll zu produzieren: Wiederverwendbare Kapseln aus Edelstahl.

Bildquelle: Pexels/Di Bella Coffee

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