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Wisch und weg

Saugwischer bei Stiftung Warentest: Kärcher und Vorwerk sind die Sieger

Wer Kinder hat, kennt einen dauerhaft sauberen Fußboden vermutlich nur aus mythologisch anmutenden Erzählungen. Beim ständigen Kleckern, Krümeln und Verschütten unserer Kleinen kommen wir Eltern mit dem Putzen leider oft kaum hinterher. Saugwischer versprechen eine wesentliche Erleichterung des Hausputzes, indem sie den Boden feucht reinigen und das Schmutz­wasser direkt wieder aufzusaugen. Damit wir uns vom schönen Schein nicht blenden lassen, hat Stiftung Warentest im großen Saugwischer-Test verschiedene Produkte getestet. Wir sagen euch, welche Modelle wirklich etwas taugen.

Saugwischer-Test: Die Testsieger im Überblick

Insgesamt hat Stiftung Warentest sieben Saugwischer näher unter die Lupe genommen und dabei ein vernichtendes Urteil gefällt: Nur zwei Modelle waren "gut", einer fiel sogar durch und erhielt das Urteil "Mangelhaft". Die Saugwischer von Kärcher und Vorwerk konnten dafür umso mehr begeistern.

Modell
Testsieger

Kärcher FC 7 Cordless Premium

Vorwerk Kobold VB100 mit SPB100
Optik
Saugwischer-Test: Kärcher FC 7 Cordless Premium
Saugwischer-Test: Vorwerk Kobold VB100 mit SPB100
Gesamtnote 2,1 2,1
Preis 399,99 € (MediaMarkt) 899 € (Vorwerk)
Gewicht 5 kg 5,9 kg
Inhalt Frisch­wasser­tank 0,4 l 0,3 l
Laufzeit Akku 39 min 30 min
Ladezeit Akku 3:57 h 1:53 h
Nut­zung als Kleinsauger möglich Nein Ja
Akku wechsel­bar durch Anwender Nein Ja

*Die Preise können sich jederzeit ändern. Bei idealo könnt ihr den Preisverlauf gut im Blick behalten und checken, wo es das gewünschte Produkt aktuell am günstigsten gibt.

Saugwischer-Test: So wurde getestet

Stiftung Warentest bewertete die Saugwischer nach fünf Kriterien, die unterschiedlich gewichtet wurden. Die Wischkraft fiel mit 25 % bei Geräten mit und 45 % bei Wischern ohne Saugoption ins Gewicht. Die Saugfunktion, sofern vorhanden, machte wiederum 20 % der Gesamtbewertung aus. Die Handhabung, also z.B. Gebrauchsanleitung, Montur und Akkuleistung, wurden mit 30 % gewichtet. Die Umwelteigenschaften wie Geräuschpegel und Stromverbrauch machten 15 % aus und die Haltbarkeit ging mit 10 % in die Bewertung ein. Zusätzlich wurden die Produkte auch auf ihre Sicherheit und den Schadstoffanteil geprüft.

Saugwischer-Test: Die Testsieger im Detail

Kärcher FC 7 Cordless Premium

Saugwischer-Test: Kärcher FC 7 Cordless Premium
Bildquelle: Kärcher

Das Modell FC 7 Cordless Premium von Kärcher konnte mit einer Gesamtbewertung von 2,1 den Testsieg einfahren. Ein "Sehr gut" gab es in den Punkten "Schadstoffe" (1,0), "Haltbarkeit" (1,1) und "Umwelteigenschaften" (1,5). Die Wischkraft erhielt ein "Gut" (2,2) und auch die Handhabung konnte mit einer 2,5 überzeugen.

In dem Punkt "Sicherheit" gab es für den Testsieger leider nur ein "Befriedigend" (3,0). Weiterhin kritisierten die Expert*innen, dass das Reinigen des Kärchers wegen seiner gleich vier Walzen ein wenig umständlich sei und auch das Füllvermögen ist mit 0,4 l relativ niedrig.

Der FC 7 Cordless Premium wiegt etwa 5 kg und hat eine Akku-Laufzeit von 39 Minuten. In rund vier Stunden ist er dann wieder aufgeladen – die Putzsession sollte also gut geplant sein. Aktuell gibt es den Saugwischer für 394,99 € bei MediaMarkt.

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Vorwerk Kobold VB100 mit SPB100

Saugwischer-Test: Vorwerk Kobold VB100 mit SPB100
Bildquelle: Vorwerk

Der Kobold VB100 von Vorwerk erreicht ebenfalls eine Gesamtbewertung von 2,1 und teilt sich somit den ersten Platz mit dem Modell von Kärcher. Besonders punkten konnte das Gerät, das mit einem Wischaufsatz geliefert wird, in den Punkten "Sicherheit" (1,0), "Schadstoffe" (1,0) und "Haltbarkeit" (1,1).

Die Punkte "Wischen" und "Umwelteigenschaften" erhielten ein "Gut" und auch die Handhabung schrammte nur knapp an einem guten Urteil vorbei. Dabei lobten die Tester*innen vor allem, dass sich der Kobold schön "flach machen" lasse und so auch gut unter niedrige Möbel komme. Wie die restlichen getesteten Produkte zieht aber auch er einen Wasserfilm hinter sich her.

Auch das Modell von Vorwerk hat mit 0,3 l ein relativ niedriges Füllvolumen. Dafür ist der Akku schon in weniger als zwei Stunden komplett aufgeladen und hält dann immerhin 30 Minuten.

Der Kobold reinigt im Gegensatz zum Kärcher nicht mit Walzen, sondern mit rüttelnden Tüchern. Ein vollwertiger Sauger ist dieses Modell übrigens nicht: Um die Saugfunktion nutzen zu können, muss man sich zunächst eine Elektrobürste zulegen, die etwa 370 € kostet. Das Basismodell inklusive Zubehör erhaltet ihr aktuell für 899 € bei Vorwerk.

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Welche Vor- und Nachteile haben Saugwischer im Vergleich zu Staubsaugern?

Klar, im Gegensatz zum Staubsauger kann ein Saugwischer den Boden auch feucht reinigen. Aber wie unterscheidet sich die Haushaltskombo denn noch vom altbewährten Putzgefährten? Wir sagen euch, welche Vor- und Nachteile ein Saugwischer mit sich bringt.

Vorteile Nachteile
  • wischt feucht und saugt Wasser direkt wieder auf
  • bessere Schmutzlösung
  • Zeitersparnis
  • relativ leise
  • relativ teuer
  • Folgekosten für Aufsätze und Tücher
  • nicht auf Teppich einsetzbar
  • hinterlässt häufig Schlieren

Falls ihr nun doch lieber die Augen nach einem neuen Staubsauger offen halten solltet, sind hier ein paar Tipps, mit denen ihr bestimmt das richtige Modell findet.

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Bildquelle: Kärcher

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