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Pilzentfernung

Bester Schimmelentferner: Die 3 Sieger-Produkte bei Stiftung Warentest

Schimmelentferner Stiftung Warentest
© Getty Images / wabeno

Schimmel im Haus schadet der Gesundheit. Die Pilzsporen müssen deshalb auf jeden Fall bekämpft werden. Welche Anti-Schimmel-Mittel Stiftung Warentest empfiehlt und welche Hausmittel als Schimmelentferner ebenfalls gut helfen.

Schimmelentferner: Die Testsieger im Schnellüberblick

Stiftung Warentest hat Ende Januar 2022 einen Schimmelentferner Test veröffentlicht, in dem sie 14 Schimmel­entferner, darunter fünf hypochlorithaltige und neun hypochloritfreie Produkte, prüfte. Darunter sind welche von Marken wie Mellerud und Wepos und auch Sprays von Obi und Toom. Das Ergebnis in aller Kürze: Neun Anti-Schimmel-Mittel kommen gut weg, die restlichen wurden mit "Befriedigend" oder "Ausreichend" bewertet. Wir stellen euch die Testsieger vor, die allesamt keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalten und chlorfrei sind.

Schimmel X Schimmel Entferner Chlorfrei
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ab 9,99 €
Auro Schimmel-Entferner Nr. 412
Auro Schimmel-Entferner Nr. 412
ab 16,40 €
Mellerud Schimmel Entferner Chlorfrei
Mellerud Schimmel Entferner Chlorfrei
ab 6,30 €
Bewertung
Stiftung Warentest
Gut (1,7)
Stiftung Warentest
Gut (1,9)
Stiftung Warentest
Gut (2,0)
Weitere Produktdetails
HauptwirkstoffeWasser­stoff­per­oxidEthanol, Wasser­stoff­per­oxidWasser­stoff­per­oxid
Verfügbar beiObi9,99 €Ebay9,50 €Hornbach9,95 €16,40 €Hornbach6,30 €Hagebeau7,29 €Obi10,69 €

Die bestbewerteten Schimmelentferner im Detail

"Schimmel Entferner Chlorfrei" von Schimmel X

Schimmelentferner Testsieger
Mit der Gesamtnote 1,7 Testsieger: "Schimmel Entferner Chlorfrei" von SchimmelX. (© SchimmelX)

Sieger beim Schimmelentferner-Test 2022 von Stiftung Warentest: der "Schimmel Entferner Chlorfrei" von SchimmelX. Das 750-ml-Spray, das pro 100 ml 0,99 € kostet, und damit sogar eines der günstigsten untersuchten Produkte ist, wurde von den Experten mit der Gesamtnote 1,7 bewertet.

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Das chlorfreie Anti-Schimmel-Mittel schnitt bei den zwei wohl wichtigsten Testkriterien Wirksamkeit und Gesundheit (dazu gehören Gefahren- und Sicher­heits­hin­weise, Geruchsbelästigung, Sicherheitshinweise und Gesund­heits­risiken) mit 1,2 bzw. 1,5 sogar "sehr gut" ab – bei letzterem als einziges Spray im Schimmelentferner Test. Es arbeitet mit dem Hauptwirkstoff Wasser­stoff­per­oxid.

"Schimmel Entferner Nr 412 Desinfizierend und chlorfrei" von Auro

chlorfreier Schimmelentferner
Auf Platz 2 im Schimmelentferner Test: "Schimmel Entferner Nr 412 Desinfizierend und chlorfrei" von Auro. (© Auro)

Mit der Gesamtnote 1,9 nur geringfügig schlechter bewertet im Schimmelentferner-Test von Stiftung Warentest: der "Schimmel Entferner Nr 412 Desinfizierend und chlorfrei" von Auro. Mit einem Preis von 2,58 Euro pro 100 ml ist es aber wesentlich teurer.

Das Produkt, das mit den Hauptwirkstoffen Wasser­stoff­per­oxid und Ethanol arbeitet, wird besonders gut in Sachen Handhabung benotet: Die Les­bar­keit der Gebrauchs­anleitung, die Anwendungs­hin­weise und auch das Auf­tragen und Ver­arbeiten wird gut bzw. sehr gut eingeschätzt – insgesamt bekommt das Testkriterium die Note 1,5. Auch um seine Gesundheit muss man sich bei diesem Schimmelentferner keine Sorgen machen (1,6).

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Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 22.05.2024 21:35 Uhr

"Schimmel Entferner Chlorfrei" von Mellerud

Mellerud Schimmelentferner
Arbeitet mit dem Hauptwirkstoff Wasser­stoff­per­oxid: "Schimmel Entferner Chlorfrei" von Mellerud. (© Mellerud)

Auf dem dritten Platz im Schimmelentferner-Test 2022 landete der "Schimmel Entferner Chlorfrei" von Mellerud. Für das Spray mit der Gesamtnote 2,0 werden pro 100 ml durchschnittlich 1,60 € fällig.

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Bei diesem Anti-Schimmel-Mittel, das ebenfalls chlorfrei ist, kommen die Testbereiche Gesundheit und Handhabung mit der Note 1,6 bzw. 1,5 am besten weg. Auch hier macht Wasser­stoff­per­oxid dem Schimmel den Garaus.

Wie und wo entsteht Schimmel?

Als Schimmel werden verschiedene Pilze bezeichnet, die Pilzfäden und Sporen bilden. Solange sie in der Wachstumsphase sind, in der Zellwände entstehen, sind sie harmlos. Erst wenn sie sich vermehren und dazu Sporen, die Fruchtkörper der Pilze, wachsen, wird der Schimmelpilzbefall für uns sichtbar – und gesundheitsgefährdend.

Wer Pilzsporen einatmet, muss mit Kopfweh, Müdigkeit und Schnupfen rechnen. Außerdem werden die Schleimhäute gereizt werden. Sogar Atemwegserkrankungen kann Schimmel verursachen. Deshalb sollte man unbedingt etwas gegen den ungeliebten Mitbewohner tun, wenn er sich im eigenen Zuhause breit macht.

Schimmel liebt die Feuchtigkeit. Seine bevorzugten Plätze: Dort wo feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft. Es ist ein Irrglaube, dass sich Kondenswasser bilden muss, damit es zu den gefährlichen Pilzsporen kommt: Wenn die Luftfeuchtigkeit auf der Oberfläche mehr als 80 % beträgt und die ihm Raum mehr als 65 %, reicht das schon, um Schimmelbefall zu begünstigen. Meist entsteht Schimmel zuerst an der Decke und in den Raumecken. Das kann schon nach weniger als einer Woche mit solchen ungünstigen Voraussetzungen der Fall sein.

Was ist das beste Mittel gegen Schimmel an der Wand?

Nicht nur Chemiekeulen aus der Drogerie helfen dabei, den Schimmel von Wänden und Co. zu entfernen. Wer nicht gleich in den Giftschrank greifen möchte, kann zunächst mit einfachen Hausmitteln gegen die Sporenbildung vorgehen.

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Für alle dieser Mittel gilt: Sie werden aufgesprüht oder mit einem Schwamm oder Tuch auf die mit Schimmel befallenen Stellen aufgetragen und dann etwa eine halbe Stunde einwirken gelassen. Danach kann man sie mit Papierküchentüchern abwischen.

Diese drei Hausmittel versprechen Erfolg als Schimmelentferner:

Essigessenz

Essigessenz ist günstig, ungiftig und verhältnismäßig ungefährlich anzuwenden – und ist recht gut für den Einsatz gegen Schimmel geeignet. Allerdings gilt das nur für relativ kleine, glatte Oberflächen. Ist ein Untergrund kalkhaltig (also zum Beispiel eine gewöhnliche Wand) bleibt Essig nicht nur ohne Wirkung gegen Schimmel – es kann den Befall sogar verstärken, da die Schimmelpilze bei neutralisiertem Essig Nährstoffe finden können.

Fazit: Nur bedingt geeignet!

Wasserstoffperoxid

Wasserstoffperoxid kennen viele als Blondiermittel für die Haare. Es ist aber auch ein beliebtes Hausmittel, das gegen kleine Schimmelflecken eingesetzt werden kann. Greift zu einer Lösung, die mindestens 5 % Wasserstoffperoxid-Anteil hat. Allerdings hilft es nur, wenn der Untergrund trocken ist.

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Fazit: Für trockenen Untergrund gut geeignet!

Alkohol/Spiritus

Anders als Essig ist mindestens 70%iger Alkohol auch dazu geeignet, kalkhaltige Flächen mit Schimmelbefall zu behandeln. Natürlich könnt ihr damit auch Schwarzschimmel entfernen. Achtet bei der Anwendung darauf, dass keine Feuerquelle (Kerze, Zigarette, etc.) im Raum ist. Sonst kann es zu Verpuffungen kommen. Ansonsten ist der Einsatz von hochprozentigem Alkohol oder Spiritus aber ungefährlich. 

Fazit: Bester natürlicher Schimmelentferner!

Achtung: Egal, welches Hausmittel ihr anwendet: Tragt unbedingt beim Auftragen Gummihandschuhe, um Hautreizungen zu vermeiden.

Wie kann man Schimmelbildung vorbeugen?

Damit man den Schimmelentferner erst gar nicht braucht, kann man dem Pilzbefall vorbeugen. Wenn ihr diese Ratschläge befolgt, hat Schimmel kaum eine Chance:

Lüften – und zwar richtig!

Der größte Feind des Schimmel ist das Stoßlüften. Wird die Luft mehrmals täglich komplett ausgetauscht, entstehen keine Pilzsporen. Dazu das Fenster weit öffnen und am besten für Durchzug quer durch die Wohnung sorgen. Nach dem Kochen oder Duschen ist ein zusätzliches Lüften fällig.

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Für Luftzirkulation sorgen

Schränke oder andere Möbelstücke, die direkt an kalten Außenwänden stehen? Ganz schlecht. Sorgt für ausreichend Abstand, so dass die warme Heizungsluft ungehindert zirkulieren kann. Auch Heizkörper sollten logischerweise nicht verdeckt werden.

Heizen

Raumtemperaturen um die 20 Grad Celsius sind ideal, um Schimmelbefall zu vermeiden.

Luftfeuchtigkeit im Blick behalten

In Räumen sollte die Luftfeuchtigkeit nicht höher als 60 % sein, direkt an den Wänden sollte sie 80 % nicht überschreiten. Im Zweifel messt mit einem Hygrometer nach.

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Quelle: Stiftung Warentest

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