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Wunschzettel-Apps im Test: Unsere Top 3 zum Wunschlisten erstellen

Wunschzettel-Apps im Test: Unsere Top 3 zum Wunschlisten erstellen

Weihnachtshelfer

"Lieber Santa..." - Wunschlisten und Wunschzettel gehören einfach zu Weihnachten dazu. Und auch für Geburtstage und andere Meilensteine sind sie ein praktischer Weg, Herzenswünsche mit Familie und Freunden zu teilen – und ihnen ihre eigenen Träume zu erfüllen. Wunschzettel-Apps sind eine einfache Möglichkeit, Geschenkideen das Jahr über oder Last-Minute festzuhalten und an eure Liebsten weiterzugeben. Wir haben 3 der beliebtesten für euch getestet.

Ganz ehrlich: Bisher habe ich keine Wunschzettel-App benutzt. Unsere Kinder schreiben ganz old school ihre Wunschzettel für den Weihnachtsmann, den ich dann für die Familie abfotografiere und per WhatsApp teile. Große Herzenswünsche besorgen wir oft selbst und die anderen geben dazu. Aber: Was ist mit meinen Wünschen und denen meines Partners zum Beispiel? Dieses Jahr fand ich es besonders anstrengend, mir etwas einfallen zu lassen, was ich mir wünsche oder was die Kinder von den Großeltern gebrauchen könnten – es sind einfach so viele andere Dinge in meinem Kopf. Dabei denke ich außerhalb der Weihnachtszeit eigentlich an jede Menge Sachen, die wir gut gebrauchen könnten. Wenn mich dann jemand fragt, sind die Wünsche wegen Schlafmangels, Mental Load und Stilldemenz schon wieder vergessen. Und da bin ich bestimmt nicht die Einzige, oder?! Geschenke für die Kids zu organisieren ist einfach eine Sache, an sich selbst zu denken, eine ganz andere.

Die beliebtesten Wunschzettel-Apps: Unsere TOP3

Name Browser Download
für Android
Download
für iOS
Starsnoopy Web-App starsnoopy StarSnoopy im Google Play Store StarSnoopy im App Store
Wunschbiber Web-App wunschbiber kein Download nötig kein Download nötig
Bitte kaufen https://bitte.kaufen Bitte Kaufen im Google Play Store Bitte kaufen im App Store

So funktionieren Wunschzettel-Apps: Einfach Produktseiten und Wünsche online teilen

Es gibt mehrere Wunschzettel-Apps, aber sie funktionieren alle nach einem ähnlichen Prinzip:

  1. App/ Webseite öffnen
  2. Profil anlegen (Ausprobieren geht auch ohne Anmeldung, aber zum Teilen braucht ihr ein Nutzerkonto)
  3. Wunschliste anlegen
  4. Produkte und Wunschideen hinzufügen
  5. Liste mit euren Liebsten teilen

Der Unterschied der Apps in unserem Test liegt vor allem darin, mit welchen Anbietern sie verknüpft sind. Auf einigen läuft mehr Werbung als auf anderen, dafür sind sie aber auch alle kostenlos. Während ihr Starsnoopy und bitte.kaufen sowohl als App als auch im Browser als Webseite öffnen und verwenden könnt, gibt es Wunschbiber nicht als App zum Downloaden. Der Vorteil: Ihr spart Speicherplatz auf eurem Handy.

Jennifer Kober

Vorneweg: Welche Wunschzettel-App ist die beste?

Grundsätzlich waren alle Wunschzettel-Apps im Test super easy anzuwenden:

  • Wunschbiber und Starsnoopy sind toll, wenn ihr gerne direkt in der Liste bei externen Anbietern stöbern wollt.
  • Wunschbiber ist besonders gut geeignet, wenn ihr die Liste mit anderen teilen wollt, die sich selber nicht mit der App befassen wollen.
  • Starsnoopy ist dafür perfekt für alle, die gerne am Smartphone browsen und schnell Produktseiten teilen wollen – hier packt ihr euer Produkt direkt in die App.
  • Alle Minimalist*innen unter euch werden bestimmt mit bitte.kaufen glücklich, denn die App kommt ohne Schnickschnack oder Werbung aus.

Und wenn euch all das dieses Weihnachten doch noch zu viel des Guten ist, teilt eure Wünsche einfach weiter über Wunschlisten bei Online-Anbietern (z.B. Amazon Wunschlisten), E-Mail, WhatsApp – oder eben ganz old school wie meine Kids per Wunschzettel an den Weihnachtsmann.

Die beliebtesten Wunschzettel-Apps im Detail

#1 Starsnoopy

Starsnoopy Wunschzettel anlegen
Bild: Screenshot Redaktion

Starsnoopy ist seit etwa einem Jahr auf dem Markt. Die kostenlose Wunschlisten-App wurde von Eltern für Eltern entwickelt – und sieht dabei echt niedlich aus. So leuchten bestimmt auch die Augen eurer Kinder, wenn sie schon selbständig ihre Listen anlegen. Die Bedienung von Starsnoopy ist total einfach: Ihr holt euch die App, legt Listen an und fügt Produkte hinzu. Dabei könnt ihr den Link oder einen Text verwenden. Über das Plus werden euch auch direkt jede Menge kooperierende Webseiten vorgeschlagen, in denen ihr stöbern könnt.

Sobald euer Wunschzettel angelegt ist, könnt ihr ihn mit anderen Personen teilen, z. B. per Mail oder WhatsApp. Eure Freunde und Family können sich auch bei Starsnoopy anmelden und ihr könnt eure Wünsche so gegenseitig teilen.

StarSnoppy Wunschzettel App Wunsch hinzufügen
Bild: Screenshot Redaktion
  • Das hinzufügen funktioniert auch andersherum (finde ich persönlich besonders praktisch): Wenn ihr beim Browsen im Internet auf ein Produkt stoßt, dass ihr euch wünscht, könnt ihr es einfach über den Teilen-Button zur App hinzufügen. Easy!
  • Noch ein Pluspunkt: Wenn ihr kein extra Nutzerkonto einrichten wollt, könnt ihr euch bei Starsnoopy auch mit Google oder Facebook anmelden.
  • Um eure Wunschliste ansehen zu können, muss der andere Teilnehmer die App (kostenlos) runterladen.

#2 Wunschbiber

Wunschbiber Wunschliste anlegen
Bild: Screenshot Redaktion

Wunschbiber läuft nicht über eine App zum Downloaden, sondern normal über euren Internet-Browser. Zum Listen-Anlegen müsst ihr euch einloggen (also euch registrieren oder z. B. mit eurem Google-Account).

Legt einfach eure Wunschliste an und fügt Produkte hinzu. Über die Suchfunktion landet ihr bei Amazon und könnt dort nach Produkten stöbern. Alternativ fügt ihr direkt den Link zur Webseite / Produktseite euer Wahl ein. Oder einfach einen Text, z. B.: "Für Leo wünschen wir uns Wintersachen in Gr. 86/92."

Wunschbiber Produkte suchen
Bild: Screenshot Redaktion
  • Läuft auf allen Geräten (Android/ iOS), ohne Speicherplatz zu beanspruchen. Es ist kein Download notwendig.
  • Toll: Um geteilte Listen anzusehen und Produkte zu reservieren, ist kein Login oder Download der App notwendig. Das macht es einfacher für alle Familienmitglieder, die sich nicht mit der App befassen wollen oder können.
  • Um Produkte hinzuzufügen, müsst ihr den Produktlink in eure Zwischenablage kopieren und dann hinzufügen. Ein "Teilen" mit der App über den Share-Button auf eurem Browser funktioniert nicht.
Jennifer Kober

Raus aus dem Kopf, rein in die App

Als ich mich mit den Wunschzettel-Apps befasst habe, habe ich gemerkt: Hey, all die Dinge in meinem Kopf lassen sich schnell festhalten und bearbeiten. Gerade die kleinen Sachen, die man braucht gehen oft im Familienalltag so schnell unter: Bastelbedarf hier, neue Wollsocken da... Und auch meine eigenen Wünsche halte ich jetzt einfach fest, wenn sie mir in den Kopf kommen. So wissen alle, womit sie mir eine Freude machen können.

#3 Bitte.kaufen

Bitte.kaufen Wunschzettel App
Bild: Screenshot Redaktion

Auch bitte.kaufen (ja, der Punkt stimmt wirklich!) ist ein Projekt von Eltern für Eltern. Die App sieht mit dem kleinen Kätzchen auf der Startseite total niedlich aus, auch wenn das nicht unbedingt das wichtigste Kriterium ist. Ihr könnt die App kostenlos für Android und iOS herunterladen oder im Browser verwenden. Legt einfach eure Liste an und fügt Personen hinzu.

Bitte.kaufen Wunsch hinzufügen
Bild: Screenshot Redaktion
  • Ihr könnt andere Personen, z. B. eure*n Partner*in zur Bearbeitung hinzufügen. So könnt ihr gemeinsam an Listen für eure Kinder werkeln.
  • Bücher lassen sich auch per ISBN zum Wunschzettel hinzufügen
  • Um einen Wunsch hinzuzufügen, müsst ihr ihn per Link in die Liste packen, es gibt keine Suchfunktion mit Einbindung von Online-Anbietern.

Für wen sind Wunschzettel-Apps hilfreich?

Noch eine App – viele von uns kommen gerne ohne weiteren Schnickschnack aus. Aber die Wunschlisten-Apps können echt hilfreich sein, wenn ihr das Jahr über Wünsche und Geschenkideen festhalten wollt. Dabei könnt ihr Listen für euch, eure*n Partner*in und eure Kinder anlegen. So sehen Verwandte und Freunde, was ihr gerne hättet oder brauchen könnt, wenn ihr die Listen mit ihnen teilt. Alle Wünsche sind an einem Platz und jeder kann sich aussuchen, wen er mit was überraschen möchte. Denn Geschenke lassen sich so reservieren, dass der Listenersteller nicht sieht, wer sich den Wunsch "geschnappt" hat. So bleibt trotz aller Planung ein Hauch Weihnachtsmagie. Kinder, die mit Smartphone und Co. schon gut zurecht kommen, können natürlich auch ihre eigenen Wunschlisten erstellen.

Anlässe, bei denen Wunschlisten-Apps helfen

Und natürlich sind die Wunschlisten-Apps nicht nur was für Weihnachten, sie helfen euch auch bei folgenden Events:

Immer, wenn ihr Geschenkideen mit Freunden und Verwandten koordinieren möchtet oder auch einfach nur für euch selbst an einer Stelle festhalten wollt, können die Apps euch entlasten.

Im Weihnachts-Chaos ist Entspannung mit der Family besonders wichtig. Wenn ihr dank Wunschzettel-Apps vielleicht ein wenig Zeit gespart habt, schaut euch doch einen unserer Filmtipps an:

Welches Weihnachts-Plätzchen bin ich?

Bildquelle: Getty Images/bernardbodo

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