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Gesunde Knolle

Dürfen Hunde Süßkartoffeln essen?

So bekömmlich ist Süßkartoffel für deinen Hund.
So bekömmlich ist Süßkartoffel für deinen Hund. (© IMAGO / imagebroker)

Lecker und gesund - die Süßkartoffel bietet viele Nährstoffe und einen einzigartigen Geschmack. Aber ist sie auch für deinen Hund bekömmlich?

Ist Süßkartoffel für Hunde gesund?

Ja, Süßkartoffeln sind für Hunde gesund. Denn die orangefarbene Knolle bringt viele gesunde Nähr- und Ballaststoffe mit und enthält kein Fett. Daher kann sie auch deinem Vierbeiner in gesundheitlicher Hinsicht guttun:

  • Die Knolle versorgt deinem Vierbeiner mit reichlich Antioxidantien und Proteinen. Diese helfen im Kampf gegen die freien Radikale, die als Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels oxidativen Stress auslösen und das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs erhöhen.
  • Süßkartoffeln bringen viele Ballaststoffe mit, die zu einer gesunden Darmflora mit "guten" Darmbakterien beitragen.
  • Auch Hunde können an Diabetes leiden und zuckerkrank werden. Falls dein Hund Probleme mit seiner Bauchspeicheldrüse hat, könnte ihm die Süßkartoffel helfen. Deren Schale enthält einen Stoff namens Caiapo, der sowohl den Blutzucker als auch die Cholesterinwerte regulieren soll. Eigentlich schon genug Gründe, um auf die gesunde Knolle im Napf nicht zu verzichten, oder?
  • Das in der Süßkartoffel enthaltene Kalium stärkt die Muskulatur und die Leber.
  • Bei Durchfall und anderen Verdauungsbeschwerden kann die Vitaminbombe als bekömmliche Schonkost dienen.
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Darf der Hund rohe Süßkartoffel fressen?

Rohe Süßkartoffeln sind für Hunde in geringen Mengen unbedenklich. Allerdings sind Kartoffeln im gekochten Zustand immer besser verdaulich. Frisst dein Hund rohe Süßkartoffeln, liegen ihm diese möglicherweise schwer im Magen. Daher machst du alles richtig, wenn du die fruchtig-süßen Knollen vorher kochst. Achtung: Anders als die Süßkartoffeln darfst du normale Kartoffeln niemals roh an deinen Hund verfüttern, denn diese Knollen gehören zu den sogenannten Nachtschattengewächsen, deren Schalen den für Hunde toxischen Stoff Solanin enthalten.

Süßkartoffeln richtig an den Hund verfüttern: Das gibt es zu beachten

Vor dem Kochen solltest du die Süßkartoffeln in kleine Stückchen schneiden. Schälen musst du die Knollen nicht unbedingt, da die Schale für deinen Hund verträglich ist und zudem wertvolle Nährstoffe enthält. Achte aber darauf, die Kartoffeln erst einmal abkühlen zu lassen, damit sich dein vierbeiniger Freund an den heißen Knollen nicht seine Schnauze verbrennt.

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Übrigens: Du darfst deinem Hund prinzipiell täglich Süßkartoffeln anbieten, wenn du die Menge an den Tagesbedarf anpasst. Da der pflanzliche Anteil grob um die 20 Prozent des Futters ausmachen sollte, dürfte ein zehn Kilogramm schwerer Hund folglich pro Tag ungefähr 10-30 Gramm Süßkartoffeln fressen.

Diese Hunde sollten keine Süßkartoffeln fressen

Einige Hunde dürfen keine Süßkartoffeln fressen. Grund dafür ist die in den Knollen enthaltene Oxalsäure, welche die Aufnahme von Mineralstoffen wie Kalium oder Magnesium herabsetzt. Daher sollten Vierbeiner mit Nierenproblemen besser gar keine Süßkartoffeln angeboten bekommen. Auch nierengesunde Hunde sollten rohe Süßkartoffeln nur in kleinen Mengen fressen, da eine hohe Dosis an Oxalsäure giftig sein kann.

Aufgrund der zahlreichen Vitamine und Ballaststoffe sind Süßkartoffeln eine ideale Nahrungsergänzung. Achte hier jedoch auf eine moderate Menge, damit dein Hund nicht zu viele Kohlenhydrate aufnimmt. Als gelegentlicher Snack oder Beikost sind Süßkartoffeln für Hunde sehr gesund und können auch roh angeboten werden. Am besten mischst du die Süßkartoffelstückchen mit weiteren gesunden Gemüsesorten wie Sellerie, Kürbis oder Spinat.

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