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Himbeerblättertee in der Stillzeit: Ist er erlaubt?

Himbeerblättertee in der Stillzeit: Ist er erlaubt?

Naturheilmittel

Während der Schwangerschaft gilt es, von Himbeerblättertee abzusehen, doch wie sieht es in der Stillzeit aus? Besteht noch immer eine Gefahr oder darfst du wieder kosten? Wir wissen mehr darüber.

Was ist Himbeerblättertee und wozu ist er dienlich?

Himbeerblättertee wird vorrangig in der Frauenheilkunde als natürlicher Helfer eingesetzt. Die getrockneten Blätter der Himbeeren werden zu Tee verarbeitet und wirken nicht nur wehenfördernd, sondern auch entkrampfend. Aufgrund dieser Eigenschaften ist der Tee nur zum Ende der Schwangerschaft empfehlenswert, da ansonsten die Gefahr einer Frühgeburt oder sogar einer Fehlgeburt bestehen könnte. Aber ebenso findet der Himbeerblättertee auch Verwendung bei akutem Durchfall, da er adstringierend wirkt und den Durchfall auf natürliche Weise stoppen kann. Gleichzeitig kann der Teeaufguss auch entzündungshemmend wirken und kommt somit bei bakteriellen Entzündungen wie zum Beispiel einer Mandelentzündung ins Spiel, wo er nicht nur von Frauen in Anspruch genommen werden kann, sondern auch Männern und Kindern gesundheitlich Gutes tun kann. 

Darf ich Himbeerblättertee in meiner Stillzeit trinken?

Während in den ersten zwei Trimestern der Schwangerschaft absolut von seinem Verzehr abgeraten wird und er nur im letzten Schwangerschaftsdrittel konsumiert werden darf, kannst du jetzt während der Stillzeit völlig gefahrlos zu Himbeerblättertee greifen. Er regt nicht nur die Milchbildung an, sondern wirkt auch überaus entspannend auf deinen Körper. Mögliche Geburtsverletzungen können in ihrer Heilung außerdem vom Genuss der Tees profitieren, da er durch seine Adstringenz zu einer schnelleren Genesung der verletzten Körperareale führen kann. Himbeerblättertee ist nicht nur reich an Vitamin C, Eisen und Kalzium, sondern wirkt auch extrem durchblutungsfördernd, was einer Wundheilung zugutekommen kann. Da auch eine Verstopfung während der Stillzeit keine Seltenheit ist, ist auch in diesem Fall Himbeerblättertee das Mittel der Wahl, da er verdauungsanregend wirkt. Das kann in Folge eines Dammrisses eine große Hilfe für dich darstellen. Da er eine ebenso entschlackende und entgiftende Wirkung zeigt, eignet er sich auch sehr gut zum Verzehr nach einer Fehlgeburt.

Wie viel des Tees darf ich täglich trinken?

Mehr als drei Tassen des Tees sollte dein tägliches Pensum nicht überschreiten. Wenn du dir unsicher bist, weiß deine dich begleitende Hebamme sicherlich Rat. Seine Zubereitung ist denkbar einfach. Pro Tasse benötigst du etwa einen Teelöffel der Himbeerblätter, die jedoch vorsichtshalber stets mit heißem Wasser übergossen werden sollten, um die möglichen Keime zu eliminieren. Ratsam ist es, den Tee mit einem Bio-Gütesiegel zu erwerben, so kannst du sicher sein, dass er nicht mit unnötigen Pestiziden behandelt wurde. Erhältlich ist der Tee in jedem Bioladen, Reformhaus oder in Apotheken.

Fazit

Während deiner Stillzeit darfst du bis zu drei Tassen Himbeerblättertee pro Tag genießen. Seine positive Wirkung ist sehr vielfältig und kann dich bei verschiedenen Problemen wie etwa Geburtsverletzungen oder der Steigerung deiner Milchmenge positiv und vor allem natürlich unterstützen. Darüber hinaus kann er sich sehr entspannend auf dich auswirken, wenn die erste Zeit mit deinem Baby doch noch nicht ganz so rund läuft, wie du es dir wünscht. Gerne geben wir dir ein paar Tipps mit auf den Weg, wie die erste Zeit mit deinem kleinen Schatz möglichst stressfrei werden kann.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Bildquelle: Pexels/Andrea Piacquadio

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