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Dessert Lust

Panna Cotta in der Schwangerschaft: Erlaubt oder tabu?

Ist Panna Cotta in der Schwangerschaft eine gute Idee?
Ist Panna Cotta in der Schwangerschaft eine gute Idee? (© Pixabay/-Rita-👩‍🍳 und 📷 mit ❤)

Die Ernährung in der „Kugelzeit“ ist nicht immer leicht. Die Lust nach Panna Cotta in der Schwangerschaft darfst du stillen, beherzige aber unseren Tipp.

Panna Cotta und Schwangerschaft – passt das zusammen?

Zeitgleich mit dem Mutterpass erhalten viele von uns auch eine Liste, welche Lebensmittel fortan tabu sind. Und während die einen vielleicht noch mit der morgendlichen Übelkeit kämpfen, überkommen andere schon die ersten Schwangerschaftsgelüste. Während du auf ein klassisches Tiramisu bei einer Heißhungerattacke in der Schwangerschaft auf jeden Fall verzichtest, darfst du Panna Cotta generell in Maßen genießen. Aber selbstverständlich nur dann, wenn kein Alkohol im Dessert steckt. Bei der Erdbeersoße solltest du darauf achten, ob es familiäre Allergien gibt, und dieses Fertigprodukt besser gegen gut gewaschene Früchte der Saison austauschen.

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Ist in Panna Cotta Alkohol enthalten?

Übersetzt bedeutet der Name des italienischen Desserts „gekochte Sahne“. Damit sind wir auch schon direkt bei der Hauptzutat, der Sahne. Klassischerweise besteht Panna Cotta aus Sahne, Vanille, Zucker und Gelatine. In manchen Restaurants oder bei Fertigprodukten steckt aber für eine längere Haltbarkeit auch Alkohol im Dessert. Die Verbraucherzentrale Hamburg entdeckte Alkohol auf der Zutatenliste bei einem Panna Cotta Produkt.  Unser Tipp: Hier hilft nur nachfragen und genau hinschauen oder den leckeren Nachtisch selbst zaubern. Ein weiterer Vorteil: Du kannst die tierische Gelatine gegen pflanzliche Alternativen tauschen.

Panna Cotta – ein schnelles Rezept

Weil du Sahne aus pasteurisierter Milch verwendest und die Zutaten zusätzlich erhitzt, bist du mit Panna Cotta auf der sicheren Seite. Beachte aber, dass das Dessert einige Stunden kühlen muss und sich deshalb nur bedingt für Heißhungerattacken eignet. Folgende Zutaten brauchst du für 4 Portionen:

  • 500 ml Schlagsahne oder eine vegane Alternative
  • 80 bis 100 Gramm Zucker (je nachdem, wieviel Süße du möchtest)
  • 4 Blätter Gelatine oder 2 Gramm Agar-Agar als vegane Alternative
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung

  1. Im ersten Schritt kratzt du die Vanilleschote aus und bereitest dein Bindemittel vor. Dafür löst du die Gelatine mindestens fünf Minuten in kaltem Wasser auf. Verwendest du Agar-Agar, rührst du dieses in 100 ml der Sahne, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  2. Nach der Vorbereitung kommen die Sahne, das Süßungsmittel und die Vanilleschote in einen kleinen Topf. Diese Hauptzutaten kochen einmal auf und köcheln dann bei geringer Hitze für 10 Minuten. Im Anschluss drückst du die Gelatine gut aus und löst sie in der heißen Flüssigkeit auf. Verwendest du Agar-Agar, gibst du alles zusammen in den Topf, lässt das Ganze ebenfalls aufkochen und anschließend 5 Minuten köcheln.
  3. Im letzten Schritt füllst du die Masse in saubere Gläser und gibst deiner Panna Cotta ungefähr fünf Stunden Ruhe. Dieses Dessert lässt sich auch leicht am Vortag vorbereiten und ruht dann über Nacht im Kühlschrank.
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Auf ein leckeres Dessert musst du in der Schwangerschaft zum Glück nicht verzichten. Panna Cotta ist eine gute Alternative zu Tiramisu. Vor allem die Eier in vielen Desserts, außerdem „Mayo und Co“ sind oftmals problematisch in der „Kugelzeit“. Mit unseren sieben Tipps bleibst du beim Verzehr vom Hühnerprodukt auf der sicheren Seite.

Noch mehr Tipps und sieben Dinge, auf die unbedingt verzichten sollst, erfährst du im Video.

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