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Rosmarin und Stillen: Ein Küchenkraut für die Stillzeit?

Rosmarin und Stillen: Ein Küchenkraut für die Stillzeit?

Küchenkräuter

Ob mit Kartoffeln, als Kräuterbeilage oder Öl: Rosmarin überzeugt mit einem intensiven Aroma. Daneben werden dem Kraut verschiedene Heilwirkungen zugeschrieben. Doch wie verhält es sich mit Rosmarin in der Stillzeit? Wir verraten es dir.

Was ist Rosmarin?

Der Rosmarin ist ein immergrüner, aus dem Mittelmeerraum stammender Strauch. Die meisten kennen den Rosmarin als Gewürz aus der Küche. Durch seinen aromatischen Geschmack passt der Rosmarin nicht nur gut zu Fisch und Fleisch, auch Kartoffeln und Pasten lassen sich wunderbar mit dem Kraut verfeinern. Neben der Verwendung als Küchen-Gewürz spielt der Rosmarin seit dem Mittelalter auch eine wichtige Rolle als Heilpflanze.

Ist Rosmarin in der Stillzeit erlaubt?

Für stillende Mamas ist es wichtig zu wissen, dass es sowohl milchbildende als auch milchhemmende Lebensmittel gibt. Der Rosmarin gehört zu jenen Gewürzen, die milchhemmend wirken können. Wenn du planst, abzustillen oder einfach deine Milchproduktion senken möchtest, ist der getrocknete Rosmarin eine aromatische Zutat für einen selbstgemischten Tee. Eine so starke milchhemmende Wirkung wie zum Beispiel Salbei oder Pfefferminze hat der Rosmarin jedoch nicht. Solltest du also während deiner Stillzeit Appetit auf Rosmarin Kartoffeln haben, darfst du sie in Maßen genießen. Vor allem wenn du deftig isst, kann der Verzehr von Rosmarin Blähungen und das fiese Völlegefühl vorbeugen.

Rosmarin als Heilpflanze

Nicht ohne Grund wurde der Rosmarin im Jahr 2011 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Neben der verdauungsfördernden Wirkung beim Verzehr von Rosmarin werden den Blättern beziehungsweise dem darin enthaltenen Rosmarinöl verschiedene Heilwirkungen zugeschrieben. Rosmarin kann die Durchblutung anregen und den Kreislauf ankurbeln. Als Creme oder Öl wirkt der Rosmarin wärmend, verspannungslösend und kann Beschwerden bei Rheuma, Gelenk- und Menstruationsschmerzen lindern. Durch das intensive Aroma wirkt der Rosmarin anregend und wie ein Wachmacher.

Fazit

Rosmarin kann also die Milchproduktion hemmen, du darfst ihn gelegentlich aber dennoch in der Stillzeit genießen. Rosmarin kann sowohl als Küchenkraut verwendet werden, als auch als Heilpflanze. Wenn du mehr über andere Gewürze und Kräuter wissen möchtest, findest du bei uns heraus, wie es sich zum Beispiel mit Ingwer in der Stillzeit verhält und ob du mit Thymian würzen darfst.

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Bildquelle: Pexels/Teona Swift

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