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Rote Beete und Stillen: Darum ist sie so gesund

Rote Beete und Stillen: Darum ist sie so gesund

Mamawissen

Du fragst dich, ob Rote Beete und Stillen zusammen passt? Wir erklären dir, warum die Knolle mit ihrem süßen, erdigen Geschmack wertvoll für deine Ernährung ist.

Darf ich Rote Beete während der Stillzeit essen?

Im Grunde genommen kannst du während der Stillzeit fast alles zu dir nehmen – ausgenommen von Alkohol. Denn Muttermilch wird nicht aus deinem Mageninhalt, sondern aus deinem Blut gebildet. Daher ist es vor allem wichtig, dass du viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu dir nimmst. Dabei sind verschiedene Gemüsesorten gesunde Bausteine für deine Ernährung. Kohlrabi liefern in der Stillzeit unter anderem viel Kalzium. Auch die Rote Beete steckt voller wichtiger Inhaltsstoffe:

  • Vitamine: Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin C, Folsäure und Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A)
  • Mineralstoffe: Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium, Phosphat, Eisen und Zink

Neben diesen Nährstoffen stecken auch noch Eisen und Folsäure in dem Superfood. Vor allem in der Schwangerschaft und Stillzeit solltest du auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten. Zudem besteht die rote Wurzel zu 90 % aus Wasser und ist somit sehr kalorienarm. Die Kalorien der Roten Beete haben wir in einem extra Artikel für dich zusammengefasst.

Esse ich die Rote Beete besser roh oder gekocht?

Neben den vielen positiven Inhaltsstoffen enthält die Rote Beete auch Oxalsäure. Bei übermäßigem Verzehr können dadurch Nierensteine entstehen. Das Kochen der Roten Beete senkt den Oxalsäuregehalt allerdings um ein Vielfaches. Geht beim Zubereiten etwas daneben, haben wir tolle Tipps, wie du die roten Flecken schnell entfernst.

Ein weiterer Bestandteil des Wurzelgemüses ist Nitrat. Nitrat ist eigentlich völlig unbedenklich. Gelangen aber Bakterien auf die Knolle, kann sich Nitrat in Nitrit umwandeln. Das ist zum Beispiel bei einer falschen Lagerung der Fall. In geringen Mengen ist es für einen Erwachsenen nicht schädlich, dein Baby sollte aber vor Einführung der Beikost nicht davon probieren. Nitrit greift die roten Blutkörperchen an, die den Sauerstoff durch den Körper transportieren. Achte daher immer auf eine gute Lagerung. Die Rote Beete bewahrst du am besten maximal zwei Wochen im Kühlschrank auf und wickelst sie in Zeitungspapier, sodass sie nicht austrocknet. Neben der Roten Beete enthalten auch Spinat und diverse Salate Nitrat. Als weitere Regel gilt nitrathaltige Gerichte nicht zu lange zu erwärmen und auch nicht nochmals aufzuwärmen.

Wir zeigen dir in dem folgenden Video, wie du einen leckeren Rote Beete-Kirsch-Smoothie zubereitest:

Fazit

Die Rote Beete ist ein wichtiger Baustein für deine Ernährung. Solltest du dir am Anfang noch unsicher sein, kannst du neue Lebensmittel auch in geringen Mengen essen und schauen, wie dein Baby darauf reagiert. Trinkst du zum Frühstück gerne einen Kaffee und fragst dich, ob dies in der Stillzeit auch weiterhin uneingeschränkt möglich ist? Wir erklären dir, wie viel Kaffee du in der Stillzeit trinken kannst.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Bildquelle: Pixabay/congerdesign

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