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Wasabi und Stillen: Ist das grüne Gewürz in der Stillzeit bekömmlich?

Wasabi und Stillen: Ist das grüne Gewürz in der Stillzeit bekömmlich?

Ernährungstipps

Wasabi wird oft als grüne Paste zu Sushi serviert. Wir klären, ob sich Wasabi und Stillen vertragen oder man in dieser Zeit lieber auf das Gewürz verzichten sollte.

Wasabi und Stillen: Wie passt das zusammen?

Wer gern scharf gewürzt isst, wird Wasabi lieben. Speziell zu Sushi wird es gern gereicht. Es verleiht dem rohen Fisch einen peppig würzigen Geschmack. Wasabi findest du als grüne Paste oder als Pulver im Handel. Du kannst das Gewürz auch während der Stillzeit verwenden, solange du es nicht übertreibst. Am besten probierst du es einfach aus. Wasabi verfügt über wichtige Inhaltsstoffe. Es ist reich an Vitamin C, B3, B6, Kalium und Phosphor. Beginne mit kleinen Portionen und schau, wie du das leckere Gewürz verträgst. Hast du in der Stillzeit stark mit Sodbrennen oder Verdauungsbeschwerden zu kämpfen, sollte man allerdings darauf verzichten.

Woran erkennst du echten Wasabi?

Die ursprüngliche Wasabipflanze ist mit circa 200 Euro pro Kilogramm recht preisintensiv. Für viele Gastronomen und Lebensmittelhersteller ist sie daher schlicht zu teuer. So findest du auf dem deutschen Markt oft nur eine gepanschte Version, genannt Wasabi–Surrogat. Es besteht hauptsächlich aus Meerrettich, der teilweise auch mit Senf gestreckt und anschließend grün eingefärbt wird. Das echte Wasabi besteht aus kleinen Stücken, da es vorher gerieben wurde. Neben der bekannten Schärfe kannst du bei dem blassgrünen Gewürz auch etwas Süßes herausschmecken. 

Fazit

Wasabi ist ein interessantes japanisches Gewürz, das du in geringen Mengen bedenkenlos in der Stillzeit zu dir nehmen kannst. Bei übermäßigem Verzehr wird sich Wasabi aber eher negativ auf deinen Verdauungstrakt auswirken. Mit dem Gewürz kannst du viele Speisen wie beispielsweise Sushi aufwerten und genießen. Achte beim Einkauf am besten darauf, das echte Wasabi zu bekommen, da bei der „falschen“ Variante zu viele Zusatzstoffe enthalten sind, die deiner Gesundheit nicht zuträglich sind. Sollest du das japanische Gewürz nicht vertragen, kannst auch heimische Kräuter wie Basilikum oder Petersilie zum Fisch servieren. Es muss ja nicht immer exotisch sein.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Bildquelle: Getty Images/ behindlens

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