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Wo leben Eulen: Der Lebensraum der nächtlichen Jäger

Wo leben Eulen: Der Lebensraum der nächtlichen Jäger

Tierwissen

Sie fliegen meist geräuschlos durch die Nacht, aber wo leben Eulen eigentlich am Tag? Wir verraten dir ihren Lebensraum und ihre faszinierenden Eigenschaften.

Für Kinder erklärt: Wo leben Eulen?

Im Tierpark oder Zoo kannst du Eulen in Ihren Gehegen gut beobachten. Auch in manchen Wildparks sind die Greifvögel zu Hause. In freier Natur findest du Eulen vor allem in großen Wäldern, Parks und auf freien Ackerflächen. Auf der ganzen Welt gibt es insgesamt 200 verschiedenen Eulenarten, von denen zehn bei uns in Deutschland leben. Die hübschen Schnee-Eulen kommen nur ganz selten zu uns: Finden die Vögel in Ihrer Heimat zu wenig Futter, gehen sie auf die Reise. Und manchmal führt sie diese Reise auch in unsere Heimat. Ein eigenes Nest bauen die Jäger übrigens nicht. Sie bevorzugen leere Baumhöhlen, verlassene Nester oder Kirchtürme und Scheunen.

Was können Eulen besonders gut?

Eulen sind genau wie Fledermäuse nachtaktiv und haben faszinierende Eigenschaften. Entdecken die Vögel einmal etwas zu fressen, gibt es für das Beutetier kein Entkommen mehr. Während du am Morgen oder Abend ihre lauten Rufe gut hören kannst, sind sie nachts geräuschlos unterwegs. Das liegt vor allem an ihren speziellen Federn. Die sind so weich, dass die Luft beim Fliegen ohne Geräusche vorbeigleitet. Im Gesicht leiten die Federn verschiedene Töne an die Ohren weiter. So spürt die Eule ihre Beute in ganz weiter Entfernung auf. Auch ihre Augen machen die Vögel zu besonders guten Jägern. Im Verhältnis zum Körper sind sie besonders groß und können im Dunklen außerordentlich gut sehen. Der Kopf besitzt eine weitere, faszinierende Eigenschaft. Eulen besitzen insgesamt 14 Halswirbel, die es ermöglichen, dass die Tiere ihren Kopf um 270 Grad drehen können.

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Wer gefährdet Eulen?

Natürliche Feinde haben die Eulen kaum. Da ihr Nachwuchs noch nicht fliegen kann, bedrohen Marder und Füchse die Jungtiere. Trotzdem stehen die meisten Eulenarten auf der Roten Liste und sind besonders gefährdet. Vor ganz langer Zeit jagten die Menschen Eulen. Sie glaubten damals, dass es ein schlechtes Zeichen war, die Tiere zu sehen. Das ist natürlich Quatsch und wir wissen, dass es nicht richtig ist. Da Eulen aber nur wenige Jungtiere bekommen, erholte sich ihr Bestand nie richtig. Außerdem gefährden Menschen auch heute noch Ihren Lebensraum. Auf Ackerflächen finden die Tiere nicht mehr genug zu fressen und in Wäldern stehen immer weniger Bäume mit großen Höhlen zur Verfügung. Auch die nächtliche Jagd gefährdet die Vögel besonders. Möchten die Jäger ihre Beute auf der Straße fangen, ist die Gefahr groß, dass sie mit einem Auto zusammenstoßen.

Fazit

Eulen findest du hoch oben in den Bäumen von Wäldern, Parks oder in der Nähe von Ackerflächen. Ihre Nester bauen sie meistens nicht selber, sondern brüten in verlassenen Nestern oder in Kirchtürme nahe bei uns Menschen. In Wäldern und Parks findest du noch viele andere Tiere: Willst du wissen wie und wo Eichhörnchen leben?

Welches Tier bin ich? Finde es heraus!

Bildquelle: Getty Images/VEX Collective

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