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Kein Einheitsbrei

Babybrei einfrieren: 9 praktische Tipps für Aufbewahrung & Zubereitung

babybrei einfrierenBabybrei einfrieren: Einfach & praktisch
© PeopleImages/Getty Images

Wenn ihr selbst gekochten Babybrei einfriert, könnt ihr jede Menge Geld und Zeit sparen und habt dennoch immer eine nachhaltige und gesunde Mahlzeit für euer Kind bereit. Klar haben industriell hergestellte Babygläschen ihre Vorteile, doch auch Babybrei selber machen und einfrieren ist kein Hexenwerk. Also ab in die Küche und werdet zum Sternekoch oder zur Sterneköchin für euer Kleines.

Kann man selbstgemachten Babybrei einfrieren?

Auch wenn es vielleicht für einige logisch ist, aber viele Mamas und Papas, die sich zum  ersten Mal mit dem Thema Beikost auseinandersetzen, wissen gar nicht, dass man selbst gekochten Babybrei einfrieren kann. Wichtig sind geeigneten Behälter, zu denen ihr weiter unten genaue Angaben findet. Ob ihr den Babybrei mit einem Pürierstab, einem Standmixer, dem Thermomix oder einem Babynahrungszubereiter zubereiten wollt, ist reine "Geschmackssache" oder eventuell auch eine Platzfrage in der Küche.

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Ihr habt keine Ideen, was ihr für euren Weltentdecker zubereiten sollt? Moment, hier sind unsere Rezeptideen für Babybrei.

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Welche Babybreie kann man einfrieren?

  • Gemüsesorten wie Pastinake, Möhre oder Kürbis, die aufgrund ihrer Verträglichkeit für den Beikoststart empfohlen werden, sind ganz pflegeleicht, was das Einfrieren und Auftauen betrifft.
  • Kartoffeln können sich durch ihre Stärke nach dem Auftauen in Geschmack und Konsistenz etwas ändern. Einfach ausprobieren, ob es dem kleinen Feinschmecker dann noch taugt. Süßkartoffeln hingegen sind unkomplizierter.
  • Auch Avocados können nach dem Auftauen bitter schmecken und eventuell verändern sie ihre Farbe in ein unschönes Braun.
  • Vorsicht bei Rote Beete und Spinat: Durch das Erhitzen nach dem Auftauen wird das enthaltende Nitrat zu Nitrit. In hoher Form ist die Einnahme schädlich für Babys.
  • Obst ist generell auch möglich, doch viele Sorten werden nach dem Auftauen sabschig, sprich sie ziehen Wasser. Auch hier ist Ausprobieren angesagt.
  • Breie aus verschiedenen Getreidesorten braucht ihr nicht vorkochen und einfrieren, da ihr sie schnell und einfach frisch zubereitet könnt. Aber natürlich geht das, wenn ihr zu viel gekocht habt und nichts wegwerfen wollt.
  • Auch lieber keine Milchbreie einfrieren, da sich beim Auftauen Keime bilden können.

Wie kann ich kleine Portionen Babybrei einfrieren?

Viel vorkochen lohnt sich auf jeden Fall, damit ihr nicht ständig in der Küche stehen müsst. Natürlich isst der kleine Spatz das nicht alles auf einmal auf, deswegen ist es besonders "cool", dass ihr die Brei-Mahlzeiten einfrieren könnt. In welchem Gefäß ist euch überlassen, solange sie folgende Voraussetzungen erfüllen: BPA-frei, frostgeeignet und luftdicht verschließbar. Aber natürlich gibt es auch hier spezielle Gefäße zum Aufbewahren von Babynahrung auf dem Markt. Auch Gläschen aus Glas sind möglich, wenn sie vorher ausgekocht wurden. Und bitte nur zu Dreiviertel füllen, da der Brei sich im Gefrierfach noch ausdehnen wird.

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Muss der Brei erst abkühlen?

Nein, ihr müsst nicht erst warten, bis Babys Essen Zimmertemperatur erreicht hat. Im Gegenteil, eine Schockfrostung ist sogar gesünder, da die Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Außerdem können sich dann keine Keime breitmachen. Der frisch pürierte Babybrei kann also direkt ins Gefrierfach wandern. Ist er allerdings noch sehr heiß, dann kühlt den Behälter schnell im kalten Wasser ab. Im Winter reicht ein kurzer Abstecher aufs Fensterbrett – natürlich verschlossen

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Wie lange kann man Babybrei einfrieren?

Bei einer Temperatur von minus 18° G hält sich der DIY-Brei zwei Monate. Am besten ihr schreibt auf den Behälter, wann ihr die Nahrung eingefüllt habt. Und wenn ihr mit mehreren Gemüsesorten experimentiert, vermerkt zusätzlich, was sich in der Gefrierform befindet.

Wie friere ich Fleisch für den Babybrei ein?

Verträgt euer Nachwuchs den Gemüsebrei gut, könnt ihr ab dem 7. oder 8. Monat zwei- bis dreimal die Woche eine kleine Menge Fleisch (20 bis 30 g) untermischen. Und die könnt ihr natürlich ebenfalls vorkochen. Dafür die gewünschte Menge Fleisch kochen, pürieren und im kalten Wasserbad kurz abkühlen. Anschließend im einfriergeeigneten Behälter mit Deckel ab ins Gefrierfach – am bestem in einem mit kleinen Portionen oder ihr nutzt eine Eiswürfelform mit Deckel. Später beim Erwärmen der Breimahlzeit die benötigten Würfel (etwas 20 g pro Würfel) einfach mit unterrühren.

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Tipp: Sobald du Fleisch fütterst, mische dem Brei nach dem Erwärmen außerdem etwa zwei bis drei Teelöffel Vitamin-C-haltigen Obstsaft für die bessere Eisenaufnahme bei. Später kannst du die Fleischportion einmal pro Woche durch fettreichen Fisch (z. B. Lachs) ersetzen.

Warum soll man Öl im Babybrei nicht einfrieren?

Das Öl hat einen Einfluss auf den Geschmack und auf die Konsistenz der Mahlzeit, deswegen gehört es erst nach dem Erwärmen in den Brei. Mehr zum Thema Beikostöl gibt es hier.

Wie erhitze ich Babybrei im Wasserbad richtig?

Die Breimahlzeit sollte direkt vor dem Füttern aufgetaut bzw. erwärmt werden. Ein langsames Auftauen im Kühlbereich birgt ein Risiko für die Keimbildung. Im Wasserbad lässt sich das tiefgekühlte Essen ganz leicht erhitzen. Dabei den Breibehälter ohne den Deckel in einen Topf mit heißem Wasser (etwa 70° G) unter regelmäßigem Rühren erwärmen. Wenn ihr eine Gefrierform mit einzelnen Portionen verwendet habt, dann kommen die benötigte Anzahl an Würfeln in eine wasserbadgeeignete Schale.

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Die Mikrowelle ist ebenfalls als Helferlein möglich. In dem Fall nicht bei höchster Stufe erwärmen, sondern lieber mit weniger Watt und dadurch schonender. Regelmäßig umrühren auch hier nicht vergessen. Praktisch sind auch Babykostwärmer, die für euch den Brei (im Glas) auf die richtige Temperatur bringen.

Wichtig: Aufgetauten Brei weder wieder einfrieren noch einmal erwärmen, sondern eurem Sonnenschein nur "frischen" Brei anbieten.

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Wie erkenne ich die richtige Temperatur für Babys Nahrung?

Manche mögen's heiß – beim Babybrei aber lieber nicht. Deshalb unbedingt vorher selber probieren, ob das Essen die richtige Temperatur hat. Oder lasst euch von den beiden "Tools" hier helfen:

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Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

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