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Beikost: Die 15 häufigsten Fragen zur Babynahrung

Juhu, Essen!

Beikost: Die 15 häufigsten Fragen zur Babynahrung

Erst die Milch, dann die Beikost – so sieht es auf der Menükarte im ersten Lebensjahr vom Baby aus. Doch gerade beim ersten Kind ist das Fragezeichen bei den Eltern zum Thema Beikost genauso groß wie mancher Hunger beim Wonneproppen. Hier kommen die 15 häufigsten Fragen über die Mahlzeiten der Kleinsten. 

1. Warum kriegen Babys Beikost?

Nach vier bis sechs Monaten Muttermilch oder Milch aus der Flasche steigt der Nährstoffbedarf bei eurem Weltentdecker an. Deshalb wird es nun Zeit für die erste Beikost. Die Einführung der Breimahlzeiten bedeutet aber nicht, dass das Baby nur noch Beikost bekommt. Stillen und Fläschchen geben bleibt die Hauptnahrungsquelle. Es beginnt nun langsam der Übergang zur richtigen Nahrung. Aber nicht jeder Säugling ist ein Fan davon. Manche verweigern die Beikost und wollen im ersten Lebensjahr nur Milch zu sich nehmen und entwickeln sich trotzdem ganz normal.

Wenn das bei euch der Fall ist und ihr verunsichert seid, geht zu einer Stillberaterin oder holt euch medizinischen Rat.

2. Warum soll ich mit dem Beikost geben zwischen dem 4. Monat und 6. Monat beginnen?

Vor allem Eisen, Vitamin B6, Zink und Kalzium sind im zweiten Halbjahr sehr wichtig. Deshalb empfiehlt das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) Dortmund, die Beikost in dem Zeitraum einzuführen. Aber natürlich kann euer Sonnenschein auch schon früher oder auch erst später Interesse an "fester" Nahrung entwickeln. Deswegen ist der Start zwischen dem 5. und 7. Monat auch noch absolut im Normbereich. Übrigens könnt ihr das Baby-led Weaning ausprobieren. Dabei darf euer Schatz selbst bestimmen, wann es was probieren möchte.

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3. Warum sind die Beikostreifezeichen wichtig?

Die Beikostreifezeichen enthalten verschiedene motorische und kognitive Fähigkeiten, die euer Baby können muss, damit es gefahrlos und mit Freude an “feste” Nahrung herangeführt werden kann.

4. Welche Beikost darf das Baby essen?

Für die erste Breimahlzeit wird ein verträglicher Gemüsebrei empfohlen, zum Beispiel aus Karotte, Zucchini, Kürbis, Pastinake, Brokkoli oder Fenchel. Wird die erste Sorte gut vertragen, könnt ihr drei bis vier Tage später die Kartoffel einführen. Und danach auch einen Mix aus Kartoffel plus eine Gemüsesorte anbieten.

5. Was soll das Baby bei der Beikost trinken?

Wasser oder ungesüßter Tee ist als Durstlöscher am besten geeignet, damit euer Nachwuchs die richtige Trinkmenge bekommt. Und wie wäre es, wenn ihr passend dazu auch langsam beginnt, dass euer Kleines lernt, aus einem Becher zu trinken?

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5. Wie führe ich die Beikost ein?

Bei den ersten Breimahlzeiten stehen Geduld und Gelassenheit an oberster Stelle. So ist es völlig okay, wenn am Anfang des Zufüttern nur wenige Löffel gegessen werden, schließlich müssen sich kleine Entdecker erst mal mit der neuen Konsistenz, dem neuen Geschmack und dem Löffel vertraut machen. Also nichts überstürzen! Schiebt euer Baby bei den ersten Beikost-Versuchen den Brei immer wieder nach vorn aus dem Mund oder zeigt es gar kein Interesse am Brei, solltet ihr ihm noch ein wenig Zeit geben. Probiert es ein paar Tage später einfach noch einmal.

6. Wie kann ich die Beikost zubereiten?

Mischt dem Gemüsebrei, egal ob gekocht oder gekauft, immer etwas Speiseöl (z. B. Rapsöl) bei: auf 100 Gramm Gemüse jeweils einen Teelöffel Öl. Solltet ihr den Brei selbst kochen, püriert ihn ganz fein und streicht ihn gegebenenfalls durch ein Sieb, damit er eine babytaugliche Konsistenz bekommt.

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7. Warum spielt das Beikostöl eine große Rolle?

Das Öl in der Beikost hilft dem Baby, seine Nahrung besser im Magendarmtrakt zu verarbeiten und deren Nährstoffe und Vitamine besser aufnehmen zu können. Gerade am Anfang wichtig für einen gelungen Beikoststart ohne Verdauungsprobleme.

8. Warum soll ich die Beikost nicht würzen?

Euer Schleckermaul soll den Grundgeschmack der Lebensmittel erst mal kennenlernen. Wartet also damit, bis ihr die Mahlzeiten minimal würzt. Gewöhnt euer Kleines langsam an Gewürze und achtet dann auf die Reaktionen. Testet immer nur ein Gewürz. Nach einer Woche könnt ihr ein weiteres zugeben. Beginnt am besten mit Kräutern. So kann sich euer Baby Schritt für Schritt an den neuen Geschmack gewöhnen. Salz bleibt im ersten Babyjahr aber komplett tabu.

9. Warum beginne ich mit der Beikost mittags?

Morgens ist euer Schatz hungrig und will lieber den Tag mit etwas Vertrautem beginnen: also der Milch. Da ist nicht immer die Bereitschaft für neue Essensexperimente vorhanden. Abends ist er oder sie schon müde vom aufregenden Tag und will ebenfalls vor dem Schlafen gehen noch lieber die Milch haben. Außerdem können unruhige Nächte bevorstehen, wenn ihr abends neue Lebensmittel ausprobiert, die vielleicht nicht gut vertragen werden. Also ist mittags die beste Zeit für das neue Abenteuer.

10. Was kommt beim Beikost nach dem Mittagsbrei?

Etwa vier Wochen nach der ersten Gemüsebreikost sollten die Eltern die zweite feste Mahlzeit des Tages servieren: einen Milch-Getreide-Brei als Abendbrei.

11. Was kann ich morgens als Beikost füttern?

In unserem Beikostplan zum Ausdrucken/Runterladen steht die Empfehlung vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund, dass morgens auch ab dem 10. Monat noch die Brust oder die Flasche die erste Mahlzeit des Tages bleiben kann. Wenn das aber nicht mehr gewünscht ist, könnt ihr es z. B mit feinem Vollkornbrot probieren und es dünn mit Butter oder Frischkäse beschmieren.

12. Wie soll ich die Beikost erwärmen?

Wenn ihr vorkocht und die Menge in, z. B. Aufbewahrungsbecher für Babynahrung von Philips Avent im 20er-Pack mit Deckel für 20,91 € über Amazon, einfriert, dann könnt ihr das Gefäß im Flaschenwärmer oder Mikrowelle erwärmen. Gläschen lassen sich auch in einer Schale mit heißem, nicht mehr kochendem Wasser auf die richtige Temperatur bringen. Wichtig ist es, immer vorher selber kurz überprüfen, ob die das Essen nicht zu heiß ist. Es gibt auch praktische Löffel zum Füttern mit integriertem Wärmesensor, wie z. B. von Munchkin im 4er-Pack über Amazon für 6,33 €.

Übrigens gibt es auch nicht wenige Babys, die fertige Gläschen auch kalt mögen. Also nicht nur Milchbrei, sondern auch herzhafte Gerichte aus dem Glas.

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13. Und wie kann ich Beikost unterwegs erwärmen?

Wenn ihr nicht zu Hause seid, gibt es Warmhaltebecher fürs Gläschen oder Aufbewahrungsbecher. Ebenfalls könnt ihr auch heißes Wasser in einer Thermoskanne mitnehmen und z B. den dazugehörigem Becher als Schalenersatz verwenden, wenn es passt. In Restaurants oder Cafés ist es auch meistens kein Problem, wenn ihr das Personal nach einer Schale mit heißem Wasser fragt.

Egal wie ihr es macht, wenn heißes Wasser im Spiel ist, stellt es nicht in die Nähe vom Baby. Sicherheit geht vor.

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14. Wie soll ich die Menge beim Beikost steigern?

Das soll keine Wissenschaft werden, bei dem ihr Gramm für Gramm überprüft, wie viel euer Mini-Me essen soll. Wenn es eurem Baby schmeckt und es gut vertragen wird, darf es so viel oder so wenig essen, wie es mag. Denn Stillen oder Fläschchen bleibt ja auch nach dem Beikoststart erst mal die Hauptnahrungsquelle. Und wenn euer Liebling dazu sich ganz normal entwickelt und Gewicht zunimmt, braucht ihr euch keine Sorgen machen, wenn Babybrei & Co. nicht sofort aufgefuttert werden. Falls ihr unsicher seid, wendet euch an die Hebamme oder an den Kinderarzt/die Kinderärztin.

15. Wie soll ich Beikost füttern, wenn das Baby noch nicht sitzen kann?

Das Naheliegendste wäre es, euer Liebstes auf den Schoß zu nehmen. Das geht natürlich noch leichter, wenn ihr zu zweit seid und der eine das Baby hat und der andere füttern kann. Deswegen ist der Beikoststart am Wochenende ideal, wenn die ganze Familie zu Hause ist.

Auch sehr beliebt ist die Babywippe als Fütterungsstation. Je nachdem wie schwer das Kind beim Beikostbeginn ist, könnt ihr auch einen Aufsatz für den Kinderhochstuhl verwenden, den ihr vielleicht eh schon von Anfang benutzt, wie z. B. das Newborn Set von Stokke (bis zu 9 kg) für 99 € über babywalz, und später dann auf den Babyeinsatz beim Hochstuhl umsteigen.

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?
Bildquelle: imago images / Westend61

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