Nudeln und Baby: Eine große Sauerei mit jeder Menge Spaß

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Nudeln und Baby: Eine große Sauerei mit jeder Menge Spaß

Nudeln mit Tomatensauce: Das macht Spaß! Wer muss nicht schmunzeln, wenn das Kind am Tisch so aussieht, als wäre es mit dem Gesicht im Essen eingeschlafen? Eingesaut von oben bis unten und ein breites Grinsen im Gesicht. Das lieben wir! Aber ab wann dürfen Babys eigentlich Nudeln essen und welche Rezepte eignen sich für den Anfang?

Ab wann darf mein Baby Nudeln essen?

Es wäre Quatsch zu sagen, dein Kind darf oder muss ab dem und dem Alter Nudeln essen. Das kommt natürlich auf die Entwicklung des Kindes an. In der Regel kann man Babys zwischen sieben und neun Monaten das erste Mal Fingerfood anbieten. Dazu gehören auch Nudeln. Wichtig ist einfach, dass die Art der Leckereien und deren Konsistenz zum Alter des Babys passen.

Natürlich fällt es einem Baby leichter, auf einem Stück Melone herumzukauen, als auf einem Stück gekochtem Fleisch. Das ist auch abhängig von der Anzahl der Zähne, die der kleine Schatz schon hat. Nudeln sind zum Glück nicht so schwer zu kauen. Prinzipiell werden besonders gerne Nudeln aus 100 Prozent Hartweizengrieß oder Vollkorn empfohlen.

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Nudeln für Babys: Eine ganz entspannte Sache

Nudeln als Breizugabe

Wenn du damit beginnen möchtest, den Babybrei mit ein paar Nudeln zu verfeinern, würde ich kleine Nudeln empfehlen. Dafür eignen sich beispielsweise Buchstaben- oder Sternchennudeln sehr gut. Ab dem achten Lebensmonat wird die Konsistenz des Breis etwas gröber. Wenn du glaubst, dass dein Baby seine Freude an den Nudeln haben könnte und bereits gut kauen und schlucken kann, steht dem jungen Glück ja nichts im Wege.

Solltest du dem Ganzen noch nicht so wirklich trauen, warte lieber noch ein paar Wochen. Viele Kinder bevorzugen auch noch im achten Lebensmonat die fein pürierten Breisorten. Das ist völlig normal. Und wenn du dir mal unsicher bist, denk einfach daran: Du kennst dein Baby am besten und weißt, was gut für dein Würmchen ist!

Die Nudel: Ein super Fingerfood

Nudeln bieten sich gut als Fingerfood an. Wenn du dir noch nicht ganz sicher bist, ob dein Baby bereits problemlos größere Stückchen schlucken kann, könnte man es erst einmal mit einer etwas größeren und dickeren Nudel probieren. Andere Optionen sind beispielsweise Banane, Kartoffelsticks oder sogar ein Stück Brot. Mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit wird es zunächst etwas kritisch mit dem fremden Ding in der Hand umgehen, bevor es entscheidet, einfach mal ein Stückchen zu probieren. Schätzt du dein Baby jedoch so ein, dass es noch zu früh ist, höre auf dein Bauchgefühl und warte einfach noch damit. Das Leben ist auch ohne Nudeln großartig!

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Bildquelle: Getty Images/LSOphoto

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