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10 Tipps, die das Baby-Wickeln leichter machen

1x1 des Wickelns

10 Tipps, die das Baby-Wickeln leichter machen

Wir wagen die Prognose: Ihr werdet in den nächsten Jahren viiiiiel, sehr viel Zeit mit Wickeln verbringen. Da ergibt es Sinn, sich ein paar Tricks und Kniffe draufzuschaffen, mit denen die Prozedur leichter von der Hand geht. Und ein paar Ideen, mit denen aus Wickeln mehr wird als 'einfach nur mal schnell den Po sauber machen' können sicher auch nicht schaden. Denn Wickelzeit ist Pflege-, Spiel- und Schmusezeit in einem!

1. Die wichtigsten Punkte fürs richtige Anlegen der Windel

  • Bitte nicht wie im Film (oder bei einem Brathähnchen), die Beine mit einer Hand in die Luft heben. Sondern: Den Po des Babys anheben, indem ihr mit der einen Hand den gegenüberliegenden Oberschenkel heben, das andere Beinchen liegt dabei auf dem einen Eltern-Arm.  (In unsere Bilderstrecke hier könnt ihr genau sehen, wie es geht)
  • Achtet darauf, dass sich der mittlere Teil der Windel nicht aufbauscht und bequem anliegt. Bei Jungs sollte der Penis nach unten zeigen – dann landet das Pipi auch da, wo es hingehört.
  • Die Windel sollte nicht schlabbern, aber natürlich auch nicht zu fest sitzen. Und was heißt das jetzt? Als Anhaltspunkt: Ein bis zwei Finger sollten sich locker zwischen Windel und Bauch schieben lassen.
  • Bei Neugeborenen: Wenn der Nabel noch nicht abgeheilt ist, unbedingt den oberen Rand der Windel umschlagen, damit die Windel nicht reibt.

Richtig wickeln: eine Wickelanleitung

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2. Lasst das Baby nie alleine auf dem Wickeltisch liegen.

Auch wenn das Baby noch ganz klein ist und sich eigentlich noch gar nicht drehen kann. Ein Sturz vom Wickeltisch kommt häufig vor und ist meistens zum Glück nicht tragisch. Aber dafür eigentlich sehr unnötig!

Damit das Wickeln möglichst ohne Hektik abläuft und das Baby nie allein auf dem Wickeltisch legen muss, legt einfach vor dem Wickeln alles bereit, was ihr außer den gewöhnlichen Wickelaccessoires noch benötigt (Nagelschere / frische Kleidung / Fieberthermometer, Spielzeug etc.). Und wenn dann doch mal das Telefon klingelt oder ihr was vergessen habt: Baby entweder mitnehmen oder an ungefährlicherer Stelle ablegen. Es lohnt sich!

3. Ein fester, gut ausgestatteter Wickelplatz.

Hier sollte alles griffbereit liegen, was man zum Wickeln braucht: Frische Windeln, Tücher zum Reinigen, Wundschutzcreme, Wechselkleidung. Der Wickeltisch sollte so hoch sein, dass ihr bequem stehen könnt.

Babys mögen es warm! Wer nicht das ganze Zimmer heizen möchte, ist mit einer Wärmelampe über dem Wickeltisch gut beraten.

Moltontücher aus 100% Bio-Baumwolle

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4. Die Wickelunterlage sollte abwaschbar sein.

Denn Babys pieseln besonders gerne in dem Moment los, wenn Windel aus ist! Und da können auch kleine Mädchen ungeahnt treffsicher sein! Damit euer Baby nicht direkt auf der Plastikunterlage liegt, ist eine Mullwindel oder ein kuschliger Überzug für die Wickelunterlage sinnvoll.

LULANDO Wasserdichte Baby Wickelunterlage

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5. Weniger ist mehr.

Für unterwegs führt kaum ein Weg an Feuchttüchern vorbei. Aber zuhause sind warmes Wasser und Waschlappen oder Baumwoll-Tücher in der Regel genug. Auch wenn es je nach Wickelplatz etwas umständlicher ist mit Wasserschüsselchen zu hantieren – es ist die beste Alternative für Babys Haut und die umweltfreundlichste Alternative für Babys Zukunft.

Hartnäckige Babykacke-Reste kann man mit ein paar Tropfen Babyöl meistens gut entfernen.

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Denkt bei Mädchen daran, immer von vorne nach hinten zu wischen, damit keine Bakterien in die Scheide gelangen.

Beim Wickeln von kleinen Jungs darauf achten, die Vorhaut nicht zurückzuziehen. Hier besteht Verletzungsgefahr!

6. Ein wunder Po ...

... ist durch einen kleinen Trick meistens ganz einfach zu vermeiden: Lasst das Baby eine Weile nackt strampeln, bevor ihr die frische Windel anlegt. Wenn die zarte und empfindliche Haut am Po trocken ist, schützt das vor unangenehmem Wundsein.

Kindern, die zu wundem Po neigen, kann meistens mit ein bisschen Heilwolle in der Windel geholfen werden – die hält trocken, pflegt durch das Wollfett die Haut, ist umweltfreundlich und kostet nicht viel. Heilwolle gibt's in der Apotheke oder dem Drogeriemarkt.

7. Vor und nach dem Wickeln: Hände waschen!

Dazu gibt es einfach. nicht mehr zu sagen. Einfach tun.

8. Wickelzeit ist Spielzeit!

Manche Babys lieben gewickelt zu werden, manche hassen es. Spielen und Quatsch machen ist für beide Gruppen dabei eine gute Idee.

Für Eltern ist die Wickelzeit eine gute Gelegenheit, die Bindung zum Kind zu intensivieren. Jetzt sind Klein und Groß ganz bei der Sache, konzentriert im Hier und Jetzt. Bauchküsse, Krabbelverse oder Babymassagen: Probiert aus, was eurem Kind Spaß macht.

9. Wie funktioniert Wickeln unterwegs?

Fürs Wickeln außer Haus gibt es praktische Wickelunterlagen, die klein zusammengefaltet werden können und später einfach über den Hausmüll entsorgt werden. Damit unterwegs auch garantiert nichts fehlt, hier unsere Checkliste für die Wickeltasche:

  • 2 bis 3 Windeln
  • Wickelunterlage
  • Plastiktüte zum Entsorgen der vollen Windel
  • Reinigungstücher
  • mindestens 1 x Wechselkleidung
  • Spucktuch
  • ggf. Schnuller
  •  Notfall-Spielzeug

Wickelrucksack mit Smart Organizer System

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Vier wichtige Eigenschaften sollte die Wickeltasche haben: Sie sollte groß (vielleicht sogar sehr groß) sein. Denn je größer Ihr Baby wird, umso mehr Accessoires müsst ihr mit euch rumschleppen. Sie sollte viele kleine Fächer haben. Denn mit Kind muss es oft schnell gehen, und so findet man schnell, was man braucht. Sie sollte wasserabweisend sein. Denn Kinderwagenschieben ist auch bei Regenwetter angesagt. Und: Sie sollte nicht zu 'niedlich' sein, damit ihr sie möglichst lange mit Freude nutzen könnt – und zwar alle Familienmitglieder. Süße Bärchen-Motive sind für manche zwar in der Zeit der ersten Schwangerschaftshormone noch 'voll sweet', ein paar Monate später aber irgendwie doch ziemlich peinlich.

10. Wickelwiderstand? Zwecklos!

Manche Kinder finden nichts unnötiger und langweiliger als Wickeln. Bei Babys helfen ein Mobile über dem Wickeltisch oder ein Lieblingsspielzeug, das nur beim Wickeln zum Einsatz kommt.

Was auch hilfreich sein kann: Einfach mal einen anderen Ort für den Windelwechsel wählen.

Loopy & Lotta – Mobile mit sanfter Melodie und flauschigen Figuren

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Größere Kinder, die sich mit aller Macht gegen den Windelwechsel wehren, sollten lieber auf dem Boden oder auf dem Bett (oder sonstwo) gewickelt werden. Später werden Eltern und Kind auch oft zu Wickelkünstlern und das Windelnwechseln geht im Stehen von statten. Es wurden tatsächlich auch schon Zweijährige gesichtet, die sich selbst gewickelt haben (kein Witz!).

Von Stoffy bis Windeleimer: 11 Fragen zur Windel

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Bildquelle: Getty Images / freemixer

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