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Wenn das Baby sich überstreckt: Diese 5 Gründe können dahinterstecken

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Wenn das Baby sich überstreckt: Diese 5 Gründe können dahinterstecken

Es ist ein Anblick, der erst mal irritieren kann: Euer Baby überstreckt sich und wirft dabei seinen Kopf weit nach hinten. Es sieht alles andere als entspannt aus und dazu weint euer kleines Würmchen noch herzzerreißend dazu. Was bedeutet es, wenn die Kleinen das machen?

Wir kennen und lieben den Anblick von friedlich schlummernden Babys. Oder von Wonneproppen, die uns mit großen Kulleraugen anlächeln. Was uns verunsichert, sind Babys, die stark angespannt sind. Es zeigt, dass sie irgendwas bedrückt. Nicht jedes Baby macht diese Bewegung. Aber wenn euer Nachwuchs sich ständig überstreckt, dann ist ein Arztbesuch angesagt, um eine medizinische Ursache auszuschließen. Als erste Maßnahme ist es immer wichtig, dass ihr ganz ruhig versucht, euer Baby mit Kuscheleinheiten und lieben Worten zu trösten und ihm das Gefühl gebt, dass er mit seinen "Qualen" nicht allein gelassen wird.

Mein Baby überstreckt sich: 5 mögliche Ursachen dafür

#1 Kaiserschnitt

Ein Kaiserschnitt und insbesondere ein Notkaiserschnitt kann nicht nur bei den Eltern ein Trauma hinterlassen, sondern ebenfalls bei Säuglingen ein Geburtstrauma auslösen und Blockaden verursachen, da das zarte Würmchen direkt aus der Gebärmutter geholt wird. In vielen Fällen kann ein Gang zum Osteopathen helfen, der sanft die Blockaden löst. Und somit auch das Durchstrecken lindern kann.

#2 Wachstumsschub

Sie klingen nach einem aufregenden Entwicklungssprung und das sind sie auch. Doch Wachstumsschübe bedeuten auch Stress für die Kleinen, wenn plötzlich die motorische, emotionale und geistige Entwicklung einen riesen Schritt nach vorne macht. Und bei manchen Babys macht sich das in Form von Überstrecken bemerkbar. Gerade wenn wieder so eine Phase bevorsteht, achtet darauf, genügend Ruhe und Auszeiten einzuhalten und Veränderungen der gewohnten Abläufe zu vermeiden. Für euren Nachwuchs steht schon genug Neues auf dem Plan.

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#3 Bauchschmerzen/3-Monats-Koliken

Wenn es könnte, dann würde euer Baby "Aua" schluchzen. Bauchkrämpfe und Blähungen sind auch wirklich echte Plagegeister. Und durch das Schreien schlucken die Minis noch mehr Luft, welche im Bauch für noch mehr Unwohl sorgt. Die Reaktion bleibt eben nicht mehr nur beim Weinen, sondern auch beim Kopf nach hinten werfen. Ein Teufelskreis, insbesondere bei den 3-Monats-Koliken. Sanfte Maßnahmen sind Babybauchmassage, Wärmekissen oder auch blähungslindernde Medikamente aus der Apotheke.

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#4 Baby überstreckt sich ebenfalls bei Reizüberflutung/Überforderung

Stress wirkt sich nicht nur bei uns Großen auf alles Mögliche aus, auch die Kleinsten sind besonders anfällig dafür. Schließlich können sie euch noch nicht mitteilen, dass die Musik oder der Fernseher zu laut ist, sie der Großfamilienbesuch stört oder der überfüllte Spielplatz nicht ideal ist, um runterzukommen. Auch wenn es nicht immer leicht ist, insbesondere wenn größere Geschwisterkinder da sind, sollten die Ruhebedürfnisse des jüngsten Familienmitgliedes nicht zu kurz kommen.

Tipp: Nehmt euren Schatz in die Trage, das beruhigt in den meisten Fällen sofort und durch die körperliche Nähe fühlt es sich sofort geschützt und isolierter vom Stress.

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#5 KiSS-Syndrom/Tonusasymmetrie

Wenn euer Nachwuchs wirklich oft den Kopf in den Nacken streckt und in dieser unbequemen Haltung verharrt, dann könnte sein Bewegungsapparat Schmerzen bei ihm auslösen. Mögliche Ursache: Die Tonusasymmetrie, auch KiSS-Syndrom genannt, die unbedingt vom Arzt behandelt werden muss. Durch die Blockierung der Bewegungssegmente im Bereich der Wirbelsäule entsteht nicht nur eine Haltungsasymmetrie, sie kann auch zu Entwicklungsverzögerungen führen. Bei einem positiven Befund kann der Kinderarzt oder Kinderorthopäde eine Physiotherapie verschreiben.

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Bildquelle: Korneeva_Kristina/iStock/Getty Images Plus

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