Milchbildung anregen: Das musst du wissen, um ein Adoptivkind zu stillen

Geht das?

Milchbildung anregen: Das musst du wissen, um ein Adoptivkind zu stillen

Das Baby ist da, die Milchbildung wird angeregt und der Beginn einer hoffentlich guten Stillpartnerschaft kann nichts mehr im Wege stehen. Aber wie ist das bei Adoptivbabys? Können Frauen auch ohne vorangegangener Schwangerschaft stillen?

Die Antwort ist Ja, aber mit viel Geduld, Kraft und Ausdauer. Und viel Hilfe und Verständnis vom Partner und Familie. Schon bei Frauen mit Babybauch erweist sich das Stillen nach der Geburt manchmal als eine große Herausforderung. Für Mamas mit nicht leiblichen Kindern ist es eine besonders große Hürde. Aber der Wunsch, das neue Familienmitglied zu stillen, kann in Erfüllung gehen – vorausgesetzt das Baby will gestillt werden. Dabei spielt auch der Zeitpunkt eine enorme Rolle. Je früher die baldigen Mamas erfahren, wann sie das Adoptivkind mit nach Hause nehmen können, desto eher können sie mit den Vorbereitungen beginnen.

Warum lässt sich ohne Schwangerschaft die Milchbildung anregen?

Durch das Saugen des Babys an der Brust oder durch das Abpumpen wird die Prolaktinausschüttung, ein milchbildendes Hormon, angeregt. Die Entwicklung von den notwendigen Drüsengewebe dauert viele Wochen. In dieser Zeit muss die Brust durch Pumpen oder Saugen angeregt werden. Das Wachstum der Milchdrüsen ist ohne Schwangerschaft und Geburt natürlich nicht so stark ausgeprägt, wie es sonst der Fall ist, aber es geht ja auch erst mal um die Nähe beim Stillen zwischen Adoptivmama und Baby, damit eine Bindung entstehen kann. Und mit Säuglingsnahrung zuzufüttern, ist absolut berichtigt, und auch leibliche Mamas mit mehr Muttermilch greifen darauf zurück.

10 Probleme beim Stillen und wie du sie löst

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Stillen mit kleinen Helfern:

Stillen verläuft bei jeder Mama individuell. Und auch so sind die Bedürfnisse des Säuglings. Ob deine Milchmenge ausreicht und wie viel du am Anfang und im weiteren Verlauf zufüttern musst, besprichst du am besten mit dem Kinderarzt oder der Hebamme.

Angaben zur Berechnung:

  • Alter des Kindes: ${ model.age.year } Jahre ${ model.age.month } Monate
  • Geschlecht des Kindes: ${ genders[model.gender].toLowerCase() }
  • ${ label.name } des Kindes: ${ model.measurements[measurement] } ${label.unit}

Ergebnisse:

Wahrscheinliche Größe des Kindes mit 18: ca. ${ results.predictedSize } cm

${ label.name }

Die ${ label.name } ihres Kindes liegt genau im Mittelwert.

Dein Kind ist ${ label.adj[+(results[measurement] > 50)] } als ${ Math.max(results[measurement],100-results[measurement]) }% der Kinder.

${ label.unit }

Weitere Information, Kontakt zu einer Stillberaterin oder zu einer Stillgruppe, die Erfahrungen mit stillenden Adoptivmüttern haben, bekommst du bei La Leche Liga.

(Quelle: "Das Stillbuch" von Hannah Lothrop)

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?
Bildquelle: KuznetsovDmitry/iStock/Getty Images Plus

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