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Herausforderung

Eltern sein & sexuell befriedigt? 6 Tipps, wie ihr eure Lust im Alltag behaltet

Sexuelle Lust Eltern sein
© Getty Images/Wirestock

Familienleben und Sex zu vereinbaren, ist wirklich keine leichte Sache.  Wenn Kinder in eine Beziehung kommen, ist Erotik erstmal nicht die wichtigste Sache in der Partnerschaft. Wer ein Baby und vielleicht noch weitere Klein- und Schulkinder zu versorgen hat, findet einfach kaum noch Gelegenheiten für Intimitäten mit dem Partner oder der Partnerin. Dabei ist das so wichtig für euch selbst, eure Entspannung und euer Miteinander. Wir wollen euch einige Anreize geben, wie ihr auch im größten Familienchaos eure gemeinsame Lust ausleben könnt.

Spontan bleiben & die Gelegenheit nutzen

Die größte Hürde für Elternsex mit kleinen Kindern sind einfach gesagt: die Kinder. Wenn Kinder nur eng an dich gekuschelt schlafen oder nachts ständig wach werden, dann ist Erotik einfach nicht möglich. Es fehlt einfach an Zeit und auch an Möglichkeiten ungestört Sex zu haben, ohne dass Kinder dabei sind oder jede Sekunde aufwachen könnten. Noch dazu habt ihr beide so viel Alltagsthemen im Kopf: Der überbordende Mental-Load hilft auch nicht gerade, ständig an Sex zu denken.

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Als Eltern mit kleinen Kindern müsst ihr also recht spontan reagieren, um zueinander zu finden: Es ist Sonntag, 6 Uhr und die Kinder pennen? Klar wäre eine ausgedehnte Massage mit Kerzenschein oder ausgedehntes Vorspiel im Bett wunderschön. Doch die Kleinen können jede Minuten wach werden! Nutzt die Gelegenheit für Sex, sobald sie euch bietet. Ihr müsst einfach pragmatisch und flexibel sein, sonst wird es nie was.

Natürlich passt das nicht immer, ihr wollt oft einfach auch nur schlafen und euch ausruhen. Aber manchmal lohnt es sich den Partner aus dem Schlaf zu wecken für einen kleinen erotischen Quickie. Wenn euer Bett gerade belegt ist, dann geht ihr einfach auf die Couch oder ins Bad. Der gewisse Zeitdruck und das Wissen, dass die Kinder gleich aufwachen, kann euch auch extra antörnen. Probiert es einfach mal öfter aus.

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Macht es euch selbst!

Sex ist nicht nur Sex mit dem Partner. Vergesst nicht, wie gut Solosex tut und wie gesund er ist. Wenn der Partner gerade keinen Kopf für einen Quickie hat oder einfach müde ist, dann macht es euch doch einfach selbst! Mit den richtigen Handgriffen oder passenden Tools kann das schon in wenigen Minuten zur totalen Befriedigung führen. Seid offen für euren Körper und nehmt euch die Zeit. So erkennt ihr auch, was euch gefällt und verliert nicht die Verbindung zu euch selbst.

Denn Lust fängt immer im Kopf an und nicht nur mit dem Partner oder der Partnerin. Schenkt euch regelmäßig diese erotische Zeit mit euch selbst. Und wenn ihr das bisher selten oder noch nie gemacht habt: Es ist nie zu spät, mit Sextoys und Co. zu beginnen.

Feste Sexdates einplanen

Neben spontanen Gelegenheiten, die den erotischen Kick geben, sind feste Zeiten für die Liebe total wichtig. Nehmt euch regelmäßig Zeit füreinander, wo ihr auch mal ungestört seid. Das geht natürlich nur, wenn die Kinder mal bei Oma, Opa oder Freunden bzw. Freundinnen sind. Wir wissen, dass nicht jede Familie aus verschiedensten Gründen ein gutes Betreuungsnetz für die Kinder hat. Wer das hat, sollte es definitiv regelmäßig nutzen für ein Sexdate mit dem Partner oder der Partnerin.

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Macht es euch zu Hause gemütlich, kocht etwas gemeinsam und habt einen aufregenden Abend nur zu zweit. Vielleicht kann der Babysitter auch mal über Nacht bleiben? Dann könnt ihr vielleicht auch mal romantisch essen gehen und länger aus bleiben, oder sogar woanders übernachten. Ein Ortswechsel kann Wunder bewirken für den ewigen Alltagstrott.

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Sexleben und Familienbett: Werdet erfinderisch!

Euer Ehebett ist mittlerweile zu einem Familienbett geworden? Dann ist es natürlich gar nicht leicht, den Platz für ungestörte Intimität zu zweit zu finden. Nicht jedes Paar fühlt sich wohl damit, Sex zu haben, wenn das Baby und/oder Kleinkind daneben schläft. Das ist eine sehr persönliche Sache.

Schleicht euch raus, sobald die Kleinen eingeschlafen sind. Ein Quickie unter der Dusche, Sex in der Küche, im Flur oder ein ausgedehntes Bad spätnachts zu zweit? Manchmal muss man als Eltern erfinderisch werden. Wenn ihr einen privaten, von fremden Blicken abgeschirmten Garten habt, warum nicht mal zum Gartensex treffen? Auch das kann aufregend sein. Es gibt viele Möglichkeiten, ihr müsst nur mit einer anfangen ...

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Ergründet euren Körper immer wieder neu

Aus vielen familiären, beruflichen oder persönlichen Gründen kann es Phasen geben, in denen man sehr lange keinen Sex hat. Vielleicht sogar Monate oder ein Jahr und mehr? Das kann in Langzeitbeziehungen oder mit Kindern schon mal vorkommen. Das heißt nicht, dass es bei euch sexuell Probleme gibt, es war einfach immer etwas anderes wichtiger.

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Durch ein zweites oder drittes Kind wurde alles vielleicht nochmal total anders bei euch und der Alltag hat euch überrollt. Dann rückt Erotik einfach in den Hintergrund und man muss sich als Paar und Familie ganz anders organisieren. Fangt damit an, darüber zu sprechen, wie ihr euch mit der Situation fühlt und sagt einander, dass ihr euch körperlich vermisst. Fragt den anderen bzw. die andere, womit er oder sie vielleicht nicht zufrieden ist oder was er bzw. sie gern ändern würde. Bleibt offen füreinander und nehmt nie an, dass ihr euer Gegenüber schon genau kennt.

Lust verändert sich mit den Jahren, mit der Erfahrung, nach einer oder mehreren Geburten und beim Leben mit Kindern. Entdeckt eure gemeinsame Lust wieder schrittweise miteinander und probiert vielleicht mal etwas Neues aus. Das kann ein Sexspielzeug sein, ein neuer Ort für Sex, neue erogene Zonen und Sexstellungen, die ihr vielleicht früher nicht mochtet.

Massiert einander oder spielt miteinander, vielleicht steht ihr jetzt auf kleine Rollenspiele, Dirty Talk oder habt einen anderen Fetisch entdeckt? Traut euch, einander eure sexuellen Wünsche zu zeigen. Bei Amorelie, Orion oder Eis.de findet ihr für jede sexuelle Spielart die passenden Utensilien.

Ist Zeit und Gelegenheit nicht euer Problem, sondern eher eure Libido, die scheinbar nachgelassen hat? Das kann auch medizinische Gründe haben. Mehr erfahrt ihr hier:

Holt euch Inspiration von außen!

Manchmal ist es auch gut, sich Hilfe von außen zu holen. Damit ist nicht nur ein Paarcoaching gemeint, das auch sehr hilfreich sein kann, zu erkennen, wo Probleme liegen. Meistens hapert es einfach an der guten Kommunikation miteinander und dass man einander wirklich zuhört und versucht sich zu verstehen. Ein Anfang kann auch das gemeinsame Schauen eines erotischen Filmes oder Pornos sein. Wichtig ist, dass er euch beiden gefällt und ihr euch wohl damit fühlt bzw. davon erregt werden und nicht angewidert.

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Es gibt aber auch weitere Möglichkeiten: Eine Paarmassage kann sehr anregend sein und euch einander körperlich näher bringen. Oder ihr bucht euch mal einen Kurs über Tantra. Das ist eine spirituelle Praxis aus Indien. Bei der Tantramassage soll sexuelle Energie über die Berührung fließen und angeregt werden. Es gibt solche Massagen auch für Paare. Sucht einfach mal nach Tantramassagen in eurer Nähe, guckt euch die Webseiten und das Angebot genau an und fragt nach, was dabei passiert und was euch erwartet. Dann könnt ihr entscheiden, ob ihr es mal ausprobieren wollt.

Katja Nauck

Vergesst nie, dass ihr nicht nur Eltern, sondern auch ein Liebespaar seid!

Erinnert euch daran, wie ihr euch körperlich kennengelernt habt und bleibt neugierig aufeinander. Euer Körper und eure Gefühle verändern sich mit den Jahren, doch das heißt ja nicht unbedingt etwas Schlechtes. Es ist nur eine Herausforderung, sich als Eltern weiterhin auch als erotische Wesen zu sehen. Dafür wünsche ich euch die nötige Kraft, Energie und Liebe zu euch selbst und zueinander.

Katja Nauck

Bist du ein(e) Sexperte(in)? Mach den Sex-Test!

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