Supermärkte schließen? In diesem Fall schon

Corona-Krise

Supermärkte schließen? In diesem Fall schon

An den vermehrten Hamsterkäufen ist die Angst vieler Menschen zu erkennen, dass unsere Supermärkte schließen. Bei einem Edeka in Berlin war das gestern der Fall.

Auch wenn seit Montag bundesweit ein Kontaktverbot besteht, dürfen wir weiter ganz normal unsere Einkäufe tätigen. Unter einer Bedingung: Wir halten den Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Menschen ein, um die Verbreitung des Corona-Virus nicht noch weiter anzufeuern. Eigentlich logisch, für manche Leute aber anscheinend zu viel verlangt.

Supermärkte schließen bei zu wenig Abstand

In einem Edeka-Markt in Berlin-Charlottenburg war es am gestrigen Nachmittag so voll, dass sogar die Polizei einschreiten musste. Gemeinsam drängten sich Kundinnen und Kunden durch die Gänge, ohne auch nur den Versuch zu machen, den Mindestabstand einzuhalten. Die Einsatzkräfte positionierten sich an der Tür der Filliale, um den Zugang zu kontrollieren. Leider blieb der Laden einfach zu voll, weshalb der Marktleiter entschloss, den Laden bereits um 15 Uhr zu schließen.

Edeka machte bei Instagram nochmal einen Aufruf, in welchem sie alle Menschen darum bitten, jetzt besonders rücksichtsvoll einzukaufen: Mit gewaschenen Händen, mit Mindestabstand und nur mit den Produkten im Einkaufskorb, die wir wirklich brauchen.

Neue Öffnungszeiten? Supermärkte bleiben normal geöffnet

Der Edeka in Berlin gehört zu den absoluten Ausnahmen: Bundesweit haben Supermärkte und Discounter keine neuen Öffnungszeiten, hier bleibt alles beim alten.  Wichtig ist eben einfach, beim Einkaufen den Mindestabstand einzuhalten und nur so viel einzukaufen, wie man wirklich braucht. Kein Haushalt braucht fünf Packungen Klopapier, schließlich können wir ja jederzeit wieder einkaufen gehen.

Da sich viele Menschen jedoch weiterhin nicht an die Abstandsregelung halten, kann es ab jetzt passieren, dass ihr vor dem Supermarkt anstehen müsst (auch hier gilt die 1,50 m Regelung). So wird verhindert, dass Menschen sich in diesen Tagen zu nah kommen. Gleichzeitig wird in vielen Filialen mit Markierungen auf dem Fußboden, z. B. im Kassenbereich, gearbeitet, um uns an die Regeln zu erinnern.

Lisa Purrio
Das sagtLisa Purrio:

Mein Fazit

So schwer kann es doch eigentlich nicht sein, oder? Damit unsere Supermärkte auch weiterhin für uns da sein können, denkt bitte dran: Abstand halten!

Bildquelle: Getty Images/SeventyFour

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