Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Musikgarten: Die 5 wichtigsten Fragen zur musikalischen Früherziehung

Hast du Töne?

Musikgarten: Die 5 wichtigsten Fragen zur musikalischen Früherziehung

Sicher gibt es ihn auch in deiner Region: einen 'Musikgarten' für die musikalische Früherziehung von Babys und Kleinkindern. Was du über die Kurse und Gruppen wissen musst – und was es für dein Kind und dich bringt.

1. Ab welchem Alter ist der Musikgarten geeignet?

Die Kurse im Musikgarten sind in drei Phasen unterteilt, um sicherzustellen, dass der Kursinhalt auch zum Entwicklungsstand der kleinen "Schüler" passt.

  • Musikgarten für Babys zwischen circa sechs und 18 Monaten
  • Für Kleinkinder von 18 Monaten bis drei Jahren: Musikgarten Phase 1
  • Musikgarten Phase 2 für Kinder von drei bis fünf Jahren

Nur zur Phase 2 gehen die Kinder – teilweise – alleine, in den beiden anderen Altersgruppen ist je eine Begleitperson, zum Beispiel Mama, Papa, Oma oder Opa, dabei.

2. Seit wann gibt es den Musikgarten?

Von der Musikpädagogin Dr. Lorna Lutz Heyge entwickelt, startete der Musikgarten erst einmal in den USA, bevor er 1994 nach Deutschland kam. Sie ist auch Autorin zahlreicher Bücher, wie zum Beispiel von "Wir machen Musik "Zu Hause" - Liederheft inkl. CD: für 1 1/2- bis 3-jährige Kinder. Liederheft mit CD", das es unter anderem bei Amazon gibt*.

Musikalische Früherziehung an sich gibt es natürlich bereits viel länger – nämlich seit etwa 1900. Schon damals war man sich im Klaren darüber, dass durch eine frühe Förderung die Entwicklung von Babys in Sachen Musikalität, Kreativität und Kommunikation angeregt wird.

In Deutschland ist die musikalische Früherziehung untrennbar mit einem Namen verbunden: Carl Orff. Der Pädagoge und Komponist prägte das Konzept gemeinsam mit Gunild Keetmann, das sich ab den 1960er-Jahren stark verbreitete.

3. Was wird im Musikgarten gemacht?

Gemeinsam gesungen, getanzt und mit einfachen Instrumenten wie Klanghölzern, Trommeln oder Rasseln musiziert. Außerdem gehören Kinderreime oft zum Repertoire.

Mit Spaß bei der Sache: Die meisten Kinder lieben den Musikgarten

 

4. Was "bringt" der Musikgarten?

  1. Dein Kind baut schon früh ein Verhältnis zur Musik auf. Es wird für Töne, Geräusche und Rhythmen sensibel gemacht.
  2. Durch das gemeinsame Musizieren intensiviert sich die Bindung zwischen dir und deinem Kind.
  3. Die Eltern "lernen", wie man spielerisch musiziert und können das auch zuhause mit ihren Kindern umsetzen. Oft bekommt man auch Textblätter, Liedhefte oder CDs mit.
  4. Man trifft Eltern mit gleichaltrigen Kindern und kann Kontakte knüpfen.

Experten sind sich einig: Bereits in den ersten Lebensjahren musikalische Erfahrungen zu machen, ist positiv für die Entwicklung jedes Kindes und wirkt sich auf das ganze, spätere Leben aus.

5. Wo gibt es Musikgarten Kurse?

In fast allen Regionen Deutschlands werden Kurse angeboten – von städtischen oder privaten Musikschulen, in Gemeindezentren oder anderen Bildungsstätten. Google doch mal Musikgarten in Verbindung mit deinem Wohnort. Bestimmt wirst du fündig.

Normalerweise sind nicht mehr als zehn bis zwölf Kinder in einer Gruppe. Je nach Altersstufe dauert eine Einheit 30 bis 60 Minuten.

*gesponserter Link

Glockenspiel und Co: Die besten Instrumente für musikalische Früherziehung

Glockenspiel und Co: Die besten Instrumente für musikalische Früherziehung
Bilderstrecke starten (17 Bilder)
Bildquelle: Aufmacherbild: fatihhoca / Getty Images . Artikelbild: DGLimages / Getty Images

Hat Dir "Musikgarten: Die 5 wichtigsten Fragen zur musikalischen Früherziehung" gefallen? Dann schreib uns einen Kommentar oder teile unseren Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Pinterest oder Instagram folgen.

Meine Empfehlung für dich

Galerien

Lies auch

Teste dich