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Das Spiel "Himmel und Hölle": So geht das beliebte Outdoorspiel für Kinder

Kinderspiele 6-10 Jahre

Das Spiel "Himmel und Hölle": So geht das beliebte Outdoorspiel für Kinder

Eure Kinder verschönern gerade den Hof mit Straßenkreide? Da wird bestimmt auch gleich das Spiel "Himmel und Hölle" aufgemalt. Aber wie geht das noch mal genau? 

Das Spiel "Himmel und Hölle: Die Vorbereitung

Bevor ihr mit dem Spiel "Himmel und Hölle" beginnen könnt, braucht ihr zuerst einmal ein Spielfeld. Das malt ihr am besten mit dicker Straßenkreide in einem Hof auf den Boden oder ihr sucht euch einen geeigneten Platz auf dem Gehweg. Das klassische "Himmel und Hölle" Spiel besteht aus insgesamt acht eckigen Feldern, die gerade aufeinander aufbauen. Ganz unten ist die "Erde", dann folgen die Felder 1 bis 5. In das vorletzte Feld schreibt ihr dann noch "Hölle" und in das ganz oben "Himmel" und schon kann das Spiel beginnen.

"Himmel und Hölle": So wird gespielt

Der erste Spieler nimmt ein Steinchen in die Hand und wirft es ins Feld „Erde“. Gelingt ihm das, muss er in das "Erde-Feld" hineinhüpfen und beim Landen das Steinchen gleich mit den Füßen ins nächste Feld, also Nummer 1, stoßen. Von dort geht es weiter zu Feld Nummer 2, von dort zu Feld Nummer 3 usw..

Aber Vorsicht: Das Steinchen darf nicht ins „Hölle“-Feld kullern, sonst ist der nächste Mitspieler dran. Das Gleiche gilt auch, wenn das Steinchen außerhalb des anvisierten Felds landet oder ins falsche Feld gehüpft wird. Wer aussetzen muss, darf später aber genau an der Stelle wieder weitermachen, wo er gepatzt hat. Wer es schließlich in den "Himmel" schafft, macht sich wieder auf den Weg zurück zur "Erde". Doch auch auf dem Rückweg gilt: Macht einen Bogen um die "Hölle".

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"Himmel und Hölle": So viele Varianten hat das Spiel

Der Spielplan lässt sich vielfach verändern, zum Beispiel indem ihr zusätzliche Felder ansetzt. So entsteht ein "Himmel und Hölle" Spiel mit insgesamt elf Feldern und noch mehr Spielspaß. Ihr könnt aber auch die Felder 4 und 5 rechts und links von der "Hölle" platzieren. Dann wird es noch ein bisschen kniffliger, das Steinchen von Feld 3 in Feld 4 und von dort in Feld 5 zu manövrieren, ohne in der "Hölle" zu landen.

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Doch nicht nur der Spielplan lässt sich kreativ verändern, ihr dürft bei "Himmel und Hölle" auch mit den Regeln jonglieren. Zum Beispiel könntet ihr euch dafür entscheiden, das Steinchen immer von außen in das nächste Feld hineinzuwerfen. Wer an der Reihe ist, hüpft dann also zu seinem Steinchen, hebt es auf und springt die einzelnen Felder zurück zum Anfang. Dabei darf auf keinen Fall eine Linie berührt werden und natürlich muss der Stein auch immer im richtigen Feld landen. Sonst ist der nächste Spieler dran.

"Himmel und Hölle": Ein Spiel, viele Namen

So bunt und vielfältig die Variationen von "Himmel und Hölle", so unterschiedlich sind auch die Namen für das beliebte Kinderspiel. In Süddeutschland zum Beispiel wird der Outdoor-Spaß "Schnecken- oder Paradieshupfen" genannt, in anderen Gegenden auch "Hinkelstein", "Reise zum Mond" oder "Hüppekasten". Und überhaupt kennt man "Himmel und Hölle" auf der ganzen Welt, in Spanien heißt der Outdoor-Klassiker „Rayuela“ , „Kuntae Billae“ in Indien und in England spielen die Kinder liebend gern „Hopscotch“.

Klar, Abwechslung muss sein auch beim Spielen im Freien. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde Gummitwist? Oder wer hat Lust auf Ochs am Berg? Und schon kann der Outdoor-Spaß weitergehen!

Bildquelle: GettyImages/StefaNikolic

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