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Billie Eilish: Digitale Technologien können die Welt verbessern

Von wegen blöd

Billie Eilish: Digitale Technologien können die Welt verbessern

Billie Eilish, Ikone einer ganzen Generation, äußert sich zu den Vorwürfen, Teenager würden digitale Technologien nur aus Narzissmus nutzen.

Die Popsängerin verteidigte in einem Interview digitale Technologien. Und Teenager weltweit gleich mit. Denn gerade die Generation Z steht im Verruf, durch die sozialen Medien immer nur um sich selbst zu kreisen.

Teenies hängen immer am Smartphone

Hier ein Like, da eine Nachricht checken, das kann Eltern rasend machen. Viele Jugendliche wirken, als seien sie mit ihren Smartphones fest verwachsen. Kaum etwas in der realen Welt kann ihre Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum fesseln. Studien wollen gar herausgefunden haben, dass wir Menschen seit der Erfindung der sozialen Medien die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches haben.

Digitale Technologien können die Welt verbessern

Also alles blöd mit diesen digitalen Technologien? Überhaupt nicht, findet Billie Eilish. Natürlich stimmt es, so sagte sie in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa, dass Jugendliche einen gewissen Grad an Besessenheit von sozialen Medien und Likes haben.

Aber darüber hinaus bieten digitale Technologien auch die Möglichkeit, die Welt zu verbessern. Sie seien, laut Eilish, sogar zentrale Schlüssel dabei. "Man kann mithilfe digitaler Technologien einfach so viel lernen. Es gibt so viele Themen, wie soziale Ungerechtigkeit oder das Klima, von denen ich vor der Zeit des Internets einfach keine Ahnung hatte", sagte die 18-Jährige.

Informationen in Sekundenschnelle

Heute kann sich jede*r mit einem internetfähigen Telefon und einem Zugang zum Internet über alles informieren, und das in Sekundenschnelle. Da mag viel oberflächlicher Kram bei sein, aber Themen, die Jugendliche interessieren, werden immer auch in die Tiefe gehen. Und durch die sozialen Medien fällt es Teenagern heute leichter, Anschluss zu finden. Denn in den sozialen Medien findet sich oft genug jemand, der das gleiche Interesse teilt.

Natürlich ist nicht alles gut in den sozialen Medien. Hier gibt es jede Menge Übergriffe, Cybergrooming und Mobbing. Aber alles hat immer zwei Seiten. Und die, die Billie Eilish im Interview besonders hervorhob, die verdient es durchaus auch gesehen zu werden.

Auch Eltern lernen dazu

Wenn eure Kinder demnächst mal wieder viel zu lange am Handy daddeln, dann fragt doch einfach mal genauer nach, was sie da eigentlich machen. Das kann auch ein Türöffner für neue gemeinsame Erfahrungen sein. Denn auch wir Eltern sind schließlich nie zu alt um etwas dazuzulernen.

Quelle: Spiegel.de

Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Mein Fazit

So schwierig, wie die sozialen Medien manchmal sind, weil ungefiltert Hass und Häme und Mobbing ins heimische Wohnzimmer fließen können, so wertvoll sind sie doch auch. Was ich schon für Tipps dort bekommen habe.

Wie bei allem gilt wohl: Die Dosis macht das Gift. Teenager die dauerdaddeln sind für den Familienfrieden eine echte Herausforderung. Hier hilft nur, aufeinander zuzugehen. Und als Elternteil offen und interessiert bleiben. Es gibt durchaus immer auch Dinge, die wir noch von unserem Nachwuchs lernen können.

Bildquelle: getty images / Getty Images Europe / Gareth Cattermole / Staff

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