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Kinder Fahrradhelm Test 2020: Was ist beim Kauf wichtig?

Sicher unterwegs

Kinder Fahrradhelm Test 2020: Was ist beim Kauf wichtig?

Eins ist sicher: Kinder sollten ihr Fahrrad nur mit einem Helm nutzen. Aber woran erkennt man eigentlich einen guten Kinder Fahrradhelm? 5 Punkte, worauf es beim Helmkauf ankommt plus die ADAC Testsieger.

Die Zahl der Verkehrstoten durch Fahrradunfälle steigt von Jahr zu Jahr. Laut dem Statistischem Bundesamt starben 2018 insgesamt 445 Fahrradfahrer bei Unfällen. 2017 waren es noch 382 Radfahrer. Vor allem, wenn ihr in einer größeren Stadt lebt und dort mit dem Fahrrad unterwegs seid, kann es schnell mal gefährlich werden. Radfahrer haben hier häufig zu wenig sichere Radwege und werden deshalb dort besonders oft durch Unfälle mit Pkw oder Lkw getötet.

Fahrradhelme retten Leben. Laut dem Bundesverkehrsministerium fängt ein Helm bis zu zwei Drittel der Energie ab, die bei einem Aufprall ohne Helm direkt auf den Kopf einwirken würde. Deshalb kommt es bei Helmträgern viel seltener zu schweren Kopfverletzungen. Für Kinder sind Helme noch viel wichtiger: Besonders, wenn sie Radfahren lernen, und noch etwas wacklig unterwegs sind, kommt es häufig zu Stürzen. Darum sollten Kinder niemals ohne Helm auf ihr Fahrrad steigen. In diesem Punkt solltet ihr auch nicht mit euch reden lassen. Ohne Helm, kein Fahrrad fahren. Oft finden Kinder Helme aber blöd und weigern sich, einen aufzusetzen. Deshalb ist es super wichtig, dass ihr nicht einfach einen guten Helm für euer Kind kauft, sondern gemeinsam mit ihm einen auswählt, der ihm auch optisch gefällt.

ADAC Testsieger: Nutcase Little Nutty Kinder Fahrradhelm

ADAC Testsieger: Nutcase Little Nutty Kinder Fahrradhelm

Kinder Fahrradhelm: Diese 5 Dinge sind entscheidend

Fahrradhelme gibt es in vielen verschiedenen Größen, Formen und Preisklassen. Das verunsichert schnell. Welche Form schützt den kleinen Kinderkopf am besten? Und worauf muss man noch achten? Im Fahrradhelm Test der ADAC wurden vor allem fünf Punkte deutlich, worauf es bei Kinder Fahrradhelmen ankommt:

  1. Die Form: Wichtig ist, dass mit dem Helm nicht nur der Kopf an sich, sondern auch Schläfen und Nacken geschützt sind. Trotzdem darf der Helm nicht zu tief im Nacken sitzen, weil sonst die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist.
  2. Verstellbarkeit: Ein guter Helm für Kinder wächst mit. Schließlich wollt ihr nicht alle paar Monate ein neues Modell kaufen. Generell ist die Verstellbarkeit des Helms wichtig, damit er ideal sitzt. Dabei ist es auch gut, auf eine angenehme Polsterung zu achten. So kann der Helm sicher am Kopf sitzen, ohne dass er unangenehm drückt oder wackelt.
  3. Gewicht: Kinderhelme dürfen auf keinen Fall zu schwer sein. Das Gewicht sollte etwa zwischen 200 bis 350 g liegen. Je kleiner das Kind ist, desto leichter sollte der Helm sein.
  4. Reflektoren: Im Straßenverkehr ist es super wichtig, dass eure Kids gesehen werden. Daher sollte der Helm knallige, auffällige Farben haben. Wichtig sind Reflektoren oder LED-Lichter, damit die Kleinen auch im Dunklen gut zu sehen sind.
  5. Atmungsaktivität: Wenn es warm ist und euer Kind unter dem Helm schwitzt, ist das richtig unangenehm. Deshalb ist es wichtig, dass der Helm atmungsaktiv ist.

Insgesamt lässt sich festhalten: Ein guter Helm muss gut am Kopf sitzen, gepolstert und nicht zu schwer sein. Er sollte Luftlöcher aufweisen und die Trageriemen sollten fest verschließbar und leicht zu öffnen sein (zwischen Kinn und Gurt sollte immer einen Finger breit Platz sein).

Testsieger: Diese Helme sind gut getestet

Bei einem Fahrradhelm Test des ADAC schnitten insgesamt neun der 19 getesteten Kinder Fahrradhelme mit "gut" ab. Die Top 3 im Überblick:

1.  Nutcase Little Nutty

Die Helme von Nutcase vereinen genau das, was einen guten Kinder Fahrradhelm ausmacht. Sie haben wirklich coole Designs und sind laut ADAC Bericht sehr sicher. Der Little Nutty hat ein abnehmbares Drehradverstellsystem. So kann der Helm perfekt an die Kopfgröße angepasst werden. In Kombination mit 3 mm oder 6 mm dicken Polstern könnt ihr dafür sorgen, dass er ideal und bequem sitzt. Die Form schützt auch den Schläfen- und Nackenbereich. Er soll sogar einhändig und mit Handschuhen leicht zu öffnen und schließen sein. Das funktioniert mit einem Magnetverschluss, der auch nicht unangenehm am Kinn zwickt. Am Kinn ist der Gurt weich gepolstert. Die Schale ist sehr robust, dazu ist der Helm 360 Grad reflektierend. Elf Luftschlitze sorgen für eine angenehme Belüftung. Es gibt übrigens viele verschiedene Designs.

ADAC Testsieger: Nutcase Little Nutty

ADAC Testsieger: Nutcase Little Nutty

2. Abus Anuky

Der Kinderhelm "Anuky" von Abus schnitt beim ADAC Test ebenfalls gut ab. Auch er vereint alle Punkte, die bei Kinder Fahrradhelmen wichtig sind: Er lässt sich mit einem griffigen Verstellrad perfekt an den Kopf anpassen. Die herausnehmbaren und waschbaren Polster sorgen für noch mehr Tragekomfort. Am Verstellrad ist ein LED Licht eingebaut, das neben den Reflektoren für noch bessere Sichtbarkeit sorgt. Durch drei Luftein- und drei Luftauslässe kann der Kopf unter dem Helm gut "atmen". Das Material ist sehr stabil und und so geformt, dass der Schläfen- und Nackenbereich gut geschützt wird.

 Kinder Fahrradhelm Abus Anuky

Kinder Fahrradhelm Abus Anuky

3. Cratoni Akimo

Auch der Cratoni Akimo bietet laut ADAC Sicherheit für unsere kleinen Fahrer. Der Helm lässt sich über ein einhändig bedienbares Größenverstellsystem optimal an jeden Kinderkopf anpassen. Polster sorgen zusätzlich für einen angenehmen Sitz. Die 13  Ventilationsöffnungen belüften den Kopf angenehm. Die Reflektoren sorgen für bessere Sichtbarkeit. Zusätzlichen Schutz bietet ein Rücklicht.

Cratoni Akino Kinder Fahrradhelm

Cratoni Akino Kinder Fahrradhelm

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Lisa Purrio
Das sagtLisa Purrio:

Mein Fazit

Helme retten Leben. Dass sie vielleicht nicht so cool aussehen und die Frisur platt machen, sollte egal sein. Denn was ist wichtiger: Eine schicke Frisur oder euer Leben? Geht als Eltern mit gutem Beispiel voran und setzt ebenfalls einen Helm auf. Schließlich ist es für Kinder nicht leicht nachvollziehbar, wieso sie einen Helm aufsetzen müssen, während ihr die Gründe dafür kennt.

Bildquelle: Getty Images/Tutye

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