Freinet-Kindergarten

Grundlage des Freinet-Kindergartens ist das Vertrauen der ErzieherInnen in die Kinder.


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Freinet-Kindergarten


Die Freinet-Pädagogik ist ebenfalls ein stark auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichteter Ansatz, doch geht dieses Konzept noch einen Schritt weiter: In dem nach dem französischen Dorfschullehrer Célstin Freinet (1896-1966) benannten Kindergarten-Konzept übernimmt der Nachwuchs die Regie über seine Entwicklung. Im Unterschied z.B. zur Montessori-Pädagogik finden die Kinder aber in unfertigen, pädagogisch nicht aufbereiteten Situationen ihre eigenen Stärken heraus - und gewinnen so immer mehr Selbstvertrauen.

Freinet Kindergarten

Kreativwerkstätte in einem Freinet-Kindergarten


© iStock
Die aktive Beteiligung der Kinder an der Gestaltung des Alltags im Kindergarten ist ein Eckpfeiler des pädagogischen Programms. Das kommt auch darin zum Ausdruck, dass die in den meisten Freinet-Kindergärten vorhandenen Ateliers und Werkstätten von den Kindern eigenverantwortlich geleitet werden. Erzieher richten sich nach den Kindern, wenn z.B. ein Kind nicht am Tisch, sondern am Boden essen will, wird ihm sein Essen dorthin gebracht. Ob ein Mittagsschlaf nötig ist oder nicht, entscheidet das Kind.
Grundlage für dieses Kindergarten-Konzept ist ein fast grenzenloses Vertrauen, das die Erzieherinnen den Kindern entgegenbringen. Ziel ist, dass das Kind selbstverantwortlich handeln lernt und sich als kompetente Persönlichkeit erlebt.

Zusammenfassung des Freinet-Konzepts:

• Kinder gestalten ihren Kindergartenalltag selbst
• Betonung von Eigenverantwortung und gegenseitiger Verantwortlichkeit
• Der Weg ist das Ziel: Schwierigkeiten selbst überwinden und daraus lernen
• Freie Entfaltung der Persönlichkeit

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