Reggio-Kindergarten

Worum es in der Reggio-Pädagogik geht und welche Rolle der Raum dabei spielt, erfahren Sie hier.


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Reggio-Kindergarten


Kooperation und Gemeinschaft stehen im Mittelpunkt der Reggio-Pädagogik. Ausgangspunkt ist das Kind, das sich aktiv mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzt.

Dieses Kindergarten-Konzept setzt auf kleinere oder größere Handlungs- und Lerneinheiten, die an den täglichen Erfahrungen der Kinder (plötzlicher Regen, der erste Schneefall, eine Katze, die regelmäßig durch den Kindergarten streunt, usw.) ansetzen. Ausgehend von den Gedanken und Beobachtungen der Kinder bauen sich konkrete Projekte auf.

Der Raum gilt den Reggianern als  „3. Erzieher“. Daher ist ein Reggio-Kindergarten wie eine italienische Stadt aufgebaut: Auf der „Piazza“, dem zentralen Platz, trifft man sich. Von ihm gehen Werkstätten, Rückzugs- und Denkecken, Bewegungsräume und Ateliers ab, in denen gespielt, gearbeitet und ausgeruht wird. Spiegel, Fenster und Mauerdurchbrüche laden dazu ein, sich selbst im Raum zu verorten und kreative Ideen und Einsichten zu fördern.

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Eltern sind in diesem Kindergartenmodell gut integriert. Viele Freizeitaktivitäten vereinen Kind und Eltern z.B. ein gemeinsamer Chor. So ist der Kindergarten offen für den häuslichen Alltag des Kindes und verbindet den Kindergarten mit Zuhause.


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